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	<title>Scheibster &#187; Scheibster</title>
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	<description>rocket baby!</description>
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		<title>Lebensmittelpunktverschiebung</title>
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		<pubDate>Sat, 28 Jan 2012 16:30:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Scheibster</dc:creator>
				<category><![CDATA[Scheibster schwärmt]]></category>
		<category><![CDATA[Minirakete]]></category>
		<category><![CDATA[Scheibster privat]]></category>
		<category><![CDATA[Zoe Marie]]></category>

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		<description><![CDATA[Ja, ganz richtig, hier ist seit geraumer Zeit noch weniger los als gewöhnlich. Der Grund ist ein sehr, sehr wundervoller: Seit 13.01.2012, 00:12, bin ich nicht nur mehr Raketenwissenschaftler, sondern auch Raketenwissenschaftlernachwuchspapa! Die Minirakete heißt Zoe Marie*, und ich weiß schon jetzt, dass das hier eine spannende Expedition in einen neuen Lebensabschnitt für mich sein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, ganz richtig, hier ist seit geraumer Zeit noch weniger los als gewöhnlich. Der Grund ist ein sehr, sehr wundervoller: Seit 13.01.2012, 00:12, bin ich nicht nur mehr Raketenwissenschaftler, sondern auch Raketenwissenschaftlernachwuchspapa!</p>
<p>Die Minirakete heißt Zoe Marie*, und ich weiß schon jetzt, dass das hier eine spannende Expedition in einen neuen Lebensabschnitt für mich sein wird. Es ist es bereits. Bis ich mich an die neue willens- und lautstarke Raketenwissenschaftlerheimbasismitbewohnerin gewöhnt habe, wird sicher noch eine Weile vergehen. Bis dahin wird es hier so ruhig bleiben. Ganz im Gegensatz zu meiner Raketenwissenschaftlerheimbasis: Die ist jetzt voller Leben!</p>
<p><a href="http://www.scheibster.de/wp-content/uploads/2012/01/ZMS.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-931" title="Zoe Marie" src="http://www.scheibster.de/wp-content/uploads/2012/01/ZMS-321x480.jpg" alt="" width="321" height="480" /><br />
</a></p>
<p>_________________<br />
<span style="font-size: 85%;">*Ja, es ist dann eben doch nicht &#8220;Herr Schmidt&#8221; bzw. &#8220;so wie ich&#8221; geworden, wobei &#8220;Zoe Marie&#8221; und &#8220;so wie ich&#8221; meines Empfindens nach durchaus gewisse klangliche und rhythmische Ähnlichkeit besitzen.<br />
</span></p>
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		<title>Letzte Nacht, mit ohne Jopi Heesters (5)</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Dec 2011 15:53:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Scheibster</dc:creator>
				<category><![CDATA[Scheibsters Shorties]]></category>
		<category><![CDATA[Jopi Heesters]]></category>
		<category><![CDATA[Musiklehrer]]></category>
		<category><![CDATA[Schal]]></category>
		<category><![CDATA[Schuhe]]></category>
		<category><![CDATA[Traum]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Du, Florian&#8221;, sagte ich zu meinem Freund Florian, der gedankenversunken an einer Tasse Tee nippte. &#8220;Ich hatte letzte Nacht so einen Traum. So einen wie die, in denen ich sonst immer Jopi Heesters gesehen habe.&#8221; &#8220;Hmm&#8221;, murmelte Florian, ohne seinen Blick von seiner Teetasse zu nehmen. &#8220;Aber dieses Mal war er nicht da. Dabei wollte ich ihm [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Du, Florian&#8221;, sagte ich zu meinem Freund Florian, der gedankenversunken an einer Tasse Tee nippte. &#8220;Ich hatte letzte Nacht so einen Traum. So einen wie die, in denen ich sonst immer Jopi Heesters gesehen habe.&#8221;</p>
<p>&#8220;Hmm&#8221;, murmelte Florian, ohne seinen Blick von seiner Teetasse zu nehmen.</p>
<p>&#8220;Aber dieses Mal war er nicht da. Dabei wollte ich ihm von meinem Grundschulmusiklehrer erzählen und ihm meine neuen Schuhe zeigen. Ich habe auf ihn gewartet, bis kurz bevor ich aufgewacht bin. Aber er ist einfach nicht erschienen. Und das, obwohl sein weißer Schal über dem Barhocker neben mir lag. Da war ich ein bisschen traurig.&#8221;</p>
<p>&#8220;Vielleicht hatte er etwas Besseres zu tun&#8221;, mutmaßte mein Freund Florian und schaute mir das erste Mal an diesem Abend in die Augen. &#8220;Ganz ehrlich, ich mag deine Schuhe, aber was hätte Jopi dazu sagen sollen? Er ist doch mittlerweile schon völlig blind. Außerdem: Deine neuen Schuhe quietschen, wenn die Sohlen nass sind.&#8221;</p>
<p>&#8220;Am Ende hat er wirklich <a href="http://www.scheibster.de/2011/09/letzte-nacht-mit-jopi-heesters-4/">noch einmal ganz von vorne angefangen</a>. Irgendwo anders. Jedenfalls habe ich mir schließlich seinen weißen Schal genommen, mir angezogen und &#8216;Ich träume jede Nacht von Ihnen&#8217; gesungen.&#8221;, sagte ich und bestellte mir auch eine Tasse Tee. &#8220;Und das Letzte, an das ich mich erinnern kann, bevor ich aufwachte, war ein heiseres Lachen. So wie <a href="http://www.scheibster.de/2008/08/letzte-nacht-mit-jopi-heesters-2">damals, als Jopi darüber lachte, dass ich keine Schuhe anhatte</a>.&#8221;</p>
<p>&#8220;Weißt du&#8221;, sagte Florian und leerte seinen Tee, &#8220;Wenn deine neuen Schuhe mal nicht quietschen, sind sie echt nicht übel.&#8221;</p>
<p>&#8220;Jopi hätte sich bestimmt darüber gefreut.&#8221;</p>
<p>&#8220;Ja, das hätte er.&#8221;</p>
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		<title>Dame mit Hund</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Nov 2011 16:36:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Scheibster</dc:creator>
				<category><![CDATA[Scheibster schillert]]></category>
		<category><![CDATA[Dame]]></category>
		<category><![CDATA[Gesudel]]></category>
		<category><![CDATA[Pudel]]></category>
		<category><![CDATA[Rudel]]></category>
		<category><![CDATA[Sprudel]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich traf kürzlich eine Dame, sie hieß&#8230; Wie war gleich ihr Name? (Sie tat mir heftig eine knallen, worauf ihr Name mir entfallen.) Sie mögen sich nun sicher fragen: Was war der Dame Grund zum Schlagen? Es war der Grund jedenfalls nicht mein Blick auf Brust oder Gesicht. Nein, ich hatte nichts verbrochen, sie hatte mich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich traf kürzlich eine Dame,<br />
sie hieß&#8230; Wie war gleich ihr Name?<br />
(Sie tat mir heftig eine knallen,<br />
worauf ihr Name mir entfallen.)</p>
<p>Sie mögen sich nun sicher fragen:<br />
Was war der Dame Grund zum Schlagen?<br />
Es war der Grund jedenfalls <em>nicht</em><br />
mein Blick auf Brust oder Gesicht.</p>
<p>Nein, ich hatte nichts verbrochen,<br />
<em>sie</em> hatte mich angesprochen,<br />
doch keinen Diamant<br />
hat sie von mir verlangt.</p>
<p>Sie wollt&#8217;, dass ich ihr Sprudel kaufe,<br />
danach mit ihr im Rudel saufe,<br />
hierauf durch das Gesudel laufe<br />
und mich mit ihrem Pudel raufe.</p>
<p>Exakt so (oder so ähnlich)<br />
war ihr Wunsch. (Ich fand ihn dämlich.)<br />
Ich hielt laut ihr vor - sehr offen -<br />
sie sei doof oder besoffen.</p>
<p>Sie zeigte Zeichen von Entrüstung<br />
und schlug sehr fest vor meine Brüstung.<br />
Von dem Verhalten sehr geprellt<br />
verließ ich darauf schnell das Feld.</p>
<p>Während ich im Anschluss grollte,<br />
und mich fragte, was sie wollte,<br />
wurde mir schlussendlich klar,<br />
was der Wunsch der Dame war.</p>
<p>Nun, eigentlich wurd&#8217; es das nicht,<br />
doch fiel mir das nicht ins Gewicht:<br />
Wildfremder Weiber Wunsch verkennen<br />
werd&#8217; ich nicht meinen Fehler nennen.</p>
<p>Drum werde ich jetzt Kaffee trinken,<br />
dabei auf meiner Couch versinken<br />
und jedweder Passantin winken -<br />
mit zwei Fingern (denen, die stinken)!*</p>
<p>_________________<br />
<span style="font-size: 85%;">*Damit sind natürlich meine beiden Mittelfinger gemeint, die nur noch symbolisch stinken, seit ich das Händewaschen für mich entdeckt habe.</span></p>
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		<title>Der Reiseriese</title>
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		<pubDate>Mon, 31 Oct 2011 23:13:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Scheibster</dc:creator>
				<category><![CDATA[Scheibster schillert]]></category>
		<category><![CDATA[Danzig]]></category>
		<category><![CDATA[Elefant]]></category>
		<category><![CDATA[Erdnuss]]></category>
		<category><![CDATA[ranzig]]></category>
		<category><![CDATA[Warschau]]></category>

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		<description><![CDATA[Es reiste einst ein Elefant im Zug nach Polen &#8211; kurzerhand. Er verschlang dort (kurz vor Danzig) eine Erdnuss. (Sie war ranzig.) Darauf machte viel Unbehagen sich breit im Elefantenmagen, ja, schlug sich durch bis ganz zum Ende - Im Zug zitterten alle Wände! Der Dickhäuter war gar nicht heiter und suchte nach dem Zugbegleiter. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es reiste einst ein Elefant<br />
im Zug nach Polen &#8211; kurzerhand.<br />
Er verschlang dort (kurz vor Danzig)<br />
eine Erdnuss. (Sie war ranzig.)</p>
<p>Darauf machte viel Unbehagen<br />
sich breit im Elefantenmagen,<br />
ja, schlug sich durch bis ganz zum Ende -<br />
Im Zug zitterten alle Wände!</p>
<p>Der Dickhäuter war gar nicht heiter<br />
und suchte nach dem Zugbegleiter.<br />
Es fand der Elefant Gehör<br />
für sein &#8211; nun, Erdnuss-Ranz-Malheur.</p>
<p>&#8220;Hast du schlimm Elefantenarsch-Au*,<br />
dann musst du fahr&#8217;n im Zug nach Warschau!&#8221;<br />
Es wär&#8217; dort in der Innenstadt<br />
ein Arzt, der&#8217;s mit dem Inn&#8217;ren hatt&#8217;.</p>
<p>Dort wär &#8216;ne Praxis &#8211; ungelogen -<br />
von Elefantenproktologen.<br />
Der Reiseriese fuhr also<br />
nach Warschau und ging dort aufs Klo.</p>
<p>Doch blieb ihm noch der Magenkrampf<br />
von dem verdorb&#8217;nen Erdnussmampf,<br />
worauf er zu dem Arzt sich wagte<br />
und sein Dickhäuterleid klagte.</p>
<p>Der Mediziner machte Dumbo<br />
&#8216;ne Darmspülung Marke &#8220;Jumbo&#8221;<br />
und legte dann noch auf den Tisch<br />
&#8216;ne Tüte Erdnüsse &#8211; ganz frisch.</p>
<p>So reiste dann &#8211; nun wieder heiter -<br />
der Elefant durch Polen weiter.<br />
So halt&#8217; auch du nicht deinen Rüssel<br />
mit Gier in jede Erdnussschüssel!</p>
<p>_________________<br />
<span style="font-size: 85%;">*Bitte betonen Sie hier den <em>&#8220;-arsch&#8221;</em>, weil es zum einen die Metrik rettet und zum anderen der polnische Zugbegleiter nicht so gut Deutsch spricht, als dass er wüsste, dass er elefantöse Hinterteile in solch profaner Verbalisierung besser nicht in die Hand und schon gar nicht in den Mund nähme.</span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Aus dem Leben eines Raketenwissenschaftlers, Teil XXXVII</title>
		<link>http://www.scheibster.de/2011/10/aus-dem-leben-eines-raketenwissenschaftlers-teil-xxxvii/</link>
		<comments>http://www.scheibster.de/2011/10/aus-dem-leben-eines-raketenwissenschaftlers-teil-xxxvii/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 24 Oct 2011 22:29:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Scheibster</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus dem Leben eines Raketenwissenschaftlers]]></category>
		<category><![CDATA[Braun supercompact 1200]]></category>
		<category><![CDATA[D-Mark]]></category>
		<category><![CDATA[Eurokrise]]></category>
		<category><![CDATA[Geplante Obsoleszenz]]></category>
		<category><![CDATA[Konrad Zuse]]></category>
		<category><![CDATA[Volksverdummung]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist wahr, ich glänze hier mit gewohnter Abwesenheit, zumindest in den letzten Wochen. Allerdings hatte ich einen guten Grund, denn bei der eigenen Hochzeit mit Abwesenheit zu glänzen hätte ich doof gefunden. Und ich bin mir sicher, dass ich damit nicht alleine gewesen wäre. So ist denn dort alles gut gegangen, und ich hoffe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist wahr, ich glänze hier mit gewohnter Abwesenheit, zumindest in den letzten Wochen. Allerdings hatte ich einen guten Grund, denn bei der eigenen Hochzeit mit Abwesenheit zu glänzen hätte ich doof gefunden. Und ich bin mir sicher, dass ich damit nicht alleine gewesen wäre. So ist denn dort alles gut gegangen, und ich hoffe auf und strebe nach Nachhaltigkeit.</p>
<p>Apropos: Auch schon vor meinen raketenwissenschaftlichen Partnerschaftsexperimenten habe ich mich für mehr Nachhaltigkeit und gegen <a href="http://www.scheibster.de/2011/02/fairfallsdatum/" target="_blank">geplante Obsoleszenz</a> eingesetzt, und nicht nur ich, auch mein Raketenlabor tut etwas dagegen &#8211; und fantastischerweise auch gleich gegen die Eurokrise. Das erreicht es durch Verwendung von Raketenwissenschaftlermittagessenbezahlkartenaufladungsautomaten, an denen Konrad Zuse selbst angeblich noch mitgewirkt hat. Diese Maschinen kennen den Euro nämlich noch gar nicht und sind daher krisenfest, was auch unschwer an den Abnutzungsspuren zu erkennen ist. Die sind da, aber das Gerät funktioniert.</p>
<p><a href="http://www.scheibster.de/wp-content/uploads/2011/10/Raketen-DM-Automat.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-887" title="Raketen-DM-Automat" src="http://www.scheibster.de/wp-content/uploads/2011/10/Raketen-DM-Automat-360x480.jpg" alt="" width="360" height="480" /></a><br />
<span style="font-size: 78%;"><span style="font-style: italic;">Scarface unter den Automaten: Wenn das mal keine Anregung ist, die alte &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bank_deutscher_L%C3%A4nder" target="_blank">Bank deutscher Länder</a>&#8220;-Sammlung aufzulösen.</span></span></p>
<p>Ich hingegen fokussiere mich bei meinem Kampf gegen die Wegwerfgesellschaft auf raketenwissenschaftliche Haushaltsgeräte. So benutze ich schon seit mehr als einem Vierteljahrhundert (mit der ein oder anderen Kurzhaarpause) den gleichen Fön. Einen <em>supercompact 1200</em> von Braun, hergestellt in Irland. Mein Raketenwissenschaftlervater tauschte noch im letzten Jahrtausend das defekte Stromkabel aus, und ich reparierte unlängst mit Superduperschnellalleskleber gravitations-, grobmotorik- und badfliesenbedingte Kunststoffabsplitterungen am Lufteinlass.</p>
<p>Und er fönt wie am ersten Tag.</p>
<p><a href="http://www.scheibster.de/wp-content/uploads/2011/10/Raketenfoen.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-889" title="Raketenfoen - est. 1985" src="http://www.scheibster.de/wp-content/uploads/2011/10/Raketenfoen-360x270.jpg" alt="" width="360" height="270" /></a><br />
<span style="font-size: 78%;"><span style="font-style: italic;">Irische Wertarbeit: Heiße Luft für Generationen!</span></span></p>
<p>Und was, liebe Lesende, ist euer Beitrag?</p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.scheibster.de%2F2011%2F10%2Faus-dem-leben-eines-raketenwissenschaftlers-teil-xxxvii%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px;height:30px;margin-top:5px;"></iframe>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Ein Mann von Prinzipien</title>
		<link>http://www.scheibster.de/2011/09/ein-mann-von-prinzipien/</link>
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		<pubDate>Fri, 16 Sep 2011 14:56:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Scheibster</dc:creator>
				<category><![CDATA[Scheibsters Shorties]]></category>
		<category><![CDATA[Angus Axebite]]></category>
		<category><![CDATA[Fragmente zukünftiger Meisterwerke]]></category>
		<category><![CDATA[Rattendrachen]]></category>
		<category><![CDATA[Zyklop]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieses hier ist ein Beispiel für einen Inspirationsfunken, der mir im Kopf herumschwirrt. Daraus könnte ich sicherlich noch mehr machen. Tue ich vielleicht auch. Aber als erstes Buch ist eigentlich eins mit Gedichten dran. Sei&#8217;s drum. *************************************************** Heute ist wohl nicht mein Tag, seufzte Angus Axebite in sich hinein. Erst der Zwischenfall mit der verrückten Priesterin am [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Dieses hier ist ein Beispiel für einen Inspirationsfunken, der mir im Kopf herumschwirrt. Daraus könnte ich sicherlich noch mehr machen. Tue ich vielleicht auch. Aber als erstes Buch ist eigentlich eins mit Gedichten dran. Sei&#8217;s drum.</em></p>
<p>***************************************************</p>
<p>Heute ist wohl nicht mein Tag, seufzte Angus Axebite in sich hinein. Erst der Zwischenfall mit der verrückten Priesterin am Morgen, und jetzt das. Nicht einmal mehr in Ruhe Pinkeln konnte er. Zwischen dem erwählten Gebüsch und seinem an die Satteltasche seines Pferdes gebundenen Schwert waren etwa dreieinhalb Schritte zu viel. Und dreieinhalb* Gestalten. Um ihn herum. Zweieinhalb davon mit Armbrüsten. Und der Dritte&#8230;</p>
<p>&#8220;Ihr habt Glück&#8221;, sagte der Zyklop und schlenderte an Angus vorbei, bis er hinter ihm stand. &#8220;Ich bin ein Mann von Prinzipien. Ich nehme nur von den Toten.&#8221;</p>
<p>Von denen gibt es reichlich in den letzten Wochen, dachte Angus, und der Wind strich ihm sanft über die Finger seiner erhobenen Hände. Und wenn ich dich wiedersehen sollte, gehörst du dazu. Das ist ein verdammtes Versprechen.</p>
<p>Der Zyklop war eigentlich kein Zyklop, sondern nur ein Streuner mit einer schwarzen Augenklappe aus Leder. Als er sich hinter Angus stellte, wurde klar, dass er &#8211; ganz in Harmonie mit dem Rest seiner Erscheinung - keinen gesteigerten Wert auf Mundhygiene zu legen schien.</p>
<p>&#8220;Ich bin einfallsreich darin, dafür zu sorgen, dass ich mich an meine Prinzipien halte&#8221;, flüsterte er Angus halblaut ins Ohr.</p>
<p>Dann spürte er den stechenden Schmerz einer rostigen Klinge, die sich zwischen seine Rippen bohrte. Angus fiel vorne über auf den steinigen Boden. Während die Welt um ihn schwärzer und unwirklicher wurde, spürte er die Wärme seines eigenen Blutes, das sich unter ihm sammelte. Angus fühlte seine Wut, als der Zyklop sich einfach nahm, was er bei sich hatte. Wasser. Proviant. Die letzten Kupfermünzen. Das seltsame magische Kristalldings, von dem er ahnte, dass es irgendwann noch einmal einen Sinn haben würde, und das er mangels Kenntnis seines wahren Namens einfach &#8220;verfluchtes Stück Zaubererschrott&#8221; getauft hatte.</p>
<p>&#8220;Was schleppst du denn mit dir herum, Glückspilz?&#8221;, schnarrte der Zyklop vor sich hin, während er sich seinen Beutel vollstopfte. Dann wandte er sich zum Gehen und verschwand mit den anderen zweieinhalb Gestalten im Zwielicht der heranbrechenden Nacht. &#8220;Wir sehen uns! Naja, vielleicht auch nicht&#8221;, rief er Angus mit einem zufriedenen Lächeln noch zu.</p>
<p>Rattendrachen hatten sich um Angus versammelt. Zwei tranken von seiner Blutpfütze am Boden, ein dritter biss ihn in die Nase. Verzieht euch, ihr verdammten Biester, dachte er, bevor ihn die Schwärze endgültig umgab.</p>
<p>&#8212;&#8212;</p>
<p>&#8220;Angus, Angus, Angus. Was soll ich bloß mit dir machen?&#8221; Die verrückte Priesterin schüttelte ihren Kopf, wobei ihre rabenschwarzen Locken einen eigenwilligen Tanz vollführten.</p>
<p>Angus öffnete seine Augen.</p>
<p>_________________<br />
<span style="font-size: 85%;">*Bei der halben Gestalt handelte es sich um einen Zwerg namens Hapo. Hapo leitete sich her aus &#8220;halber Portion&#8221; und dem eher simplen Humor von Hapos Kumpanen. Hapo fand das eher nicht komisch, aber ihn fragte ja nie jemand. Das hatte schon bei seinen Eltern angefangen, die ihn eigentlich Rockhead getauft hatten. Wenigstens hatte er mittlerweile herausgefunden, dass ein Zwerg, der eine gespannte Armbrust in den Händen hält, stets eine gewisse respektvolle Aufmerksamkeit von seiner Umgebung erfuhr. Er hatte schon versucht, mit seinen Kumpanen darüber zu reden, bisher erfolglos. Hapo führte diese Erfolglosigkeit darauf zurück, dass sie auch Armbrüste besaßen und sich sein Aufmerksamkeitsvorteil so ausglich. Irgendwann würde er ihnen ihre blöden Armbrüste klauen, und dann wurden auch sie ihm zuhören. So viel war sicher.</span></p>
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		<item>
		<title>Letzte Nacht, mit Jopi Heesters (4)</title>
		<link>http://www.scheibster.de/2011/09/letzte-nacht-mit-jopi-heesters-4/</link>
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		<pubDate>Thu, 15 Sep 2011 15:57:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Scheibster</dc:creator>
				<category><![CDATA[Scheibsters Shorties]]></category>
		<category><![CDATA[Altersleiden]]></category>
		<category><![CDATA[Erdnüsse]]></category>
		<category><![CDATA[Jopi Heesters]]></category>
		<category><![CDATA[Musiklehrer]]></category>
		<category><![CDATA[Traum]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Du, Florian&#8221;, sagte ich zu meinem Freund Florian, der gerade genüsslich in einer Schüssel gesalzener Erdnüsse wühlte, &#8220;Weißt du noch, vor einer Weile, da hatte ich so seltsame Träume&#8230;&#8221; Florian schaute von der Schüssel auf und zu mir. &#8220;Ja, mit Jopi Heesters&#8221;, nuschelte er zwischen den Erdnussstückchen in seinem Mund hindurch. &#8220;Letzte Nacht, nach langer Zeit, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Du, Florian&#8221;, sagte ich zu meinem Freund Florian, der gerade genüsslich in einer Schüssel gesalzener Erdnüsse wühlte, &#8220;Weißt du noch, vor einer Weile, da hatte ich so seltsame Träume&#8230;&#8221;</p>
<p>Florian schaute von der Schüssel auf und zu mir. &#8220;Ja, mit Jopi Heesters&#8221;, nuschelte er zwischen den Erdnussstückchen in seinem Mund hindurch.</p>
<p>&#8220;Letzte Nacht, nach langer Zeit, habe ich wieder von ihm geträumt&#8221;, erzählte ich. &#8220;Er begrüßte mich überschwänglich. Offenbar hat er mich wiedererkannt, trotz seines biblischen Alters.&#8221;</p>
<p>Florian hob ungläubig eine Augenbraue. &#8220;Ich glaube, der hat geblufft. Das macht mein Opa auch immer so, wenn er jemanden trifft, ganz gleich ob er weiß, wer der Typ ist. Oder die Frau. Das macht er auch bei Leuten, die er noch nie getroffen hat, nur um sicher zu gehen. Wie neulich den polnischen Stromableser von den Stadtwerken.&#8221;</p>
<p>&#8220;Also, ich glaube trotzdem, dass er mich wiedererkannt hat. Er schaute nämlich zuerst auf meine Füße. Dann bestellte er eine Kanne Nierentee und sagte, dass er noch mal ganz von vorne anfangen will.&#8221;</p>
<p>&#8220;So mit neuem Beruf und so?&#8221; fragte Florian.</p>
<p>&#8220;Noch weiter vorne. Mit einer anderen Grundschule. Er sagte, er fand seinen Musiklehrer in Holland damals total doof, und der hätte ihm fast seine Karriere versaut. Jetzt wollte er sich eine andere Grundschule suchen. Das hätte sein alter Musiklehrer dann davon.&#8221;</p>
<p>&#8220;Letzte Woche hat mein Opa <em>meinen</em> alten Musiklehrer getroffen und ihn freudestrahlend umarmt&#8221;, erwiderte Florian und schaute sich nach einer neuen Schüssel mit Erdnüssen um. &#8220;Obwohl er ihn gar nicht kannte. Aber Nierentee mag er auch, mein Opa.&#8221;</p>
<p>Ich nickte zustimmend und fragte mich, was wohl aus Florian geworden wäre, wenn er Jopis alten Musiklehrer in der Schule gehabt hätte.</p>
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		<item>
		<title>Wie auch Regenschürm</title>
		<link>http://www.scheibster.de/2011/09/wie-auch-regenschurm/</link>
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		<pubDate>Tue, 13 Sep 2011 22:29:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Scheibster</dc:creator>
				<category><![CDATA[Scheibster schillert]]></category>
		<category><![CDATA[Herbst]]></category>
		<category><![CDATA[Kastanie]]></category>
		<category><![CDATA[Lenz]]></category>
		<category><![CDATA[Sommer]]></category>
		<category><![CDATA[Winter]]></category>

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		<description><![CDATA[Würd&#8217; ich als Kastanie leben, also als ein -nbaum mit Wurzeln, behängt&#8217; ich mich mit Spinneweben und ließ im Herbst Kastanien purzeln. Im Sommer, dann, wenn&#8217;s richtig heiß, hielt mein Schatten frei von Schweiß all jene, die zu meinen Füßen sich ihren Tag mit Schlaf versüßen. Im Lenz lüde* ich Meisen, Pfauen, ja, Amseln, Drosseln, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Würd&#8217; ich als Kastanie leben,<br />
also als ein -nbaum mit Wurzeln,<br />
behängt&#8217; ich mich mit Spinneweben<br />
und ließ im Herbst Kastanien purzeln.</p>
<p>Im Sommer, dann, wenn&#8217;s richtig heiß,<br />
hielt mein Schatten frei von Schweiß<br />
all jene, die zu meinen Füßen<br />
sich ihren Tag mit Schlaf versüßen.</p>
<p>Im Lenz lüde* ich Meisen, Pfauen,<br />
ja, Amseln, Drosseln, Finken, Spatzen<br />
ein ins Geäst zum Nester bauen<br />
und hätt&#8217; ein Auge** auf die Katzen.</p>
<p>Selbst beim allerdicksten Regen<br />
tät&#8217; ich mich nicht weit bewegen,<br />
wäre Mensch, Tier und Gewürm<br />
ein Sonnen- wie auch Regenschürm.</p>
<p>Zur Winterzeit, da würd&#8217; ich ruh&#8217;n,<br />
in weißem statt in grünem Kleid,<br />
wär&#8217; weit entfernt von hektisch Tun -<br />
mein Chef, der wäre grün vor Neid!</p>
<p>_________________<br />
<span style="font-size: 85%;">*Da habe ich mal wieder eine gefunden, eine wundervolle grammatikalische Herausforderung der deutschen Sprache: In den Top Drei waren zudem &#8220;lädete&#8221; und &#8220;löde&#8221;.</span><br />
<span style="font-size: 85%;">**Wer jetzt behauptet, Bäume hätten keine Augen, den muss ich fragen: Warum gibt es dann Holzaugen, und meistens wachsame? Na?<br />
</span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Einen Schatz, haha!&#8221; &#8211; Ein Piratenepos</title>
		<link>http://www.scheibster.de/2011/09/einen-schatz-haha-ein-piratenepos/</link>
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		<pubDate>Fri, 09 Sep 2011 15:23:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Scheibster</dc:creator>
				<category><![CDATA[Scheibster schillert]]></category>
		<category><![CDATA[Abenteuer]]></category>
		<category><![CDATA[Piraten]]></category>
		<category><![CDATA[Rolf]]></category>

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		<description><![CDATA[Es dachte einst ein Abenteurer: &#8220;Mein Wein wird jeden Abend teurer! So kann das echt nicht weiter gehen, sonst ist mein Ende abzusehen! Ich höre hier in der Spelunke ob meiner Zukunft nur Geunke! Am Automaten, da will ich nicht flippern - besser mit Piraten die See durchschippern! Ihr Landratten lernt mich noch kennen! Ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es dachte einst ein Abenteurer:<br />
&#8220;Mein Wein wird jeden Abend teurer!<br />
So kann das echt nicht weiter gehen,<br />
sonst ist mein Ende abzusehen!</p>
<p>Ich höre hier in der Spelunke<br />
ob meiner Zukunft nur Geunke!<br />
Am Automaten, da will ich nicht flippern -<br />
besser mit Piraten die See durchschippern!</p>
<p>Ihr Landratten lernt mich noch kennen!<br />
Ich werde mich jetzt umbenennen!<br />
Von San Juan bis Mexikos Golf<br />
wird man mich fürchten als <em><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jack_Rackham" target="_blank">Rosa Rolf</a></em>!&#8221;</p>
<p>Mit rechtem Getöse und Radau<br />
brach Rosa Rolf auf nach Curaçao<br />
und heuerte sehr bald dort an<br />
bei &#8216;nem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jan_Janszoon" target="_blank">Piraten namens Jan</a>.</p>
<p>Bei Jan jedoch tat es noch hapern -<br />
vor allem mit dem Schiffe kapern -<br />
am besten könnte er laut Fluchen<br />
und nach vergrab&#8217;nen Schätzen suchen.</p>
<p>Es wär&#8217; ein solches Abenteuer<br />
zudem noch frei von jeder Steuer!<br />
Er bräuchte trotzdem dann und wann<br />
auf seinem Schiff &#8216;nen Steuermann.</p>
<p>&#8220;Ha! Ich umfahre jede Klippe!&#8221;,<br />
rief Rosa Rolf mit dicker Lippe.<br />
Und so schrie Jan: &#8220;Genug Blabla,<br />
wir jagen einen Schatz, haha!&#8221;</p>
<p>&#8220;Suchst du nach &#8216;nem Schatz mit Karten,<br />
brauchst du auf jeden Fall &#8216;nen Spaten!&#8221;,<br />
brillierte Rosa Rolf vor Jan -<br />
der war davon sehr angetan.</p>
<p>Er hätte auf dem Klo gesessen,<br />
davon gequält, was er vergessen,<br />
jetzt wüsste er auch wieder was.<br />
Piraten, ja, die haben Spaß!</p>
<p>Es sagte Rolf, dass er gern wüsste -<br />
man segelte entlang der Küste -<br />
wessen Schatz sie heuer suchten?<br />
Den von irgendwem verruchten?</p>
<p>Käptn Jan wüsste von nix,<br />
der Eigner hieße wohl Herr X,<br />
das jedenfalls ständ&#8217; auf der Karte<br />
mit dem Hinweis auf&#8217;s Verscharrte.</p>
<p>Nach ein wenig Hin und Her<br />
zwischen Inseln und durch&#8217;s Meer<br />
kriegte Rosa Rolf Schluckauf*<br />
und lief auf eine Sandbank auf.</p>
<p>Zum Glück für die Piratenschar<br />
war da das Ziel schon ziemlich nah,<br />
Spaten und Karte gut verpackt -<br />
man schwamm den Rest &#8211; natürlich nackt.</p>
<p>Am Strande dann ging Käptn Jan<br />
der Crew voraus mit Steuermann,<br />
zielsicher rechts zu Herrn X&#8217;ens Höhle -<br />
die Piraten starteten Gegröhle!</p>
<p>Rosa Rolf griff sich den Spaten,<br />
grub nach des Herrn X&#8217; Ersparten,<br />
fand eine Kiste, schwer verdreckt:<br />
Ein Zettel war darin versteckt.</p>
<p>&#8220;Sehr geehrter Herr Pirat!&#8221;,<br />
stand geschrieben dort, Zitat:<br />
&#8220;Gratulation, Schatz ist gefunden.<br />
Du hast dich sicher sehr geschunden!</p>
<p>Doch das Gold, das hier einst war,<br />
hab&#8217; ich verschleudert, wirklich wahr!<br />
&#8216;ne Frau, ein Schiff &#8211; leider gesunken -<br />
den Rest hab&#8217; ich mit Rum vertrunken.</p>
<p>Auf dass ich hier weg komm&#8217;, malte ich<br />
jene Karte und schickt&#8217; sie an dich.<br />
Jetzt, da du das liest, da zieh&#8217; ich ganz keck<br />
dein Schiff von der Sandbank und segel&#8217; weg!</p>
<p>Ich leg&#8217; mich jetzt schlafen in deiner Kajüte -<br />
bei dir um die Ecke steht meine Hütte,<br />
da wächst so mache Kokosnuss -<br />
anfangs ist das noch ein Genuss!</p>
<p>Das Klima hier ist wirklich toll,<br />
nur die Latrine leider voll.<br />
Ich hoffe, du bist gut zu Fuß!<br />
Tschüß, dein Herr X, mit liebem Gruß.&#8221;</p>
<p>Es war&#8217;n die Piraten still und stumm -<br />
Herr X verkaufte sie für dumm!<br />
&#8220;Der Schatz&#8221;, rief Jan, &#8221;der <em>muss</em> hier sein,<br />
ich spüre das im linken Bein!&#8221;</p>
<p>Käptn Jan und seine Piraten<br />
suchten noch Jahre mit dem Spaten,<br />
doch einen Schatz fanden sie nie -<br />
am Ende schmerzten nur die Knie.</p>
<p>Bevor sie auf der Insel versauert,<br />
schwammen sie heim (hat lange gedauert).<br />
Rosa Rolf jedoch verschwand,<br />
da er den wahren Schatz erkannt.</p>
<p>Eine Insel, nur für sich -<br />
das war wahrhaft königlich!<br />
Er lebte lange dort, zufrieden -<br />
bis er dann irgendwann verschieden.</p>
<p>Für des Herrn X&#8217;ens alte Truhe,<br />
schrieb er zuvor in aller Ruhe<br />
einen zweiten Piratenbrief,<br />
und er vergrub das Ganze tief.</p>
<p>&#8220;Von Rosa Rolf (Pirat), P.S.:<br />
Bevor ich dieses hier vergess&#8217; -<br />
Jagst du nach den größten Schätzen,<br />
lerne, was du hast zu schätzen!&#8221;</p>
<p>_________________<br />
<span style="font-size: 85%;">*Hier bekamen, so wollte es der Zufall, Rosa Rolf zusammen mit der Metrik einen kleinen Anfall von Seekrankheit. Lesen Sie darob bitte &#8220;Schluck&#8217;auf&#8221;, also mit der Betonung auf &#8220;auf&#8221;. Öff öff.<br />
</span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Helle Libelle, nicht ganz</title>
		<link>http://www.scheibster.de/2011/09/helle-libelle-nicht-ganz/</link>
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		<pubDate>Wed, 07 Sep 2011 11:58:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Scheibster</dc:creator>
				<category><![CDATA[Scheibster schillert]]></category>
		<category><![CDATA[blau]]></category>
		<category><![CDATA[Libau]]></category>
		<category><![CDATA[Libelle]]></category>
		<category><![CDATA[Pfau]]></category>
		<category><![CDATA[Pfibelle]]></category>
		<category><![CDATA[Schilfblatt]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnenschein]]></category>
		<category><![CDATA[Teich]]></category>

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		<description><![CDATA[Neulich sah ich &#8216;ne Libelle, sie war blau und nicht ganz helle, doch nicht vom Hellen war sie blau - das kam vom Papa, einem Pfau. Ihr fragt euch sicher, wie das geht, Pfau und Libelle, ganz konkret, und wie das Kind dann heißt &#8211; genau, Pfibelle oder doch Libau? Jedenfalls flog sie am Teich, und ihre Birne, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Neulich sah ich &#8216;ne Libelle,<br />
sie war blau und nicht ganz helle,<br />
doch nicht vom Hellen war sie blau -<br />
das kam vom Papa, einem Pfau.</p>
<p>Ihr fragt euch sicher, wie das geht,<br />
Pfau und Libelle, ganz konkret,<br />
und wie das Kind dann heißt &#8211; genau,<br />
Pfibelle oder doch Libau?</p>
<p>Jedenfalls flog sie am Teich,<br />
und ihre Birne, die schien weich<br />
ob ihres wirren Zickzackfluges -<br />
ganz sicher dachte sie nichts Kluges.</p>
<p>Doch eins muss ich ihr zugestehen:<br />
Wird ein Mensch so blau gesehen<br />
mit eben jenem Zickzackstil -<br />
so wirkt das weniger grazil.</p>
<p>Die Libelle kann auch blau noch jagen,<br />
füllt mit und beim Fliegen ihren Magen*,<br />
obwohl sie ziemlich sicher nicht<br />
das Biest erlegt, das mich dann sticht.</p>
<p>Da ich glaubte, sie sei dumm,<br />
nahm ich ihr das auch nicht krumm.<br />
Doch war auch ihr IQ bescheiden,<br />
tat ich sie trotzdem arg beneiden.</p>
<p>Blau schillernd mit vier Flügeln fliegen,<br />
im Sonnenschein auf Schilfblatt liegen,<br />
gerade so, wie&#8217;s mir gefällt:<br />
Was gäb es Schön&#8217;res auf der Welt?</p>
<p>So saß ich da und sagte &#8220;Ciao!&#8221;<br />
der Pfibelle, dem Libau<br />
und träumte in die Nacht hinein<br />
von Schilfblatt, Blau und Sonnenschein.</p>
<p>_________________<br />
<span style="font-size: 85%;">*Das Metrikzickzack ist eine Metapher für den Libellenflug und volle Absicht.</span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Aus dem Leben eines Raketenwissenschaftlers, Teil XXXVI</title>
		<link>http://www.scheibster.de/2011/09/aus-dem-leben-eines-raketenwissenschaftlers-teil-xxxvi/</link>
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		<pubDate>Wed, 07 Sep 2011 08:50:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Scheibster</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus dem Leben eines Raketenwissenschaftlers]]></category>
		<category><![CDATA[Banane]]></category>
		<category><![CDATA[Don Molitor]]></category>
		<category><![CDATA[Herr Schmidt]]></category>
		<category><![CDATA[Kabelschacht]]></category>
		<category><![CDATA[Meine Oma brennt]]></category>
		<category><![CDATA[Rosenkranz]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Unter Druck entstehen Dilettanten!&#8221; Der Wahnsinn scheint um sich zu greifen, insbesondere um mich herum. Don Molitor droht damit, mit seiner Banane willkürlich Kabelschächte zu penetrieren, und Herr Schmidt weiß, dass Rosenkränze nur leuchten, wenn die Oma brennt. Also die, die ihn trägt. Und das alles, während ich dabei bin, meine Raketenwissenschaftlerdynastie zu gründen, mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Unter Druck entstehen Dilettanten!&#8221;</p>
<p>Der Wahnsinn scheint um sich zu greifen, insbesondere um mich herum. Don Molitor droht damit, mit seiner Banane willkürlich Kabelschächte zu penetrieren, und Herr Schmidt weiß, dass Rosenkränze nur leuchten, wenn die Oma brennt. Also die, die ihn trägt.</p>
<p>Und das alles, während ich dabei bin, meine Raketenwissenschaftlerdynastie zu gründen, mit allem, was dazugehört. Bessere Raketenwissenschaftlerhälfte, Raketenwissenschaftlernachwuchs und eigener Raketenwissenschaftlerbasis, was auch begründet, warum ich hier mal wieder mit Raketenwissenschaftlerabstinenz glänze.</p>
<p>Das kommende Jahr wird spannend. Nicht nur wegen der Kabelschächte.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Neulich im Park</title>
		<link>http://www.scheibster.de/2011/08/neulich-im-park/</link>
		<comments>http://www.scheibster.de/2011/08/neulich-im-park/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 17 Aug 2011 14:12:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Scheibster</dc:creator>
				<category><![CDATA[Scheibster schillert]]></category>
		<category><![CDATA[Herbert]]></category>
		<category><![CDATA[Minigolf]]></category>
		<category><![CDATA[Minirock]]></category>
		<category><![CDATA[Rentner]]></category>
		<category><![CDATA[Rolf]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ging demletzt ein Mann (der Rolf) im Minirock zum Minigolf. Den Schläger schwung er mit viel Stil - die Platzreife, die war sein Ziel. Als er das Eisen also schwang, da flog sein Ball ganz mittenmang in eine Gruppe Rentner rein und traf &#8216;ne Dame fest am Bein. &#8220;Junger Mann!&#8221;, keifte die Dame, schwang [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ging demletzt ein Mann (der Rolf)<br />
im Minirock zum Minigolf.<br />
Den Schläger schwung er mit viel Stil -<br />
die Platzreife, die war sein Ziel.</p>
<p>Als er das Eisen also schwang,<br />
da flog sein Ball ganz mittenmang<br />
in eine Gruppe Rentner rein<br />
und traf &#8216;ne Dame fest am Bein.</p>
<p>&#8220;Junger Mann!&#8221;, keifte die Dame,<br />
schwang die Handtasche am Arme<br />
und tat voll Geräusches schnauben:<br />
&#8220;Wie können Sie sich das erlauben?<br />
 <br />
Hier so gewandet zu erscheinen<br />
und dann mit unrasierten Beinen!<br />
Das ist ja wirklich unerhört!<br />
Mein Herbert hier ist ganz verstört!&#8221;</p>
<p>Der so Genannte schien entrückt<br />
und von Rolfs Beinkleid mehr entzückt<br />
als ganz grundsätzlich irritiert -<br />
ja, Herbert wirkte interessiert.</p>
<p>&#8220;Junger Mann, hier ist Ihr Ball!&#8221;,<br />
so sagte Herbert, vor dem Fall,<br />
den er zu Rolfens Füßen tat,<br />
kurz und schmerzvoll &#8211; Herr&#8217;nspagat.</p>
<p>Es heulte Herbert wie ein Wolf,<br />
griff suchend nach dem Bein von Rolf,<br />
dieser wich aus, ein Griff ins Leere -<br />
Herbert begriff seine Misere.</p>
<p>Rolf war davon nicht angetan<br />
und wechselte zur nächsten Bahn,<br />
schwor sich, die Rentner zu missachten<br />
die lautstark Herbert nun belachten.</p>
<p>Die Dame, die Rolf angeschossen,<br />
hielt ihren Mund jedoch geschlossen:<br />
Sie holte aus und sie versohlte<br />
das Rentnerheck, dass Herbert johlte.</p>
<p>So traf Rolf auf dem Platz reife Leute,<br />
dachte sich: &#8220;Mit der Platzreife heute<br />
wird es wohl eher nichts mehr werden.<br />
Sei&#8217;s drum, es gibt Schlimm&#8217;res auf Erden!&#8221;</p>
<p>So nahm er das nächste Loch ins Visier,<br />
zupfte am Rock und zählte bis vier -<br />
und ob er nun traf oder auch nicht<br />
ist doch egal - dies ist ein Gedicht!</p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.scheibster.de%2F2011%2F08%2Fneulich-im-park%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px;height:30px;margin-top:5px;"></iframe>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Bei lebendigem Laib</title>
		<link>http://www.scheibster.de/2011/08/bei-lebendigem-laib/</link>
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		<pubDate>Fri, 05 Aug 2011 22:35:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Scheibster</dc:creator>
				<category><![CDATA[Scheibster schillert]]></category>
		<category><![CDATA[Brot]]></category>
		<category><![CDATA[Maus]]></category>
		<category><![CDATA[Rachmaninov]]></category>

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		<description><![CDATA[Sachen gibt&#8217;s, die gibt&#8217;s gar nicht.* ************************************* Ich kaufte unlängst &#8216;nen Laib Brot in festem Glauben, er sei tot. Er stellte sich als lebend raus - es wohnte tief im Teig &#8216;ne Maus. &#8220;&#8216;tschuldigung, das ist mein Essen, dein Mauseloch tu&#8217; mal vergessen!&#8221;, war in etwa, was ich sagte, als mein Brot der Nager nagte. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://de.nachrichten.yahoo.com/australierin-findet-lebende-ratte-brot-104453258.html" target="_blank">Sachen gibt&#8217;s</a>, die gibt&#8217;s gar nicht.*</p>
<p>*************************************</p>
<p>Ich kaufte unlängst &#8216;nen Laib Brot<br />
in festem Glauben, er sei tot.<br />
Er stellte sich als lebend raus -<br />
es wohnte tief im Teig &#8216;ne Maus.</p>
<p>&#8220;&#8216;tschuldigung, das ist <em>mein</em> Essen,<br />
dein Mauseloch tu&#8217; mal vergessen!&#8221;,<br />
war in etwa, was ich sagte,<br />
als mein Brot der Nager nagte.</p>
<p>Als ich noch einmal lauter grollte,<br />
dass ich mein Brot nicht teilen wollte,<br />
hielt die Maus kurz inne und<br />
sah mich an mit vollem Mund.</p>
<p>Während sie genüsslich kaute<br />
und nebenbei auch noch verdaute,<br />
stieg Wut allmählich in mir auf<br />
ob meinem Backwarenfehlkauf.**</p>
<p>So schmiss ich denn mit meiner Hand<br />
und Wucht das Brot fest an die Wand:<br />
Mit hohem &#8220;Quiek!&#8221; fiel das Gebäck<br />
auf meinem Boden in den Dreck.***</p>
<p>Die Maus, die fand das gar nicht toll,<br />
blickte mich an, ganz vorwurfsvoll -<br />
voll Mäuseschleudertraumaschmerz -<br />
da schloss ich langsam sie ins Herz.</p>
<p>So war mein Zorn alsbald vergessen -<br />
ich ließ den Nager weiterfressen,<br />
der schnell verschlang das halbe Brot,<br />
worauf er platzte &#8211; mausetot.</p>
<p>Mit toter Maus und Hohlgebäck<br />
(und ein paar Tränen) im Gepäck<br />
lief ich zurück zur Bäckerei:<br />
Die Bäckerin tat einen Schrei!</p>
<p>Als sie damit fertig war,<br />
machte ich ihr lautstark klar,<br />
was mir fehlte für mein Glück:<br />
Brot, Maus &#8211; oder Geld zurück!</p>
<p>Mein Wunsch, der schien sie zu verwirren,<br />
doch ich, ich ließ mich nicht beirren!<br />
So kehrte ich zurück nach Haus<br />
mit Brot im Arm &#8211; und einer Maus!</p>
<p>Als Mäusezimmer dient der Laib,<br />
und ich habe &#8216;nen Zeitvertreib:<br />
Beim abendlichen Broteschmieren<br />
Maus Numero Zwei dressieren!</p>
<p>_________________<br />
<span style="font-size: 85%;">*Im übrigen finde ich es toll, dass ich herausgehört habe, dass Eric Carmen für &#8220;All By Myself&#8221; bei Rachmaninovs 2. Klavierkonzert geklaut hat. Dass dieser Umstand schon zuvor <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/All_by_Myself" target="_blank">googlebar</a> war, weiß ich jetzt auch. Aber das nur nebenbei.</span><br />
<span style="font-size: 85%;">**Ja, ich höre euch schon schreien, ihr Rächer von dem Genitiv!</span><br />
<span style="font-size: 85%;">***Womit bewiesen wäre, dass es poetisch sein kann, nicht zu putzen.<br />
</span></p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.scheibster.de%2F2011%2F08%2Fbei-lebendigem-laib%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px;height:30px;margin-top:5px;"></iframe>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Ode an den Tag</title>
		<link>http://www.scheibster.de/2011/07/ode-an-den-tag/</link>
		<comments>http://www.scheibster.de/2011/07/ode-an-den-tag/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 28 Jul 2011 22:24:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Scheibster</dc:creator>
				<category><![CDATA[Die gotische Kathedrale auf meiner Stirn]]></category>
		<category><![CDATA[Scheibster schillert]]></category>
		<category><![CDATA[Tag]]></category>
		<category><![CDATA[Tisch]]></category>
		<category><![CDATA[Trachten]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor meinem Haus krakehlt &#8216;ne Möwe, in meinem Bett fläzt sich ein Löwe, in meinem Kühlschrank gähnt die Leere - wovon heut&#8217; ich mich ernähre. Ich gähne auch, denn ich bin müde, im Garten bellt ein Hund &#8211; ein Rüde, in Rüdesheim wär&#8217; ich jetzt gerne - es piepst ein Spatz auf &#8216;ner Laterne. Auf der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor meinem Haus krakehlt &#8216;ne Möwe,<br />
in meinem Bett fläzt sich ein Löwe,<br />
in meinem Kühlschrank gähnt die Leere -<br />
wovon heut&#8217; ich mich ernähre.</p>
<p>Ich gähne auch, denn ich bin müde,<br />
im Garten bellt ein Hund &#8211; ein Rüde,<br />
in Rüdesheim wär&#8217; ich jetzt gerne -<br />
es piepst ein Spatz auf &#8216;ner Laterne.</p>
<p>Auf der Latrine platzt mein Nachbar -<br />
er hört sich an, als sei das machbar -<br />
mir selbst, mir platzt viel mehr der Kragen,<br />
und solidarisch knurrt mein Magen.</p>
<p>Mein Unbehagen scheint beträchtlich -<br />
es war mein Schlaf, zuletzt und nächtlich,<br />
dünn gesät und mit Träumen gespickt<br />
von Räumen, wo man nackt mich erblickt.</p>
<p>Am Fenster nackt grüß&#8217; ich den Tag<br />
und frag&#8217; mich, was er bringen mag -<br />
außer dem, was er schon brachte -<br />
und wonach er mir heut&#8217; trachte*.</p>
<p>Doch Trachten trag&#8217; ich heute nicht -<br />
das trägt so auf zu mei&#8217;m Gesicht -<br />
ich züchte mir &#8216;nen Silberfisch<br />
und tanze wild auf meinem Tisch!</p>
<p>So vergess&#8217; ich allen Groll,<br />
mag mein Leben, find&#8217; mich toll,<br />
darf alles sagen, fühlen, denken<br />
und mich mit diesem Tag beschenken!</p>
<p>_________________<br />
<span style="font-size: 85%;">*Ich könnte auch &#8220;trachtete&#8221;, &#8220;trachtetete(te)&#8221; oder &#8220;tröchte&#8221; schreiben, jedoch dem Reim zuliebe unterlasse ich dieses Unterfangen.</span><span style="font-size: 85%;"><br />
</span></p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.scheibster.de%2F2011%2F07%2Fode-an-den-tag%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px;height:30px;margin-top:5px;"></iframe>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Hilaryous</title>
		<link>http://www.scheibster.de/2011/07/hilaryous/</link>
		<comments>http://www.scheibster.de/2011/07/hilaryous/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 14 Jul 2011 15:13:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Scheibster</dc:creator>
				<category><![CDATA[Scheibster schillert]]></category>
		<category><![CDATA[Dime]]></category>
		<category><![CDATA[Dress]]></category>
		<category><![CDATA[Hilary Swank]]></category>
		<category><![CDATA[Piggy Bank]]></category>

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		<description><![CDATA[I recently met Hilary* Swank and took her for a piggy bank. Sweet Hilary** was not amused, she yelled at me she felt abused! She even thought it was a crime, and said the way to save my dime that I had innocently chosen she would have never been proposin&#8217;. I realized just what I did, say, where there was no piggy slit - and [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>I recently met Hilary* Swank<br />
and took her for a piggy bank.<br />
Sweet Hilary** was not amused,<br />
she yelled at me she felt abused!</p>
<p>She even thought it was a crime,<br />
and said the way to save my dime<br />
that I had innocently chosen<br />
she would have never been proposin&#8217;.</p>
<p>I realized just what I did,<br />
say, where there was <em>no</em> piggy slit -<br />
and to escape from all this mess<br />
bought Hilary a dress slit less.</p>
<p>_________________<br />
<span style="font-size: 85%;">*For metrics&#8217; sake, please read &#8220;Hil&#8217;ry&#8221;. Thanks.<br />
</span><span style="font-size: 85%;">**This time, and again for metrics&#8217; sake, please read &#8220;Hil-a-ry&#8221;. Thanks. Truly.</span></p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.scheibster.de%2F2011%2F07%2Fhilaryous%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px;height:30px;margin-top:5px;"></iframe>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Aus dem Leben eines Raketenwissenschaftlers, Teil XXXV</title>
		<link>http://www.scheibster.de/2011/07/aus-dem-leben-eines-raketenwissenschaftlers-teil-xxxv/</link>
		<comments>http://www.scheibster.de/2011/07/aus-dem-leben-eines-raketenwissenschaftlers-teil-xxxv/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 13 Jul 2011 08:54:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Scheibster</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus dem Leben eines Raketenwissenschaftlers]]></category>
		<category><![CDATA[Scheibster schillert]]></category>
		<category><![CDATA[Chef]]></category>
		<category><![CDATA[Telefon]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist schon wieder so weit. Offenbar gibt es da einen Dreijahresturnus, in dem mein Raketenwissenschaftlervorgesetzter ein Telefon ist. Ich versuche jetzt, das Ganze mit so viel Gelassenheit wie möglich zu verarbeiten. *************************************************** Es träumte mir seit Wochen schon, mein Chef, der sei ein Telefon. Jetzt steht mein Chef &#8211; und das ist dumm - ganztäglich auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist schon wieder so weit. Offenbar gibt es da einen Dreijahresturnus, in dem <a href="http://www.scheibster.de/2008/07/aus-dem-leben-eines-raketenwissenschaftlers-teil-xxvi/">mein Raketenwissenschaftlervorgesetzter ein Telefon</a> ist. Ich versuche jetzt, das Ganze mit so viel Gelassenheit wie möglich zu verarbeiten.</p>
<p>***************************************************</p>
<p><a href="http://www.scheibster.de/wp-content/uploads/2011/07/chef.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-767" title="Ring, ring!" src="http://www.scheibster.de/wp-content/uploads/2011/07/chef-360x52.jpg" alt="" width="360" height="52" /></a></p>
<p>Es träumte mir seit Wochen schon,<br />
mein Chef, der sei ein Telefon.<br />
Jetzt steht mein Chef &#8211; und das ist dumm -<br />
ganztäglich auf dem Schreibtisch rum.</p>
<p>So steht er da und er fängt Staub,<br />
ich glaube zudem, er ist taub!<br />
Frage ich ihn: &#8220;Darf ich geh&#8217;n?&#8221;,<br />
gibt er sich stumm und er bleibt steh&#8217;n.</p>
<p>Am Dienstag bat ich ihn um Geld,<br />
und endlich, da hat er geschellt!<br />
Ich hob ab und hört&#8217; gequält:<br />
&#8220;Entschuldigen Sie, falsch verwählt!&#8221;</p>
<p>Da wurde mir ganz langsam klar,<br />
dass wohl mein Chef ein and&#8217;rer war.<br />
Nun suche ich seit Tagen schon<br />
noch nach dem richt&#8217;gen Telefon!</p>
<p><a href="http://www.scheibster.de/wp-content/uploads/2011/07/chef2.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-769" title="Chelefon" src="http://www.scheibster.de/wp-content/uploads/2011/07/chef2-360x270.jpg" alt="" width="360" height="270" /></a><br />
<span style="font-size: 78%;"><span style="font-style: italic;">Chef? Bist du&#8217;s, Chef?</span></span></p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.scheibster.de%2F2011%2F07%2Faus-dem-leben-eines-raketenwissenschaftlers-teil-xxxv%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px;height:30px;margin-top:5px;"></iframe>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Q-Kaff, K.</title>
		<link>http://www.scheibster.de/2011/07/q-kaff-k/</link>
		<comments>http://www.scheibster.de/2011/07/q-kaff-k/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 11 Jul 2011 13:57:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Scheibster</dc:creator>
				<category><![CDATA[Scheibster schillert]]></category>
		<category><![CDATA[Castro]]></category>
		<category><![CDATA[Havanna]]></category>
		<category><![CDATA[José]]></category>
		<category><![CDATA[Kuba]]></category>
		<category><![CDATA[Milch]]></category>
		<category><![CDATA[Rosé]]></category>
		<category><![CDATA[Rum]]></category>
		<category><![CDATA[Zuckerrohr]]></category>

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		<description><![CDATA[Klein José sah jüngst und auf Kuba, dass Rum statt Milch in seiner Kuh war. (Das Tier war schwer zu lenken, und das gab ihm zu denken.) Sie gab statt Prozenter drei Komma acht rund gute vierzig, und zwar über Nacht. José hatte ihr - sie sollte gute leben - Zuckerrohr abends zu fressen gegeben. Nun melkte der Havanna-Bub [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Klein José sah jüngst und auf Kuba,<br />
dass Rum statt Milch in seiner Kuh war.<br />
(Das Tier war schwer zu lenken,<br />
und das gab ihm zu denken.)</p>
<p>Sie gab statt Prozenter drei Komma acht<br />
rund gute vierzig, und zwar über Nacht.<br />
José hatte ihr - sie sollte gute leben -<br />
Zuckerrohr abends zu fressen gegeben.</p>
<p>Nun melkte der Havanna-Bub<br />
aus seiner Kuh Havanna Club.<br />
Den verkaufte er Touristen,<br />
Einheimischen und Nudisten.</p>
<p>Allein der Kuh bekam das nicht,<br />
sie wurde blass im Kuhgesicht,<br />
muhte noch mal laut &#8220;Olé&#8221;,<br />
und fiel - Bumm! - tot um. Oh je!</p>
<p>So gab&#8217;s nie mehr dank des Desastro<br />
aus Kühen Rum im Land von Castro.<br />
Der nächsten Kuh, so dacht&#8217; José,<br />
der geb&#8217; ich Trauben &#8211; für Rosé!</p>
<p>José ist ein echt schlauer Flegel,<br />
doch hierzulande gilt die Regel:<br />
Kommt anstatt Milch aus der Kuh Rum,<br />
beschwere dich und tausch&#8217; sie um!</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Tunnelblick</title>
		<link>http://www.scheibster.de/2011/07/tunnelblick/</link>
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		<pubDate>Thu, 07 Jul 2011 21:40:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Scheibster</dc:creator>
				<category><![CDATA[Scheibster schillert]]></category>
		<category><![CDATA[Anfang]]></category>
		<category><![CDATA[Ende]]></category>
		<category><![CDATA[Licht]]></category>
		<category><![CDATA[Tunnel]]></category>

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		<description><![CDATA[Heut&#8217; morgen stellt&#8217; ich mir die Frage* - ich weiß noch gar nicht, wie ich&#8217;s sage - oder vielmehr, wie ich&#8217;s schreibe und nicht zu arg übertreibe. Heute morgen, jedenfalls - hat ein Tunnel einen Hals, oder ist&#8217;s ein Tunnelarm, langgezogen wie ein Darm? Wo fängt er an, wo hört er auf? Von wo nach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heut&#8217; morgen stellt&#8217; ich mir die Frage* -<br />
ich weiß noch gar nicht, wie ich&#8217;s sage -<br />
oder vielmehr, wie ich&#8217;s schreibe<br />
und nicht zu arg übertreibe.</p>
<p>Heute morgen, jedenfalls -<br />
hat ein Tunnel einen Hals,<br />
oder ist&#8217;s ein Tunnelarm,<br />
langgezogen wie ein Darm?</p>
<p>Wo fängt er an, wo hört er auf?<br />
Von wo nach wo ist sein Verlauf?<br />
Ist nicht sein Eingang auch sein Ende?<br />
Was ist, wenn ich im Tunnel wende?</p>
<p>Von vorne rein und hinten raus -<br />
wie einfach ist das doch im Haus!<br />
Sind Fenster hier nicht angebracht,<br />
ist dort es wie im Tunnel Nacht.</p>
<p>Erblicke ich im Tunnel Licht,<br />
so ist&#8217;s das Ende. Oder nicht?<br />
Ich habe das bereits gefragt -<br />
der Tunnel hat mir nichts gesagt.</p>
<p>Und bliebe was im Tunnel stecken -<br />
ein Laster an den Tunnelecken -<br />
wär&#8217;s sein Hals, der ihn dann schmerzte<br />
oder doch seine Poperze?</p>
<p>Ob Gotthard, Ärmelkanal,<br />
Brenner oder auch Karpal,<br />
durch den Berg und unterm Meer -<br />
Tunnel sein ist ziemlich schwer!</p>
<p>Ich bin sehr froh, dass ich ganz ich<br />
bin und nicht <em>ein Stück</em> tunnelig.<br />
Ich weiß, wo vorn und Hintern sind,<br />
und dieser Reime Schluss, mein Kind!</p>
<p>_________________<br />
<span style="font-size: 85%;">*Eigentlich fing alles damit an, dass der Herr Schmidt aus meinem Raketenlabor heute morgen was von einem Unfall im Limes-Tunnel in Schwalbach erzählte, und ich etwas von einem Unfall im Liebestunnel vom Herrn Schwalbach verstand. Das habt ihr jetzt davon.<br />
</span></p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.scheibster.de%2F2011%2F07%2Ftunnelblick%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px;height:30px;margin-top:5px;"></iframe>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Aus dem Leben eines Raketenwissenschaftlers, Teil XXXIV</title>
		<link>http://www.scheibster.de/2011/07/aus-dem-leben-eines-raketenwissenschaftlers-teil-xxxiv/</link>
		<comments>http://www.scheibster.de/2011/07/aus-dem-leben-eines-raketenwissenschaftlers-teil-xxxiv/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 04 Jul 2011 20:33:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Scheibster</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus dem Leben eines Raketenwissenschaftlers]]></category>
		<category><![CDATA[Scheibsters Schnappschüsse]]></category>
		<category><![CDATA[Paradoxon]]></category>
		<category><![CDATA[Wertfach]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.scheibster.de/?p=745</guid>
		<description><![CDATA[Wer schon immer wissen wollte, was der eigentliche Grund für meine lange Abwesenheit war, der wird heute zwar nicht schlauer, aber um eine schöne Anekdote reicher. Der wahre Grund für meine längerfristige Absenz war ein unlösbares Paradoxon an meinem Expeditionsziel. Gefühlte fünf Wochen stand ich davor grübelte, bis ich mich darauf besann, dass ich bin [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer schon immer wissen wollte, was der eigentliche Grund für meine lange Abwesenheit war, der wird heute zwar nicht schlauer, aber um eine schöne Anekdote reicher. Der wahre Grund für meine längerfristige Absenz war ein unlösbares Paradoxon an meinem Expeditionsziel.</p>
<p>Gefühlte fünf Wochen stand ich davor grübelte, bis ich mich darauf besann, dass ich bin und dass das reicht.</p>
<p>Scheiß doch auf Wertgegenstände.</p>
<p><a href="http://www.scheibster.de/wp-content/uploads/2011/07/Wertfach.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-746" title="Wertfachparadoxon" src="http://www.scheibster.de/wp-content/uploads/2011/07/Wertfach.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a><br />
<span style="font-size: 78%;"><span style="font-style: italic;">Wer keinen Sinn für Logik hat, kann trotzdem Sinn für Humor haben. Hausmeister hätte ich werden sollen.</span></span></p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.scheibster.de%2F2011%2F07%2Faus-dem-leben-eines-raketenwissenschaftlers-teil-xxxiv%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px;height:30px;margin-top:5px;"></iframe>]]></content:encoded>
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		<title>Thistle In The Meadow</title>
		<link>http://www.scheibster.de/2011/06/thistle-in-the-meadow/</link>
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		<pubDate>Wed, 29 Jun 2011 12:26:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Scheibster</dc:creator>
				<category><![CDATA[Scheibster schillert]]></category>
		<category><![CDATA[Scheibsters Schnappschüsse]]></category>
		<category><![CDATA[Angst]]></category>
		<category><![CDATA[Distel]]></category>
		<category><![CDATA[Freude]]></category>
		<category><![CDATA[Kreativität]]></category>
		<category><![CDATA[Leidenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Scheibster privat]]></category>
		<category><![CDATA[Trauer]]></category>
		<category><![CDATA[Unsicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Wiese]]></category>
		<category><![CDATA[Wut]]></category>

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		<description><![CDATA[Gute Nachrichten: Ich bin von der Expedition zu mir selbst wohlbehalten zurückgekehrt. Währenddessen habe ich von vielem gefastet, auf das ich sonst täglich meine Energie verwandte. Das schloss das Netz der unbegrenzten Möglichkeiten ein, und damit auch diesen Ort hier. Ich habe etwas von dieser Reise mitgebracht: Mich. Mit allem, was dazu gehört. Unsicherheit, Angst, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gute Nachrichten: Ich bin von der Expedition zu mir selbst wohlbehalten zurückgekehrt. Währenddessen habe ich von vielem gefastet, auf das ich sonst täglich meine Energie verwandte. Das schloss das Netz der unbegrenzten Möglichkeiten ein, und damit auch diesen Ort hier.</p>
<p>Ich habe etwas von dieser Reise mitgebracht: Mich. Mit allem, was dazu gehört. Unsicherheit, Angst, Wut, Trauer, Lebensfreude, Leidenschaft und Kreativität. Und dieses kleine bebilderte Gedicht weiter unten, das bei einem morgentlichen Spaziergang zu keimen begann.</p>
<p>Ein großes Dankeschön an alle, die mich begleitet haben, ob vor Ort oder von der raketenwissenschaftlichen Basisstation aus!</p>
<p>Schön, dass ich wieder hier bin.</p>
<p>*********************************************************</p>
<p>Oh my thistle in the meadow<br />
without the sun<br />
you have no shadow</p>
<p>Oh lilac princess of the green<br />
without her light<br />
you can&#8217;t be seen</p>
<p>Oh thorny beauty in full bloom<br />
without her love<br />
we dwell in gloom</p>
<p>Oh my royal little flower<br />
you and me<br />
long for her power</p>
<p>And as we feel sun&#8217;s warm caress<br />
I smile and see<br />
your lilac dress.</p>
<p><a href="http://www.scheibster.de/wp-content/uploads/2011/06/Distel.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-726" title="Thistle In The Meadow" src="http://www.scheibster.de/wp-content/uploads/2011/06/Distel.jpg" alt="" width="400" height="600" /></a></p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.scheibster.de%2F2011%2F06%2Fthistle-in-the-meadow%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px;height:30px;margin-top:5px;"></iframe>]]></content:encoded>
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		<title>Aus dem Leben eines Raketenwissenschaftlers, Teil XXXIII</title>
		<link>http://www.scheibster.de/2011/05/aus-dem-leben-eines-raketenwissenschaftlers-teil-xxxiii/</link>
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		<pubDate>Wed, 11 May 2011 21:07:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Scheibster</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus dem Leben eines Raketenwissenschaftlers]]></category>
		<category><![CDATA[Balance Shit]]></category>
		<category><![CDATA[Client Fee]]></category>
		<category><![CDATA[Raum-Zeit-Kontinuum]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraumexpedition]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer schon immer mal wissen wollte, was Raketenwissenschaftler tun, um die gefühlte Ausdehnung des Raum-Zeit-Kontinuums zu besiegen, wenn Sie in Endlostelefonkonferenzen gefangen sind, der wird heute schlauer. &#8220;Balance Sheet vs. Kleinvieh&#8221;: Raketenmäßiger Fluchtplan. Wer sich hingegen in den kommenden Wochen fragen mag, wo ich abgeblieben bin, dem sei gesagt: Auf Weltraumexpedition zur Erforschung meines eigenen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer schon immer mal wissen wollte, was Raketenwissenschaftler tun, um die gefühlte Ausdehnung des Raum-Zeit-Kontinuums zu besiegen, wenn Sie in Endlostelefonkonferenzen gefangen sind, der wird heute schlauer.</p>
<p><a href="http://www.scheibster.de/wp-content/uploads/2011/05/Rocket_Doodle.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-722" title="Rocket Doodle" src="http://www.scheibster.de/wp-content/uploads/2011/05/Rocket_Doodle.jpg" alt="" width="400" height="424" /></a><br />
<span style="font-size: 78%;"><span style="font-style: italic;">&#8220;Balance Sheet vs. Kleinvieh&#8221;: Raketenmäßiger Fluchtplan.</span></span></p>
<p>Wer sich hingegen in den kommenden Wochen fragen mag, wo ich abgeblieben bin, dem sei gesagt: Auf Weltraumexpedition zur Erforschung meines eigenen Raum-Zeit-Kontinuums. Der Wiedereintritt ist aber auf jeden Fall geplant!</p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.scheibster.de%2F2011%2F05%2Faus-dem-leben-eines-raketenwissenschaftlers-teil-xxxiii%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px;height:30px;margin-top:5px;"></iframe>]]></content:encoded>
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		<title>Ich war heut&#8217; in der Stadt&#8230;</title>
		<link>http://www.scheibster.de/2011/04/ich-war-heut-in-der-stadt/</link>
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		<pubDate>Thu, 28 Apr 2011 22:00:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Scheibster</dc:creator>
				<category><![CDATA[My First Love]]></category>
		<category><![CDATA[Andreas Twele]]></category>
		<category><![CDATA[Chinaza]]></category>
		<category><![CDATA[in flagranti]]></category>
		<category><![CDATA[Jens Tausch]]></category>
		<category><![CDATA[KonFerenz]]></category>
		<category><![CDATA[Liza da Costa]]></category>

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		<description><![CDATA[Kürzlich bekam ich Post, und zwar ganz altmodisch im Briefkasten an der Tür. Das ist mittlerweile eher selten, insbesondere, wenn es erfreulicherweise weder Rechnung noch Werbung ist. Wenn der Inhalt dann noch musikalisch und derart gelungen ist, so schreibe ich hier auch gerne darüber.* Die Herren Krohn und Bornée von KonFerenz haben zugeschlagen, bereits zum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kürzlich bekam ich Post, und zwar ganz altmodisch im Briefkasten an der Tür. Das ist mittlerweile eher selten, insbesondere, wenn es erfreulicherweise weder Rechnung noch Werbung ist. Wenn der Inhalt dann noch musikalisch und derart gelungen ist, so schreibe ich hier auch gerne darüber.*</p>
<p>Die Herren Krohn und Bornée von <a href="http://konferenz.blog.de/" target="_blank">KonFerenz</a> haben zugeschlagen, bereits zum dritten Mal. Und, mein lieber Herr Gesangsverein, reinhören lohnt sich! Diese Worte sind umso wertvoller, als dass sie aus der Feder eines Rockers mit Leib und Seele kommen, und KonFerenz vor allem unter NuJazz und Electronica einzuordnen sind.</p>
<p><a href="http://www.scheibster.de/wp-content/uploads/2011/04/in_flagranti.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-701" title="in flagranti" src="http://www.scheibster.de/wp-content/uploads/2011/04/in_flagranti.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a><br />
<span style="font-size: 78%;"><span style="font-style: italic;">Erwischt, und zwar in flagranti auf dem Raketenwissenschaftlerheimlaborschreibtisch.</span></span></p>
<p>Während der erste Track nahtlos an das großartige Vorgängeralbum &#8220;<a href="http://www.scheibster.de/2009/02/intakte-bestimmung/" target="_self">intakt</a>&#8221; anknüpft, wird spätestens ab Nummer Zwo klar, dass die musikalische Reise durchs urbane Nachtleben in viele Richtungen weitergeht. Das vergrößerte Ensemble der Gaststimmen und -instrumente (die samtig-soulige Chinaza, mit wundervoller südeuropäischer Emocion Liza da Costa von Hotel Bossa Nova, Klaus Jatho jazzig-lässig am Blasmetall und bis hin zur Rockigkeit gitarrezupfend Jens Tausch und Andreas Twele) hat erfrischende Spuren im großstädtischen Musikasphalt hinterlassen. &#8220;in flagranti&#8221; bleibt dabei ein harmonisches und harmonieverwöhntes Gesamtkunstwerk, ohne in Homogenität abzudriften. Lässigkeit, Melancholie, Emotion und reine Spielfreude fließen Hand in Hand, oder besser: Ton in Ton durch den Äther und meine Ohren.</p>
<p>Nebenbeilaufenlassen funktioniert, ist aber viel zu schade. &#8220;Active Listening&#8221; möchte ich für &#8220;in flagranti&#8221; wärmstens empfehlen! Und ja: Gute Musik wie diese verdient es, gekauft zu werden.</p>
<p>Vorher und überhaupt einmal reinhören kann man außer in meinem Raketenwissenschaftlerwohnzimmer übrigens <a href="http://soundcloud.com/konferenz/sets/in-flagranti-1/" target="_blank">hier</a> und im Video unten.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="400" height="225" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=19389082&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=0&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=00adef&amp;fullscreen=1&amp;autoplay=0&amp;loop=0" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="225" src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=19389082&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=0&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=00adef&amp;fullscreen=1&amp;autoplay=0&amp;loop=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object><br />
<span style="font-size: 78%;"><span style="font-style: italic;"><a href="http://vimeo.com/19389082">KonFerenz &#8211; In Flagranti</a></span></span></p>
<p>_________________<br />
<span style="font-size: 85%;">*Bevor jetzt jemand denkt, ich mache hier entgeltlich Werbung: Das wäre schön. Meine Kohlen muss ich aber immer noch mit Raketenwissenschaft verdienen. Und eigentlich wäre es doof, wenn hier Mammon und nicht mehr Idealismus und Leidenschaft regieren würden und das hier kein Sanktum wider den alltäglichen Konsum- und Kapitalismuswahn mehr wäre.</span></p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.scheibster.de%2F2011%2F04%2Fich-war-heut-in-der-stadt%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px;height:30px;margin-top:5px;"></iframe>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Aus dem Leben eines Raketenwissenschaftlers, Teil XXXII</title>
		<link>http://www.scheibster.de/2011/04/aus-dem-leben-eines-raketenwissenschaftlers-teil-xxxii/</link>
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		<pubDate>Wed, 27 Apr 2011 13:22:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Scheibster</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus dem Leben eines Raketenwissenschaftlers]]></category>
		<category><![CDATA[Herr Schmidt]]></category>
		<category><![CDATA[Joey McIntyre]]></category>
		<category><![CDATA[New Kids On The Block]]></category>
		<category><![CDATA[Paul Breitner]]></category>
		<category><![CDATA[Rätsel]]></category>

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		<description><![CDATA[Rätselhaft, was ich beim Raketenforschen so alles herausbekomme. So ist es mir gelungen, einen sensationellen Zusammenhang zwischen Joey McIntyre und Paul Breitner herzustellen: Ich weiß nur noch nicht ganz genau, was sie verbindet. Möglicherweise ist Joey McIntyre der uneheliche Sohn von Paul Breitner, und der Herr Schmidt auch. Das würde auch erklären, warum der Herr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Rätselhaft, was ich beim Raketenforschen so alles herausbekomme. So ist es mir gelungen, einen sensationellen Zusammenhang zwischen Joey McIntyre und Paul Breitner herzustellen: Ich weiß nur noch nicht ganz genau, was sie verbindet. Möglicherweise ist Joey McIntyre der uneheliche Sohn von Paul Breitner, und der Herr Schmidt auch.</p>
<p>Das würde auch erklären, warum der Herr Schmidt Fußball spielen, aber nicht Singen kann. Immerhin könnte er noch die New Schmidts On The Block gründen.</p>
<p><a href="http://www.scheibster.de/wp-content/uploads/2011/04/Bilderraetsel.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-715" title="Bilderrätsel" src="http://www.scheibster.de/wp-content/uploads/2011/04/Bilderraetsel.jpg" alt="" width="394" height="171" /></a><br />
<span style="font-size: 78%;"><span style="font-style: italic;">Aufgedeckt: Der Herr Schmidt war die Brücke zwischen den 1970er und 1990er Jahren.</span></span></p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.scheibster.de%2F2011%2F04%2Faus-dem-leben-eines-raketenwissenschaftlers-teil-xxxii%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px;height:30px;margin-top:5px;"></iframe>]]></content:encoded>
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		<title>Die schönste Frau</title>
		<link>http://www.scheibster.de/2011/04/die-schonste-frau/</link>
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		<pubDate>Fri, 08 Apr 2011 22:48:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Scheibster</dc:creator>
				<category><![CDATA[Männerträume]]></category>
		<category><![CDATA[Scheibster schillert]]></category>
		<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[RMV]]></category>
		<category><![CDATA[Sommer]]></category>

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		<description><![CDATA[Verträumt betrete ich den Zug, da seh&#8217; ich dich, die schönste Frau, von Kopf bis Zeh und via Bug, ich bin ganz wach, hin, weg und wow! Haar voll strahlend Glanz wie deines sah ich dieses Jahr noch keines! Lippen, Augen, Nase, Wangen - zu perfekt mehr zu verlangen! Dass ich dich treffe, naja, sehe, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Verträumt betrete ich den Zug,<br />
da seh&#8217; ich dich, die schönste Frau,<br />
von Kopf bis Zeh und via Bug,<br />
ich bin ganz wach, hin, weg und wow!</p>
<p>Haar voll strahlend Glanz wie deines<br />
sah ich dieses Jahr noch keines!<br />
Lippen, Augen, Nase, Wangen -<br />
zu perfekt mehr zu verlangen!</p>
<p>Dass ich dich treffe, naja, sehe,<br />
muss Schicksal, Fügung, sonstwas sein!<br />
Du bist nun ganz in meiner Nähe.<br />
Ach, könnten wir zusammen sein!</p>
<p>Mit deiner elfengleichen Hand<br />
fährst du durchs Haar, übers Gewand.<br />
Unbändig steigt in mir die Lust,<br />
es klebt mein Blick an deiner Brust!</p>
<p>Dann stehst du einfach auf, steigst aus,<br />
nach draußen, weg, au revoir,<br />
gehst ins Büro oder nach Haus -<br />
nur ich sitze verträumt noch da.</p>
<p>Dich, dich werd&#8217; ich nie vergessen,<br />
bin von dir völlig besessen,<br />
spür&#8217;s tief in meines Herzens Grunde -<br />
für wenigstens &#8216;ne Viertelstunde!</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Aus dem Leben eines Raketenwissenschaftlers, Teil XXXI</title>
		<link>http://www.scheibster.de/2011/03/aus-dem-leben-eines-raketenwissenschaftlers-teil-xxxi/</link>
		<comments>http://www.scheibster.de/2011/03/aus-dem-leben-eines-raketenwissenschaftlers-teil-xxxi/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 30 Mar 2011 23:17:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Scheibster</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus dem Leben eines Raketenwissenschaftlers]]></category>
		<category><![CDATA[Scheibsters Schnappschüsse]]></category>
		<category><![CDATA[Energiekrise]]></category>
		<category><![CDATA[Eschborn]]></category>
		<category><![CDATA[Espresso]]></category>
		<category><![CDATA[Frankfurt]]></category>
		<category><![CDATA[Frühling]]></category>
		<category><![CDATA[Herr Schmidt]]></category>
		<category><![CDATA[Hygiene]]></category>
		<category><![CDATA[Mordor]]></category>
		<category><![CDATA[Schlüsselerlebnis]]></category>

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		<description><![CDATA[Es wurde auch langsam Zeit, das mit dem Frühling. Nicht dass ich höchstselbst viel von frischer Antriebskraft spüren würde, was sich auch in meiner hiesigen Aktivität &#8211; nun, viel mehr Passivität widerspiegelt, aber ich beobachte es wenigstens und habe meinen Spaß dabei. Im Großen und Ganzen. Mein Raketenlabor versucht dazu beizutragen, dass ich mehr Energie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es wurde auch langsam Zeit, das mit dem Frühling. Nicht dass ich höchstselbst viel von frischer Antriebskraft spüren würde, was sich auch in meiner hiesigen Aktivität &#8211; nun, viel mehr Passivität widerspiegelt, aber ich beobachte es wenigstens und habe meinen Spaß dabei. Im Großen und Ganzen.</p>
<p>Mein Raketenlabor versucht dazu beizutragen, dass ich mehr Energie bekomme. Weil mein Raketenlabor seit geraumer Zeit ganz umweltbewusst ist, spart es dabei sogar noch Energie. Und zwar, indem es in Raketenlaborküche und Raketenlaborsanitäranlage nur noch kaltes Wasser zur Verfügung stellt*. Da bin ich ganz schön froh, dass laut Raketenwissenschaftlerlaborbetriebsrat das Robert Koch-Institut sagt, dass Händewaschen mit kaltem Wasser und Seife genauso effektiv wie mit warmem Wasser ist. Es zeigt zudem, wie groß das Vertrauen meines Raketenlabors in Idealismus und Abhärtung von mir und meinen Raketenwissenschaftlerkollegen ist, wenn offenbar davon ausgegangen wird, dass die Motivation, sich überhaupt die Hände zu waschen, mit arschkaltem Wasser genauso groß ist wie mit warmem. Da kann sich so manche Justizvollzugsanstalt noch eine Scheibe von abschneiden!</p>
<p>Da ich befürchtete, dass in dieser Rechnung ein paar Krankheitstage mehr wegen marginal gesunkener Raketenwissenschaftlerhygiene enthalten sind, bin ich dann erst einmal aus Mordor nach Frankfurt geflohen, wo es neben Tageslicht in der Raketenwissenschaftlerkantine auch warmes, fließendes Wasser** hat. Doch nicht nur das, beim Raketenwissenschaftlermittagessensverdauungsspaziergang zeigte sich auch die Natur von ihrer besten, von Frühlingskraft nur so strotzender Seite. Das zog mich in seinen Bann, und ich bannte es auf Pixel.</p>
<p><a href="http://www.scheibster.de/wp-content/uploads/2011/03/Fruehling_2011.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-690" title="Fruehling 2011" src="http://www.scheibster.de/wp-content/uploads/2011/03/Fruehling_2011.jpg" alt="" width="400" height="300" /><br />
</a><span style="font-size: 78%;"><span style="font-style: italic;">Frühlingsbotenblüten. Hach!</span></span></p>
<p>Kurz nach dem Entstehen dieses Fotos habe ich etwas gelernt, das ich gerne weitergeben mag: Ein Mobiltelefon zum Fotografieren über den Kopf zu halten, während man in der Hand noch einen <em>eigentlich</em> geleerten Espressopappbecher hat, kann dazu führen, dass der Espressopappbecher hiernach <em>tatsächlich</em> leer ist, dafür aber in Raketenwissenschaftleranzug, -hemd und -krawatte mehr Koffein und braune Farbgebung enthalten ist als zuvor. Grumpf.</p>
<p>Mein Raketenlabor hat mich an den dieser Erkenntnis folgenden Flüchen erkannt und wieder eingefangen. Blöde. Zurück in Mordor konnte ich dann feststellen, dass der Frühling auch meinen Raketenwissenschaftlerkollegen, den Herrn Schmidt, erfasst hatte. Der trug nämlich zur Feier des Tages (und um mich aufzumuntern) seine <a href="http://www.scheibster.de/2007/10/aus-dem-leben-eines-raketenwissenschaftlers-teil-xviii/" target="_self">legendäre Biene Maja-Krawatte</a>! Ich fand das super und wollte mich auch überschwänglich bedanken, bis ich dann wieder an das kalte Wasser denken musste. Da lächelte ich dann nur zurück und winkte aus der Ferne.</p>
<p><a href="http://www.scheibster.de/wp-content/uploads/2011/03/Herr_Schmidt_Biene_Maja_ret.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-691" title="Herr Schmidt: Biene Maja returns" src="http://www.scheibster.de/wp-content/uploads/2011/03/Herr_Schmidt_Biene_Maja_ret.jpg" alt="" width="400" height="532" /></a><br />
<span style="font-size: 78%;"><span style="font-style: italic;">Frühlingsbotenstreifen. Hach!</span></span></p>
<p>Und apropos Schlüsselerlebnis: Nachdem ich mir beim Vorbeilaufen an seinem Schrankschlüssel fast mein linkes Bein amputierte, hat der Herr Schmidt den Vorgang kürzlich <span style="text-decoration: line-through;">fast freiwillig</span> rekonstruiert, sich selbst fast das linke Bein amputiert und zeitgleich den bösen Schlüssel weggezaubert. Wenigstens den Teil, der aus dem Schloss herausstand. Ein alter Haudegen, der Herr Schmidt!</p>
<p>Und wer jetzt behauptet, der Herr Schmidt sei nur grobmotorisch an seinem Schrank vorbeigestolpert, habe dabei den Schlüssel abgebrochen und sich auch noch übel wehgetan, der ist ein alter Spielverderber. Jawoll.</p>
<p>_________________<br />
<span style="font-size: 85%;">*Wir müssen aber noch nicht selbst pumpen. Fließen tut es noch. Einfach so.</span></p>
<p><span style="font-size: 85%;">**Und Milch und Honig nicht zu vergessen In reißenden Strömen!</span></p>
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