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	<title>Scheibster &#187; Scheibster schillert</title>
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		<title>Dame mit Hund</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Nov 2011 16:36:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Scheibster</dc:creator>
				<category><![CDATA[Scheibster schillert]]></category>
		<category><![CDATA[Dame]]></category>
		<category><![CDATA[Gesudel]]></category>
		<category><![CDATA[Pudel]]></category>
		<category><![CDATA[Rudel]]></category>
		<category><![CDATA[Sprudel]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich traf kürzlich eine Dame, sie hieß&#8230; Wie war gleich ihr Name? (Sie tat mir heftig eine knallen, worauf ihr Name mir entfallen.) Sie mögen sich nun sicher fragen: Was war der Dame Grund zum Schlagen? Es war der Grund jedenfalls nicht mein Blick auf Brust oder Gesicht. Nein, ich hatte nichts verbrochen, sie hatte mich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich traf kürzlich eine Dame,<br />
sie hieß&#8230; Wie war gleich ihr Name?<br />
(Sie tat mir heftig eine knallen,<br />
worauf ihr Name mir entfallen.)</p>
<p>Sie mögen sich nun sicher fragen:<br />
Was war der Dame Grund zum Schlagen?<br />
Es war der Grund jedenfalls <em>nicht</em><br />
mein Blick auf Brust oder Gesicht.</p>
<p>Nein, ich hatte nichts verbrochen,<br />
<em>sie</em> hatte mich angesprochen,<br />
doch keinen Diamant<br />
hat sie von mir verlangt.</p>
<p>Sie wollt&#8217;, dass ich ihr Sprudel kaufe,<br />
danach mit ihr im Rudel saufe,<br />
hierauf durch das Gesudel laufe<br />
und mich mit ihrem Pudel raufe.</p>
<p>Exakt so (oder so ähnlich)<br />
war ihr Wunsch. (Ich fand ihn dämlich.)<br />
Ich hielt laut ihr vor - sehr offen -<br />
sie sei doof oder besoffen.</p>
<p>Sie zeigte Zeichen von Entrüstung<br />
und schlug sehr fest vor meine Brüstung.<br />
Von dem Verhalten sehr geprellt<br />
verließ ich darauf schnell das Feld.</p>
<p>Während ich im Anschluss grollte,<br />
und mich fragte, was sie wollte,<br />
wurde mir schlussendlich klar,<br />
was der Wunsch der Dame war.</p>
<p>Nun, eigentlich wurd&#8217; es das nicht,<br />
doch fiel mir das nicht ins Gewicht:<br />
Wildfremder Weiber Wunsch verkennen<br />
werd&#8217; ich nicht meinen Fehler nennen.</p>
<p>Drum werde ich jetzt Kaffee trinken,<br />
dabei auf meiner Couch versinken<br />
und jedweder Passantin winken -<br />
mit zwei Fingern (denen, die stinken)!*</p>
<p>_________________<br />
<span style="font-size: 85%;">*Damit sind natürlich meine beiden Mittelfinger gemeint, die nur noch symbolisch stinken, seit ich das Händewaschen für mich entdeckt habe.</span></p>
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		<title>Der Reiseriese</title>
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		<pubDate>Mon, 31 Oct 2011 23:13:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Scheibster</dc:creator>
				<category><![CDATA[Scheibster schillert]]></category>
		<category><![CDATA[Danzig]]></category>
		<category><![CDATA[Elefant]]></category>
		<category><![CDATA[Erdnuss]]></category>
		<category><![CDATA[ranzig]]></category>
		<category><![CDATA[Warschau]]></category>

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		<description><![CDATA[Es reiste einst ein Elefant im Zug nach Polen &#8211; kurzerhand. Er verschlang dort (kurz vor Danzig) eine Erdnuss. (Sie war ranzig.) Darauf machte viel Unbehagen sich breit im Elefantenmagen, ja, schlug sich durch bis ganz zum Ende - Im Zug zitterten alle Wände! Der Dickhäuter war gar nicht heiter und suchte nach dem Zugbegleiter. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es reiste einst ein Elefant<br />
im Zug nach Polen &#8211; kurzerhand.<br />
Er verschlang dort (kurz vor Danzig)<br />
eine Erdnuss. (Sie war ranzig.)</p>
<p>Darauf machte viel Unbehagen<br />
sich breit im Elefantenmagen,<br />
ja, schlug sich durch bis ganz zum Ende -<br />
Im Zug zitterten alle Wände!</p>
<p>Der Dickhäuter war gar nicht heiter<br />
und suchte nach dem Zugbegleiter.<br />
Es fand der Elefant Gehör<br />
für sein &#8211; nun, Erdnuss-Ranz-Malheur.</p>
<p>&#8220;Hast du schlimm Elefantenarsch-Au*,<br />
dann musst du fahr&#8217;n im Zug nach Warschau!&#8221;<br />
Es wär&#8217; dort in der Innenstadt<br />
ein Arzt, der&#8217;s mit dem Inn&#8217;ren hatt&#8217;.</p>
<p>Dort wär &#8216;ne Praxis &#8211; ungelogen -<br />
von Elefantenproktologen.<br />
Der Reiseriese fuhr also<br />
nach Warschau und ging dort aufs Klo.</p>
<p>Doch blieb ihm noch der Magenkrampf<br />
von dem verdorb&#8217;nen Erdnussmampf,<br />
worauf er zu dem Arzt sich wagte<br />
und sein Dickhäuterleid klagte.</p>
<p>Der Mediziner machte Dumbo<br />
&#8216;ne Darmspülung Marke &#8220;Jumbo&#8221;<br />
und legte dann noch auf den Tisch<br />
&#8216;ne Tüte Erdnüsse &#8211; ganz frisch.</p>
<p>So reiste dann &#8211; nun wieder heiter -<br />
der Elefant durch Polen weiter.<br />
So halt&#8217; auch du nicht deinen Rüssel<br />
mit Gier in jede Erdnussschüssel!</p>
<p>_________________<br />
<span style="font-size: 85%;">*Bitte betonen Sie hier den <em>&#8220;-arsch&#8221;</em>, weil es zum einen die Metrik rettet und zum anderen der polnische Zugbegleiter nicht so gut Deutsch spricht, als dass er wüsste, dass er elefantöse Hinterteile in solch profaner Verbalisierung besser nicht in die Hand und schon gar nicht in den Mund nähme.</span></p>
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		<item>
		<title>Wie auch Regenschürm</title>
		<link>http://www.scheibster.de/2011/09/wie-auch-regenschurm/</link>
		<comments>http://www.scheibster.de/2011/09/wie-auch-regenschurm/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 13 Sep 2011 22:29:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Scheibster</dc:creator>
				<category><![CDATA[Scheibster schillert]]></category>
		<category><![CDATA[Herbst]]></category>
		<category><![CDATA[Kastanie]]></category>
		<category><![CDATA[Lenz]]></category>
		<category><![CDATA[Sommer]]></category>
		<category><![CDATA[Winter]]></category>

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		<description><![CDATA[Würd&#8217; ich als Kastanie leben, also als ein -nbaum mit Wurzeln, behängt&#8217; ich mich mit Spinneweben und ließ im Herbst Kastanien purzeln. Im Sommer, dann, wenn&#8217;s richtig heiß, hielt mein Schatten frei von Schweiß all jene, die zu meinen Füßen sich ihren Tag mit Schlaf versüßen. Im Lenz lüde* ich Meisen, Pfauen, ja, Amseln, Drosseln, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Würd&#8217; ich als Kastanie leben,<br />
also als ein -nbaum mit Wurzeln,<br />
behängt&#8217; ich mich mit Spinneweben<br />
und ließ im Herbst Kastanien purzeln.</p>
<p>Im Sommer, dann, wenn&#8217;s richtig heiß,<br />
hielt mein Schatten frei von Schweiß<br />
all jene, die zu meinen Füßen<br />
sich ihren Tag mit Schlaf versüßen.</p>
<p>Im Lenz lüde* ich Meisen, Pfauen,<br />
ja, Amseln, Drosseln, Finken, Spatzen<br />
ein ins Geäst zum Nester bauen<br />
und hätt&#8217; ein Auge** auf die Katzen.</p>
<p>Selbst beim allerdicksten Regen<br />
tät&#8217; ich mich nicht weit bewegen,<br />
wäre Mensch, Tier und Gewürm<br />
ein Sonnen- wie auch Regenschürm.</p>
<p>Zur Winterzeit, da würd&#8217; ich ruh&#8217;n,<br />
in weißem statt in grünem Kleid,<br />
wär&#8217; weit entfernt von hektisch Tun -<br />
mein Chef, der wäre grün vor Neid!</p>
<p>_________________<br />
<span style="font-size: 85%;">*Da habe ich mal wieder eine gefunden, eine wundervolle grammatikalische Herausforderung der deutschen Sprache: In den Top Drei waren zudem &#8220;lädete&#8221; und &#8220;löde&#8221;.</span><br />
<span style="font-size: 85%;">**Wer jetzt behauptet, Bäume hätten keine Augen, den muss ich fragen: Warum gibt es dann Holzaugen, und meistens wachsame? Na?<br />
</span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Einen Schatz, haha!&#8221; &#8211; Ein Piratenepos</title>
		<link>http://www.scheibster.de/2011/09/einen-schatz-haha-ein-piratenepos/</link>
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		<pubDate>Fri, 09 Sep 2011 15:23:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Scheibster</dc:creator>
				<category><![CDATA[Scheibster schillert]]></category>
		<category><![CDATA[Abenteuer]]></category>
		<category><![CDATA[Piraten]]></category>
		<category><![CDATA[Rolf]]></category>

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		<description><![CDATA[Es dachte einst ein Abenteurer: &#8220;Mein Wein wird jeden Abend teurer! So kann das echt nicht weiter gehen, sonst ist mein Ende abzusehen! Ich höre hier in der Spelunke ob meiner Zukunft nur Geunke! Am Automaten, da will ich nicht flippern - besser mit Piraten die See durchschippern! Ihr Landratten lernt mich noch kennen! Ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es dachte einst ein Abenteurer:<br />
&#8220;Mein Wein wird jeden Abend teurer!<br />
So kann das echt nicht weiter gehen,<br />
sonst ist mein Ende abzusehen!</p>
<p>Ich höre hier in der Spelunke<br />
ob meiner Zukunft nur Geunke!<br />
Am Automaten, da will ich nicht flippern -<br />
besser mit Piraten die See durchschippern!</p>
<p>Ihr Landratten lernt mich noch kennen!<br />
Ich werde mich jetzt umbenennen!<br />
Von San Juan bis Mexikos Golf<br />
wird man mich fürchten als <em><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jack_Rackham" target="_blank">Rosa Rolf</a></em>!&#8221;</p>
<p>Mit rechtem Getöse und Radau<br />
brach Rosa Rolf auf nach Curaçao<br />
und heuerte sehr bald dort an<br />
bei &#8216;nem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jan_Janszoon" target="_blank">Piraten namens Jan</a>.</p>
<p>Bei Jan jedoch tat es noch hapern -<br />
vor allem mit dem Schiffe kapern -<br />
am besten könnte er laut Fluchen<br />
und nach vergrab&#8217;nen Schätzen suchen.</p>
<p>Es wär&#8217; ein solches Abenteuer<br />
zudem noch frei von jeder Steuer!<br />
Er bräuchte trotzdem dann und wann<br />
auf seinem Schiff &#8216;nen Steuermann.</p>
<p>&#8220;Ha! Ich umfahre jede Klippe!&#8221;,<br />
rief Rosa Rolf mit dicker Lippe.<br />
Und so schrie Jan: &#8220;Genug Blabla,<br />
wir jagen einen Schatz, haha!&#8221;</p>
<p>&#8220;Suchst du nach &#8216;nem Schatz mit Karten,<br />
brauchst du auf jeden Fall &#8216;nen Spaten!&#8221;,<br />
brillierte Rosa Rolf vor Jan -<br />
der war davon sehr angetan.</p>
<p>Er hätte auf dem Klo gesessen,<br />
davon gequält, was er vergessen,<br />
jetzt wüsste er auch wieder was.<br />
Piraten, ja, die haben Spaß!</p>
<p>Es sagte Rolf, dass er gern wüsste -<br />
man segelte entlang der Küste -<br />
wessen Schatz sie heuer suchten?<br />
Den von irgendwem verruchten?</p>
<p>Käptn Jan wüsste von nix,<br />
der Eigner hieße wohl Herr X,<br />
das jedenfalls ständ&#8217; auf der Karte<br />
mit dem Hinweis auf&#8217;s Verscharrte.</p>
<p>Nach ein wenig Hin und Her<br />
zwischen Inseln und durch&#8217;s Meer<br />
kriegte Rosa Rolf Schluckauf*<br />
und lief auf eine Sandbank auf.</p>
<p>Zum Glück für die Piratenschar<br />
war da das Ziel schon ziemlich nah,<br />
Spaten und Karte gut verpackt -<br />
man schwamm den Rest &#8211; natürlich nackt.</p>
<p>Am Strande dann ging Käptn Jan<br />
der Crew voraus mit Steuermann,<br />
zielsicher rechts zu Herrn X&#8217;ens Höhle -<br />
die Piraten starteten Gegröhle!</p>
<p>Rosa Rolf griff sich den Spaten,<br />
grub nach des Herrn X&#8217; Ersparten,<br />
fand eine Kiste, schwer verdreckt:<br />
Ein Zettel war darin versteckt.</p>
<p>&#8220;Sehr geehrter Herr Pirat!&#8221;,<br />
stand geschrieben dort, Zitat:<br />
&#8220;Gratulation, Schatz ist gefunden.<br />
Du hast dich sicher sehr geschunden!</p>
<p>Doch das Gold, das hier einst war,<br />
hab&#8217; ich verschleudert, wirklich wahr!<br />
&#8216;ne Frau, ein Schiff &#8211; leider gesunken -<br />
den Rest hab&#8217; ich mit Rum vertrunken.</p>
<p>Auf dass ich hier weg komm&#8217;, malte ich<br />
jene Karte und schickt&#8217; sie an dich.<br />
Jetzt, da du das liest, da zieh&#8217; ich ganz keck<br />
dein Schiff von der Sandbank und segel&#8217; weg!</p>
<p>Ich leg&#8217; mich jetzt schlafen in deiner Kajüte -<br />
bei dir um die Ecke steht meine Hütte,<br />
da wächst so mache Kokosnuss -<br />
anfangs ist das noch ein Genuss!</p>
<p>Das Klima hier ist wirklich toll,<br />
nur die Latrine leider voll.<br />
Ich hoffe, du bist gut zu Fuß!<br />
Tschüß, dein Herr X, mit liebem Gruß.&#8221;</p>
<p>Es war&#8217;n die Piraten still und stumm -<br />
Herr X verkaufte sie für dumm!<br />
&#8220;Der Schatz&#8221;, rief Jan, &#8221;der <em>muss</em> hier sein,<br />
ich spüre das im linken Bein!&#8221;</p>
<p>Käptn Jan und seine Piraten<br />
suchten noch Jahre mit dem Spaten,<br />
doch einen Schatz fanden sie nie -<br />
am Ende schmerzten nur die Knie.</p>
<p>Bevor sie auf der Insel versauert,<br />
schwammen sie heim (hat lange gedauert).<br />
Rosa Rolf jedoch verschwand,<br />
da er den wahren Schatz erkannt.</p>
<p>Eine Insel, nur für sich -<br />
das war wahrhaft königlich!<br />
Er lebte lange dort, zufrieden -<br />
bis er dann irgendwann verschieden.</p>
<p>Für des Herrn X&#8217;ens alte Truhe,<br />
schrieb er zuvor in aller Ruhe<br />
einen zweiten Piratenbrief,<br />
und er vergrub das Ganze tief.</p>
<p>&#8220;Von Rosa Rolf (Pirat), P.S.:<br />
Bevor ich dieses hier vergess&#8217; -<br />
Jagst du nach den größten Schätzen,<br />
lerne, was du hast zu schätzen!&#8221;</p>
<p>_________________<br />
<span style="font-size: 85%;">*Hier bekamen, so wollte es der Zufall, Rosa Rolf zusammen mit der Metrik einen kleinen Anfall von Seekrankheit. Lesen Sie darob bitte &#8220;Schluck&#8217;auf&#8221;, also mit der Betonung auf &#8220;auf&#8221;. Öff öff.<br />
</span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Helle Libelle, nicht ganz</title>
		<link>http://www.scheibster.de/2011/09/helle-libelle-nicht-ganz/</link>
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		<pubDate>Wed, 07 Sep 2011 11:58:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Scheibster</dc:creator>
				<category><![CDATA[Scheibster schillert]]></category>
		<category><![CDATA[blau]]></category>
		<category><![CDATA[Libau]]></category>
		<category><![CDATA[Libelle]]></category>
		<category><![CDATA[Pfau]]></category>
		<category><![CDATA[Pfibelle]]></category>
		<category><![CDATA[Schilfblatt]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnenschein]]></category>
		<category><![CDATA[Teich]]></category>

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		<description><![CDATA[Neulich sah ich &#8216;ne Libelle, sie war blau und nicht ganz helle, doch nicht vom Hellen war sie blau - das kam vom Papa, einem Pfau. Ihr fragt euch sicher, wie das geht, Pfau und Libelle, ganz konkret, und wie das Kind dann heißt &#8211; genau, Pfibelle oder doch Libau? Jedenfalls flog sie am Teich, und ihre Birne, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Neulich sah ich &#8216;ne Libelle,<br />
sie war blau und nicht ganz helle,<br />
doch nicht vom Hellen war sie blau -<br />
das kam vom Papa, einem Pfau.</p>
<p>Ihr fragt euch sicher, wie das geht,<br />
Pfau und Libelle, ganz konkret,<br />
und wie das Kind dann heißt &#8211; genau,<br />
Pfibelle oder doch Libau?</p>
<p>Jedenfalls flog sie am Teich,<br />
und ihre Birne, die schien weich<br />
ob ihres wirren Zickzackfluges -<br />
ganz sicher dachte sie nichts Kluges.</p>
<p>Doch eins muss ich ihr zugestehen:<br />
Wird ein Mensch so blau gesehen<br />
mit eben jenem Zickzackstil -<br />
so wirkt das weniger grazil.</p>
<p>Die Libelle kann auch blau noch jagen,<br />
füllt mit und beim Fliegen ihren Magen*,<br />
obwohl sie ziemlich sicher nicht<br />
das Biest erlegt, das mich dann sticht.</p>
<p>Da ich glaubte, sie sei dumm,<br />
nahm ich ihr das auch nicht krumm.<br />
Doch war auch ihr IQ bescheiden,<br />
tat ich sie trotzdem arg beneiden.</p>
<p>Blau schillernd mit vier Flügeln fliegen,<br />
im Sonnenschein auf Schilfblatt liegen,<br />
gerade so, wie&#8217;s mir gefällt:<br />
Was gäb es Schön&#8217;res auf der Welt?</p>
<p>So saß ich da und sagte &#8220;Ciao!&#8221;<br />
der Pfibelle, dem Libau<br />
und träumte in die Nacht hinein<br />
von Schilfblatt, Blau und Sonnenschein.</p>
<p>_________________<br />
<span style="font-size: 85%;">*Das Metrikzickzack ist eine Metapher für den Libellenflug und volle Absicht.</span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Neulich im Park</title>
		<link>http://www.scheibster.de/2011/08/neulich-im-park/</link>
		<comments>http://www.scheibster.de/2011/08/neulich-im-park/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 17 Aug 2011 14:12:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Scheibster</dc:creator>
				<category><![CDATA[Scheibster schillert]]></category>
		<category><![CDATA[Herbert]]></category>
		<category><![CDATA[Minigolf]]></category>
		<category><![CDATA[Minirock]]></category>
		<category><![CDATA[Rentner]]></category>
		<category><![CDATA[Rolf]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ging demletzt ein Mann (der Rolf) im Minirock zum Minigolf. Den Schläger schwung er mit viel Stil - die Platzreife, die war sein Ziel. Als er das Eisen also schwang, da flog sein Ball ganz mittenmang in eine Gruppe Rentner rein und traf &#8216;ne Dame fest am Bein. &#8220;Junger Mann!&#8221;, keifte die Dame, schwang [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ging demletzt ein Mann (der Rolf)<br />
im Minirock zum Minigolf.<br />
Den Schläger schwung er mit viel Stil -<br />
die Platzreife, die war sein Ziel.</p>
<p>Als er das Eisen also schwang,<br />
da flog sein Ball ganz mittenmang<br />
in eine Gruppe Rentner rein<br />
und traf &#8216;ne Dame fest am Bein.</p>
<p>&#8220;Junger Mann!&#8221;, keifte die Dame,<br />
schwang die Handtasche am Arme<br />
und tat voll Geräusches schnauben:<br />
&#8220;Wie können Sie sich das erlauben?<br />
 <br />
Hier so gewandet zu erscheinen<br />
und dann mit unrasierten Beinen!<br />
Das ist ja wirklich unerhört!<br />
Mein Herbert hier ist ganz verstört!&#8221;</p>
<p>Der so Genannte schien entrückt<br />
und von Rolfs Beinkleid mehr entzückt<br />
als ganz grundsätzlich irritiert -<br />
ja, Herbert wirkte interessiert.</p>
<p>&#8220;Junger Mann, hier ist Ihr Ball!&#8221;,<br />
so sagte Herbert, vor dem Fall,<br />
den er zu Rolfens Füßen tat,<br />
kurz und schmerzvoll &#8211; Herr&#8217;nspagat.</p>
<p>Es heulte Herbert wie ein Wolf,<br />
griff suchend nach dem Bein von Rolf,<br />
dieser wich aus, ein Griff ins Leere -<br />
Herbert begriff seine Misere.</p>
<p>Rolf war davon nicht angetan<br />
und wechselte zur nächsten Bahn,<br />
schwor sich, die Rentner zu missachten<br />
die lautstark Herbert nun belachten.</p>
<p>Die Dame, die Rolf angeschossen,<br />
hielt ihren Mund jedoch geschlossen:<br />
Sie holte aus und sie versohlte<br />
das Rentnerheck, dass Herbert johlte.</p>
<p>So traf Rolf auf dem Platz reife Leute,<br />
dachte sich: &#8220;Mit der Platzreife heute<br />
wird es wohl eher nichts mehr werden.<br />
Sei&#8217;s drum, es gibt Schlimm&#8217;res auf Erden!&#8221;</p>
<p>So nahm er das nächste Loch ins Visier,<br />
zupfte am Rock und zählte bis vier -<br />
und ob er nun traf oder auch nicht<br />
ist doch egal - dies ist ein Gedicht!</p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.scheibster.de%2F2011%2F08%2Fneulich-im-park%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px;height:30px;margin-top:5px;"></iframe>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Bei lebendigem Laib</title>
		<link>http://www.scheibster.de/2011/08/bei-lebendigem-laib/</link>
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		<pubDate>Fri, 05 Aug 2011 22:35:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Scheibster</dc:creator>
				<category><![CDATA[Scheibster schillert]]></category>
		<category><![CDATA[Brot]]></category>
		<category><![CDATA[Maus]]></category>
		<category><![CDATA[Rachmaninov]]></category>

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		<description><![CDATA[Sachen gibt&#8217;s, die gibt&#8217;s gar nicht.* ************************************* Ich kaufte unlängst &#8216;nen Laib Brot in festem Glauben, er sei tot. Er stellte sich als lebend raus - es wohnte tief im Teig &#8216;ne Maus. &#8220;&#8216;tschuldigung, das ist mein Essen, dein Mauseloch tu&#8217; mal vergessen!&#8221;, war in etwa, was ich sagte, als mein Brot der Nager nagte. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://de.nachrichten.yahoo.com/australierin-findet-lebende-ratte-brot-104453258.html" target="_blank">Sachen gibt&#8217;s</a>, die gibt&#8217;s gar nicht.*</p>
<p>*************************************</p>
<p>Ich kaufte unlängst &#8216;nen Laib Brot<br />
in festem Glauben, er sei tot.<br />
Er stellte sich als lebend raus -<br />
es wohnte tief im Teig &#8216;ne Maus.</p>
<p>&#8220;&#8216;tschuldigung, das ist <em>mein</em> Essen,<br />
dein Mauseloch tu&#8217; mal vergessen!&#8221;,<br />
war in etwa, was ich sagte,<br />
als mein Brot der Nager nagte.</p>
<p>Als ich noch einmal lauter grollte,<br />
dass ich mein Brot nicht teilen wollte,<br />
hielt die Maus kurz inne und<br />
sah mich an mit vollem Mund.</p>
<p>Während sie genüsslich kaute<br />
und nebenbei auch noch verdaute,<br />
stieg Wut allmählich in mir auf<br />
ob meinem Backwarenfehlkauf.**</p>
<p>So schmiss ich denn mit meiner Hand<br />
und Wucht das Brot fest an die Wand:<br />
Mit hohem &#8220;Quiek!&#8221; fiel das Gebäck<br />
auf meinem Boden in den Dreck.***</p>
<p>Die Maus, die fand das gar nicht toll,<br />
blickte mich an, ganz vorwurfsvoll -<br />
voll Mäuseschleudertraumaschmerz -<br />
da schloss ich langsam sie ins Herz.</p>
<p>So war mein Zorn alsbald vergessen -<br />
ich ließ den Nager weiterfressen,<br />
der schnell verschlang das halbe Brot,<br />
worauf er platzte &#8211; mausetot.</p>
<p>Mit toter Maus und Hohlgebäck<br />
(und ein paar Tränen) im Gepäck<br />
lief ich zurück zur Bäckerei:<br />
Die Bäckerin tat einen Schrei!</p>
<p>Als sie damit fertig war,<br />
machte ich ihr lautstark klar,<br />
was mir fehlte für mein Glück:<br />
Brot, Maus &#8211; oder Geld zurück!</p>
<p>Mein Wunsch, der schien sie zu verwirren,<br />
doch ich, ich ließ mich nicht beirren!<br />
So kehrte ich zurück nach Haus<br />
mit Brot im Arm &#8211; und einer Maus!</p>
<p>Als Mäusezimmer dient der Laib,<br />
und ich habe &#8216;nen Zeitvertreib:<br />
Beim abendlichen Broteschmieren<br />
Maus Numero Zwei dressieren!</p>
<p>_________________<br />
<span style="font-size: 85%;">*Im übrigen finde ich es toll, dass ich herausgehört habe, dass Eric Carmen für &#8220;All By Myself&#8221; bei Rachmaninovs 2. Klavierkonzert geklaut hat. Dass dieser Umstand schon zuvor <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/All_by_Myself" target="_blank">googlebar</a> war, weiß ich jetzt auch. Aber das nur nebenbei.</span><br />
<span style="font-size: 85%;">**Ja, ich höre euch schon schreien, ihr Rächer von dem Genitiv!</span><br />
<span style="font-size: 85%;">***Womit bewiesen wäre, dass es poetisch sein kann, nicht zu putzen.<br />
</span></p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.scheibster.de%2F2011%2F08%2Fbei-lebendigem-laib%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px;height:30px;margin-top:5px;"></iframe>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Ode an den Tag</title>
		<link>http://www.scheibster.de/2011/07/ode-an-den-tag/</link>
		<comments>http://www.scheibster.de/2011/07/ode-an-den-tag/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 28 Jul 2011 22:24:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Scheibster</dc:creator>
				<category><![CDATA[Die gotische Kathedrale auf meiner Stirn]]></category>
		<category><![CDATA[Scheibster schillert]]></category>
		<category><![CDATA[Tag]]></category>
		<category><![CDATA[Tisch]]></category>
		<category><![CDATA[Trachten]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor meinem Haus krakehlt &#8216;ne Möwe, in meinem Bett fläzt sich ein Löwe, in meinem Kühlschrank gähnt die Leere - wovon heut&#8217; ich mich ernähre. Ich gähne auch, denn ich bin müde, im Garten bellt ein Hund &#8211; ein Rüde, in Rüdesheim wär&#8217; ich jetzt gerne - es piepst ein Spatz auf &#8216;ner Laterne. Auf der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor meinem Haus krakehlt &#8216;ne Möwe,<br />
in meinem Bett fläzt sich ein Löwe,<br />
in meinem Kühlschrank gähnt die Leere -<br />
wovon heut&#8217; ich mich ernähre.</p>
<p>Ich gähne auch, denn ich bin müde,<br />
im Garten bellt ein Hund &#8211; ein Rüde,<br />
in Rüdesheim wär&#8217; ich jetzt gerne -<br />
es piepst ein Spatz auf &#8216;ner Laterne.</p>
<p>Auf der Latrine platzt mein Nachbar -<br />
er hört sich an, als sei das machbar -<br />
mir selbst, mir platzt viel mehr der Kragen,<br />
und solidarisch knurrt mein Magen.</p>
<p>Mein Unbehagen scheint beträchtlich -<br />
es war mein Schlaf, zuletzt und nächtlich,<br />
dünn gesät und mit Träumen gespickt<br />
von Räumen, wo man nackt mich erblickt.</p>
<p>Am Fenster nackt grüß&#8217; ich den Tag<br />
und frag&#8217; mich, was er bringen mag -<br />
außer dem, was er schon brachte -<br />
und wonach er mir heut&#8217; trachte*.</p>
<p>Doch Trachten trag&#8217; ich heute nicht -<br />
das trägt so auf zu mei&#8217;m Gesicht -<br />
ich züchte mir &#8216;nen Silberfisch<br />
und tanze wild auf meinem Tisch!</p>
<p>So vergess&#8217; ich allen Groll,<br />
mag mein Leben, find&#8217; mich toll,<br />
darf alles sagen, fühlen, denken<br />
und mich mit diesem Tag beschenken!</p>
<p>_________________<br />
<span style="font-size: 85%;">*Ich könnte auch &#8220;trachtete&#8221;, &#8220;trachtetete(te)&#8221; oder &#8220;tröchte&#8221; schreiben, jedoch dem Reim zuliebe unterlasse ich dieses Unterfangen.</span><span style="font-size: 85%;"><br />
</span></p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.scheibster.de%2F2011%2F07%2Fode-an-den-tag%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px;height:30px;margin-top:5px;"></iframe>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Hilaryous</title>
		<link>http://www.scheibster.de/2011/07/hilaryous/</link>
		<comments>http://www.scheibster.de/2011/07/hilaryous/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 14 Jul 2011 15:13:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Scheibster</dc:creator>
				<category><![CDATA[Scheibster schillert]]></category>
		<category><![CDATA[Dime]]></category>
		<category><![CDATA[Dress]]></category>
		<category><![CDATA[Hilary Swank]]></category>
		<category><![CDATA[Piggy Bank]]></category>

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		<description><![CDATA[I recently met Hilary* Swank and took her for a piggy bank. Sweet Hilary** was not amused, she yelled at me she felt abused! She even thought it was a crime, and said the way to save my dime that I had innocently chosen she would have never been proposin&#8217;. I realized just what I did, say, where there was no piggy slit - and [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>I recently met Hilary* Swank<br />
and took her for a piggy bank.<br />
Sweet Hilary** was not amused,<br />
she yelled at me she felt abused!</p>
<p>She even thought it was a crime,<br />
and said the way to save my dime<br />
that I had innocently chosen<br />
she would have never been proposin&#8217;.</p>
<p>I realized just what I did,<br />
say, where there was <em>no</em> piggy slit -<br />
and to escape from all this mess<br />
bought Hilary a dress slit less.</p>
<p>_________________<br />
<span style="font-size: 85%;">*For metrics&#8217; sake, please read &#8220;Hil&#8217;ry&#8221;. Thanks.<br />
</span><span style="font-size: 85%;">**This time, and again for metrics&#8217; sake, please read &#8220;Hil-a-ry&#8221;. Thanks. Truly.</span></p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.scheibster.de%2F2011%2F07%2Fhilaryous%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px;height:30px;margin-top:5px;"></iframe>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Aus dem Leben eines Raketenwissenschaftlers, Teil XXXV</title>
		<link>http://www.scheibster.de/2011/07/aus-dem-leben-eines-raketenwissenschaftlers-teil-xxxv/</link>
		<comments>http://www.scheibster.de/2011/07/aus-dem-leben-eines-raketenwissenschaftlers-teil-xxxv/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 13 Jul 2011 08:54:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Scheibster</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus dem Leben eines Raketenwissenschaftlers]]></category>
		<category><![CDATA[Scheibster schillert]]></category>
		<category><![CDATA[Chef]]></category>
		<category><![CDATA[Telefon]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist schon wieder so weit. Offenbar gibt es da einen Dreijahresturnus, in dem mein Raketenwissenschaftlervorgesetzter ein Telefon ist. Ich versuche jetzt, das Ganze mit so viel Gelassenheit wie möglich zu verarbeiten. *************************************************** Es träumte mir seit Wochen schon, mein Chef, der sei ein Telefon. Jetzt steht mein Chef &#8211; und das ist dumm - ganztäglich auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist schon wieder so weit. Offenbar gibt es da einen Dreijahresturnus, in dem <a href="http://www.scheibster.de/2008/07/aus-dem-leben-eines-raketenwissenschaftlers-teil-xxvi/">mein Raketenwissenschaftlervorgesetzter ein Telefon</a> ist. Ich versuche jetzt, das Ganze mit so viel Gelassenheit wie möglich zu verarbeiten.</p>
<p>***************************************************</p>
<p><a href="http://www.scheibster.de/wp-content/uploads/2011/07/chef.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-767" title="Ring, ring!" src="http://www.scheibster.de/wp-content/uploads/2011/07/chef-360x52.jpg" alt="" width="360" height="52" /></a></p>
<p>Es träumte mir seit Wochen schon,<br />
mein Chef, der sei ein Telefon.<br />
Jetzt steht mein Chef &#8211; und das ist dumm -<br />
ganztäglich auf dem Schreibtisch rum.</p>
<p>So steht er da und er fängt Staub,<br />
ich glaube zudem, er ist taub!<br />
Frage ich ihn: &#8220;Darf ich geh&#8217;n?&#8221;,<br />
gibt er sich stumm und er bleibt steh&#8217;n.</p>
<p>Am Dienstag bat ich ihn um Geld,<br />
und endlich, da hat er geschellt!<br />
Ich hob ab und hört&#8217; gequält:<br />
&#8220;Entschuldigen Sie, falsch verwählt!&#8221;</p>
<p>Da wurde mir ganz langsam klar,<br />
dass wohl mein Chef ein and&#8217;rer war.<br />
Nun suche ich seit Tagen schon<br />
noch nach dem richt&#8217;gen Telefon!</p>
<p><a href="http://www.scheibster.de/wp-content/uploads/2011/07/chef2.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-769" title="Chelefon" src="http://www.scheibster.de/wp-content/uploads/2011/07/chef2-360x270.jpg" alt="" width="360" height="270" /></a><br />
<span style="font-size: 78%;"><span style="font-style: italic;">Chef? Bist du&#8217;s, Chef?</span></span></p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.scheibster.de%2F2011%2F07%2Faus-dem-leben-eines-raketenwissenschaftlers-teil-xxxv%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px;height:30px;margin-top:5px;"></iframe>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Q-Kaff, K.</title>
		<link>http://www.scheibster.de/2011/07/q-kaff-k/</link>
		<comments>http://www.scheibster.de/2011/07/q-kaff-k/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 11 Jul 2011 13:57:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Scheibster</dc:creator>
				<category><![CDATA[Scheibster schillert]]></category>
		<category><![CDATA[Castro]]></category>
		<category><![CDATA[Havanna]]></category>
		<category><![CDATA[José]]></category>
		<category><![CDATA[Kuba]]></category>
		<category><![CDATA[Milch]]></category>
		<category><![CDATA[Rosé]]></category>
		<category><![CDATA[Rum]]></category>
		<category><![CDATA[Zuckerrohr]]></category>

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		<description><![CDATA[Klein José sah jüngst und auf Kuba, dass Rum statt Milch in seiner Kuh war. (Das Tier war schwer zu lenken, und das gab ihm zu denken.) Sie gab statt Prozenter drei Komma acht rund gute vierzig, und zwar über Nacht. José hatte ihr - sie sollte gute leben - Zuckerrohr abends zu fressen gegeben. Nun melkte der Havanna-Bub [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Klein José sah jüngst und auf Kuba,<br />
dass Rum statt Milch in seiner Kuh war.<br />
(Das Tier war schwer zu lenken,<br />
und das gab ihm zu denken.)</p>
<p>Sie gab statt Prozenter drei Komma acht<br />
rund gute vierzig, und zwar über Nacht.<br />
José hatte ihr - sie sollte gute leben -<br />
Zuckerrohr abends zu fressen gegeben.</p>
<p>Nun melkte der Havanna-Bub<br />
aus seiner Kuh Havanna Club.<br />
Den verkaufte er Touristen,<br />
Einheimischen und Nudisten.</p>
<p>Allein der Kuh bekam das nicht,<br />
sie wurde blass im Kuhgesicht,<br />
muhte noch mal laut &#8220;Olé&#8221;,<br />
und fiel - Bumm! - tot um. Oh je!</p>
<p>So gab&#8217;s nie mehr dank des Desastro<br />
aus Kühen Rum im Land von Castro.<br />
Der nächsten Kuh, so dacht&#8217; José,<br />
der geb&#8217; ich Trauben &#8211; für Rosé!</p>
<p>José ist ein echt schlauer Flegel,<br />
doch hierzulande gilt die Regel:<br />
Kommt anstatt Milch aus der Kuh Rum,<br />
beschwere dich und tausch&#8217; sie um!</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Tunnelblick</title>
		<link>http://www.scheibster.de/2011/07/tunnelblick/</link>
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		<pubDate>Thu, 07 Jul 2011 21:40:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Scheibster</dc:creator>
				<category><![CDATA[Scheibster schillert]]></category>
		<category><![CDATA[Anfang]]></category>
		<category><![CDATA[Ende]]></category>
		<category><![CDATA[Licht]]></category>
		<category><![CDATA[Tunnel]]></category>

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		<description><![CDATA[Heut&#8217; morgen stellt&#8217; ich mir die Frage* - ich weiß noch gar nicht, wie ich&#8217;s sage - oder vielmehr, wie ich&#8217;s schreibe und nicht zu arg übertreibe. Heute morgen, jedenfalls - hat ein Tunnel einen Hals, oder ist&#8217;s ein Tunnelarm, langgezogen wie ein Darm? Wo fängt er an, wo hört er auf? Von wo nach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heut&#8217; morgen stellt&#8217; ich mir die Frage* -<br />
ich weiß noch gar nicht, wie ich&#8217;s sage -<br />
oder vielmehr, wie ich&#8217;s schreibe<br />
und nicht zu arg übertreibe.</p>
<p>Heute morgen, jedenfalls -<br />
hat ein Tunnel einen Hals,<br />
oder ist&#8217;s ein Tunnelarm,<br />
langgezogen wie ein Darm?</p>
<p>Wo fängt er an, wo hört er auf?<br />
Von wo nach wo ist sein Verlauf?<br />
Ist nicht sein Eingang auch sein Ende?<br />
Was ist, wenn ich im Tunnel wende?</p>
<p>Von vorne rein und hinten raus -<br />
wie einfach ist das doch im Haus!<br />
Sind Fenster hier nicht angebracht,<br />
ist dort es wie im Tunnel Nacht.</p>
<p>Erblicke ich im Tunnel Licht,<br />
so ist&#8217;s das Ende. Oder nicht?<br />
Ich habe das bereits gefragt -<br />
der Tunnel hat mir nichts gesagt.</p>
<p>Und bliebe was im Tunnel stecken -<br />
ein Laster an den Tunnelecken -<br />
wär&#8217;s sein Hals, der ihn dann schmerzte<br />
oder doch seine Poperze?</p>
<p>Ob Gotthard, Ärmelkanal,<br />
Brenner oder auch Karpal,<br />
durch den Berg und unterm Meer -<br />
Tunnel sein ist ziemlich schwer!</p>
<p>Ich bin sehr froh, dass ich ganz ich<br />
bin und nicht <em>ein Stück</em> tunnelig.<br />
Ich weiß, wo vorn und Hintern sind,<br />
und dieser Reime Schluss, mein Kind!</p>
<p>_________________<br />
<span style="font-size: 85%;">*Eigentlich fing alles damit an, dass der Herr Schmidt aus meinem Raketenlabor heute morgen was von einem Unfall im Limes-Tunnel in Schwalbach erzählte, und ich etwas von einem Unfall im Liebestunnel vom Herrn Schwalbach verstand. Das habt ihr jetzt davon.<br />
</span></p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.scheibster.de%2F2011%2F07%2Ftunnelblick%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px;height:30px;margin-top:5px;"></iframe>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Thistle In The Meadow</title>
		<link>http://www.scheibster.de/2011/06/thistle-in-the-meadow/</link>
		<comments>http://www.scheibster.de/2011/06/thistle-in-the-meadow/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 29 Jun 2011 12:26:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Scheibster</dc:creator>
				<category><![CDATA[Scheibster schillert]]></category>
		<category><![CDATA[Scheibsters Schnappschüsse]]></category>
		<category><![CDATA[Angst]]></category>
		<category><![CDATA[Distel]]></category>
		<category><![CDATA[Freude]]></category>
		<category><![CDATA[Kreativität]]></category>
		<category><![CDATA[Leidenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Scheibster privat]]></category>
		<category><![CDATA[Trauer]]></category>
		<category><![CDATA[Unsicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Wiese]]></category>
		<category><![CDATA[Wut]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.scheibster.de/?p=727</guid>
		<description><![CDATA[Gute Nachrichten: Ich bin von der Expedition zu mir selbst wohlbehalten zurückgekehrt. Währenddessen habe ich von vielem gefastet, auf das ich sonst täglich meine Energie verwandte. Das schloss das Netz der unbegrenzten Möglichkeiten ein, und damit auch diesen Ort hier. Ich habe etwas von dieser Reise mitgebracht: Mich. Mit allem, was dazu gehört. Unsicherheit, Angst, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gute Nachrichten: Ich bin von der Expedition zu mir selbst wohlbehalten zurückgekehrt. Währenddessen habe ich von vielem gefastet, auf das ich sonst täglich meine Energie verwandte. Das schloss das Netz der unbegrenzten Möglichkeiten ein, und damit auch diesen Ort hier.</p>
<p>Ich habe etwas von dieser Reise mitgebracht: Mich. Mit allem, was dazu gehört. Unsicherheit, Angst, Wut, Trauer, Lebensfreude, Leidenschaft und Kreativität. Und dieses kleine bebilderte Gedicht weiter unten, das bei einem morgentlichen Spaziergang zu keimen begann.</p>
<p>Ein großes Dankeschön an alle, die mich begleitet haben, ob vor Ort oder von der raketenwissenschaftlichen Basisstation aus!</p>
<p>Schön, dass ich wieder hier bin.</p>
<p>*********************************************************</p>
<p>Oh my thistle in the meadow<br />
without the sun<br />
you have no shadow</p>
<p>Oh lilac princess of the green<br />
without her light<br />
you can&#8217;t be seen</p>
<p>Oh thorny beauty in full bloom<br />
without her love<br />
we dwell in gloom</p>
<p>Oh my royal little flower<br />
you and me<br />
long for her power</p>
<p>And as we feel sun&#8217;s warm caress<br />
I smile and see<br />
your lilac dress.</p>
<p><a href="http://www.scheibster.de/wp-content/uploads/2011/06/Distel.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-726" title="Thistle In The Meadow" src="http://www.scheibster.de/wp-content/uploads/2011/06/Distel.jpg" alt="" width="400" height="600" /></a></p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.scheibster.de%2F2011%2F06%2Fthistle-in-the-meadow%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px;height:30px;margin-top:5px;"></iframe>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die schönste Frau</title>
		<link>http://www.scheibster.de/2011/04/die-schonste-frau/</link>
		<comments>http://www.scheibster.de/2011/04/die-schonste-frau/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 08 Apr 2011 22:48:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Scheibster</dc:creator>
				<category><![CDATA[Männerträume]]></category>
		<category><![CDATA[Scheibster schillert]]></category>
		<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[RMV]]></category>
		<category><![CDATA[Sommer]]></category>

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		<description><![CDATA[Verträumt betrete ich den Zug, da seh&#8217; ich dich, die schönste Frau, von Kopf bis Zeh und via Bug, ich bin ganz wach, hin, weg und wow! Haar voll strahlend Glanz wie deines sah ich dieses Jahr noch keines! Lippen, Augen, Nase, Wangen - zu perfekt mehr zu verlangen! Dass ich dich treffe, naja, sehe, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Verträumt betrete ich den Zug,<br />
da seh&#8217; ich dich, die schönste Frau,<br />
von Kopf bis Zeh und via Bug,<br />
ich bin ganz wach, hin, weg und wow!</p>
<p>Haar voll strahlend Glanz wie deines<br />
sah ich dieses Jahr noch keines!<br />
Lippen, Augen, Nase, Wangen -<br />
zu perfekt mehr zu verlangen!</p>
<p>Dass ich dich treffe, naja, sehe,<br />
muss Schicksal, Fügung, sonstwas sein!<br />
Du bist nun ganz in meiner Nähe.<br />
Ach, könnten wir zusammen sein!</p>
<p>Mit deiner elfengleichen Hand<br />
fährst du durchs Haar, übers Gewand.<br />
Unbändig steigt in mir die Lust,<br />
es klebt mein Blick an deiner Brust!</p>
<p>Dann stehst du einfach auf, steigst aus,<br />
nach draußen, weg, au revoir,<br />
gehst ins Büro oder nach Haus -<br />
nur ich sitze verträumt noch da.</p>
<p>Dich, dich werd&#8217; ich nie vergessen,<br />
bin von dir völlig besessen,<br />
spür&#8217;s tief in meines Herzens Grunde -<br />
für wenigstens &#8216;ne Viertelstunde!</p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.scheibster.de%2F2011%2F04%2Fdie-schonste-frau%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px;height:30px;margin-top:5px;"></iframe>]]></content:encoded>
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		<title>Der Beste kommt zum Schluss</title>
		<link>http://www.scheibster.de/2011/02/der-beste-kommt-zum-schluss/</link>
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		<pubDate>Fri, 25 Feb 2011 16:09:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Scheibster</dc:creator>
				<category><![CDATA[Scheibster schillert]]></category>
		<category><![CDATA[Altersleiden]]></category>
		<category><![CDATA[Fledermaus]]></category>
		<category><![CDATA[Johann Strauss]]></category>
		<category><![CDATA[Ledermaus]]></category>
		<category><![CDATA[Seniorenstift]]></category>
		<category><![CDATA[Vileda-Maus]]></category>

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		<description><![CDATA[Im örtlichen Seniorenstift, ist&#8217;s, wo Seniorität sich trifft (mit Sen&#8230; Senilität zumeist) und dort gemeinsam still vergreist. Der hier verbrachte Lebensabend verläuft sehr oft nicht g&#8217;rade trabend: Canasta, Bridge und Domino sind kein Ersatz für Libido. Wenn Opa Alfons, der sonst grollt, einmal der Frühling überrollt, wird der Pfleger schnell geordert und mehr Abwechslung gefordert. Dieser bietet ihm [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im örtlichen Seniorenstift,<br />
ist&#8217;s, wo Seniorität sich trifft<br />
(mit Sen&#8230; Senilität zumeist)<br />
und dort gemeinsam still vergreist.</p>
<p>Der hier verbrachte Lebensabend<br />
verläuft sehr oft nicht g&#8217;rade trabend:<br />
Canasta, Bridge und Domino<br />
sind kein Ersatz für Libido.</p>
<p>Wenn Opa Alfons, der sonst grollt,<br />
einmal der Frühling überrollt,<br />
wird der Pfleger schnell geordert<br />
und mehr Abwechslung gefordert.</p>
<p>Dieser bietet ihm gleich an:<br />
Musik, Kultur, da sei was dran!<br />
Wie wär&#8217; es mit &#8216;ner Butterfahrt<br />
zu &#8216;nem Konzert, was in der Art?</p>
<p>Er fände stets viel Harmonie<br />
in Oper und Philharmonie,<br />
(Alfons&#8217; Harndrang, diesen ständ&#8217;gen,<br />
könnt&#8217; man ja mit Windeln bänd&#8217;gen.)</p>
<p>Doch Alfons schüttelt Kopf und Mund<br />
(und Parkinson ist nicht der Grund),<br />
denn der Beste kommt zum Schluss:<br />
Johann Strauss bringt nur Verdruss.</p>
<p>&#8220;Geh&#8217; mir fort mit all der Klassik,<br />
ich, Alfons, mag es lieber rassig!<br />
Scheiß&#8217; auf  die Oper <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Fledermaus" target="_blank">Fledermaus</a>,<br />
der Opa braucht &#8216;ne Ledermaus!&#8221;</p>
<p>Die ält&#8217;ren Herren finden&#8217;s klasse,<br />
Alfons&#8217; Idee von Maus und Rasse,<br />
spenden freudig ihm Applaus,<br />
doch der Betreuer, der weicht aus.</p>
<p>&#8216;ne Domina tät&#8217; dem Budget<br />
(und Alfons&#8217; Hintern) ziemlich weh.<br />
Mehr als &#8216;ne Putzfrau mit &#8216;nem Lappen<br />
könnt&#8217; er beileibe nicht berappen!</p>
<p>Alfons flucht das volle Spektrum,<br />
ruft mehrmals was vom Loch (im Rektum),<br />
doch ist der Aufruhr schnell vergessen<br />
dank Alzheimer und Mittagessen.</p>
<p>Und die Lektion? Ist er zu teuer,<br />
Seniorenspaß für den Betreuer,<br />
dann muss auch einmal für die Alten<br />
eine <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Vileda#Etymologie" target="_blank">Vileda</a>-Maus herhalten!</p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.scheibster.de%2F2011%2F02%2Fder-beste-kommt-zum-schluss%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px;height:30px;margin-top:5px;"></iframe>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Fünf Worte, ein Gedicht: Mais très chère!</title>
		<link>http://www.scheibster.de/2011/01/funf-worte-ein-gedicht-mais-tres-chere/</link>
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		<pubDate>Fri, 28 Jan 2011 19:35:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Scheibster</dc:creator>
				<category><![CDATA[Scheibster schillert]]></category>
		<category><![CDATA[Brillengestell]]></category>
		<category><![CDATA[Fünf Worte]]></category>
		<category><![CDATA[Hydrocephalus]]></category>
		<category><![CDATA[Mähdrescher]]></category>
		<category><![CDATA[Nachbarn]]></category>
		<category><![CDATA[Teelicht]]></category>
		<category><![CDATA[Toilettensitzerhöhung]]></category>

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		<description><![CDATA[So ist das, wenn man Nachbarn hat, die wissen, was man so verdichtet. Sie geben mir einfach fünf Worte und warten voller Freude darauf, dass ich daran scheitern möge daraus etwas bauen würde, woran sich noch Generationen erinnern werden. Ob das wohl mit Mähdrescher, Teelicht, Hydrocephalus, Brillengestell und Toilettensitzerhöhung funktionieren wird? ********************************************* Gestern Morgen ging [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So ist das, wenn man Nachbarn hat, die wissen, was man so verdichtet. Sie geben mir einfach fünf Worte und warten voller Freude darauf, dass ich <span style="text-decoration: line-through;">daran scheitern möge</span> daraus etwas bauen würde, woran sich noch Generationen erinnern werden. Ob das wohl mit <strong>Mähdrescher</strong>, <strong>Teelicht</strong>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hydrocephalus" target="_blank"><strong>Hydrocephalus</strong></a>, <strong>Brillengestell</strong> und <strong>Toilettensitzerhöhung</strong> funktionieren wird?</p>
<p>*********************************************</p>
<p>Gestern Morgen ging der Paule<br />
(er war nicht fleißig, eher faule)<br />
mit Gehaltsvorstellungsbetreff*<br />
in das Büro von seinem Chef.</p>
<p>Das Büro, nimmt man&#8217;s genauer,<br />
war eher Stall &#8211; der Chef war Bauer,<br />
auch heut&#8217; zudem sehr schlecht gelaunt<br />
und von Pauls Ansinnen erstaunt.</p>
<p>Doch Paule fasste allen Mut,<br />
<strong>Brillengestell</strong> und seinen Hut,<br />
bewegte rhythmisch seinen Mund<br />
und tat dem Chef die Wünsche kund.</p>
<p>&#8220;Mensch, Boss, gib zu, im <strong>Mähdrescher</strong><br />
sah niemals je ein Typ fescher<br />
aus als wie ich, doch mein Gehalt<br />
ist nicht das einer Lichtgestalt.&#8221;**</p>
<p>Der Cheflandwirt hielt nur kurz inne<br />
und schrie (nicht ganz in Paules Sinne):<br />
&#8220;Was kommt denn da bloß für ein Stuss<br />
aus deinem <strong>Hydrocephalus</strong>?</p>
<p>&#8216;ne Lichtgestalt wärst du wohl gern&#8217;,<br />
ein <strong>Teelicht</strong> trifft viel mehr den Kern!<br />
Weißt du, was du kriegst als Lösung?<br />
&#8216;ne <strong>Toilettensitzerhöhung</strong>!&#8221;</p>
<p>Der Paul entfloh diesem Malheur<br />
um Badezimmerzubehör<br />
und er erkannt&#8217; schlussendlich dann:<br />
Ein Feldweg ist kein Catwalk, Mann!</p>
<p>_________________<br />
<span style="font-size: 85%;">*Falls jemand auf die Idee kommen sollte, mir jemals dieses Wort zum Verdichten vorzugeben: Zu spät. Äläbäh!</span></p>
<p><span style="font-size: 85%;">**Freunde angenehmer Metrik werden sich hier an eine Traktorfahrt über einen frischgepflügten Acker erinnert fühlen. Das ist volle Absicht und dient als metrische Metapher.</span></p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.scheibster.de%2F2011%2F01%2Ffunf-worte-ein-gedicht-mais-tres-chere%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px;height:30px;margin-top:5px;"></iframe>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Fünf Worte, ein Gedicht: Der Huf des Muezzin</title>
		<link>http://www.scheibster.de/2011/01/fuenf-worte-ein-gedicht-der-huf-des-muezzin/</link>
		<comments>http://www.scheibster.de/2011/01/fuenf-worte-ein-gedicht-der-huf-des-muezzin/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 09 Jan 2011 15:39:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Scheibster</dc:creator>
				<category><![CDATA[Scheibster schillert]]></category>
		<category><![CDATA[Dattel]]></category>
		<category><![CDATA[Fichtennadeloehr]]></category>
		<category><![CDATA[Fünf Worte]]></category>
		<category><![CDATA[Melonentransporthose]]></category>
		<category><![CDATA[Mohammed-Karikatur]]></category>
		<category><![CDATA[Muezzin]]></category>
		<category><![CDATA[Stahlkamel]]></category>
		<category><![CDATA[Tankstelle]]></category>
		<category><![CDATA[Verschleierung]]></category>

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		<description><![CDATA[Es wird Zeit, aber wirklich. Herr Medizinalrat Pé scheint zum Glück ein Mensch von der geduldigen Sorte. Zum Glück für sich selbst, denn sonst hätte er beim Warten auf sein Fünf Worte-Gedicht sicher noch mehr graue Haare bekommen. Wünschen tat er sich Muezzin, Dattel, Melonentransporthose, Verschleierung und Fichtennadelöhr. Meiner eigenen Gesundheit zuliebe werde ich nun [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es wird Zeit, aber wirklich. <a href="http://doktorp.twoday.net/" target="_blank">Herr Medizinalrat Pé</a> scheint zum Glück ein Mensch von der geduldigen Sorte. Zum Glück für sich selbst, denn sonst hätte er beim Warten auf <a href="http://www.scheibster.de/2010/07/sommergrippenloch/#comment-3546" target="_blank">sein Fünf Worte-Gedicht</a> sicher noch mehr graue Haare bekommen. Wünschen tat er sich <strong>Muezzin</strong>, <strong>Dattel</strong>, <strong>Melonentransporthose</strong>, <strong>Verschleierung</strong> und <strong>Fichtennadelöhr</strong>. Meiner eigenen Gesundheit zuliebe werde ich nun darauf achten, dass daraus nichts wird, was als lyrische <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mohammed-Karikaturen_%28Jyllands-Posten%29" target="_blank">Mohammed-Karikatur</a> gesehen werden könnte.</p>
<p>*********************************</p>
<p>Es sang dereinst ein <strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Muezzin" target="_blank">Muezzin</a></strong><br />
ein Lied beim Tanken von Benzin,<br />
schwang seine Hüfte und den Schlauch*<br />
und seine Arme und den Bauch.</p>
<p>Von dieser Show sehr angetan<br />
sprach eine Schönheit ihn gleich an,<br />
ob er denn auch für sie mal sänge,<br />
und die Extremitäten schwänge.</p>
<p>&#8220;Salem, du wunderschöne <strong>Dattel</strong>,<br />
beim Singen sitz&#8217; ich fest im Sattel!<br />
Vom Tanz tanz&#8217; ich dir jede Pose,<br />
auch in <strong>Melonentransporthose</strong>!</p>
<p>Lass&#8217; mich mein Stahlkamel noch tanken,<br />
dann komm&#8217; mit mir, du wirst&#8217;s mir danken!&#8221;<br />
Die Schönheit ließ sich nicht lang&#8217; bitten,<br />
und alsbald war&#8217;n sie fort geritten**.</p>
<p>Dann, beim Muezzin zuhause,<br />
tranken sie &#8216;ne Liebesbrause.<br />
Die Schönheit trug, um sich zu adeln,<br />
am Ohr Parfüm von Fichtennadeln.</p>
<p>&#8220;Ich hoffe, dass ich dich betör&#8217;,<br />
ich und mein <strong>Fichtennadelöhr</strong>!&#8221;<br />
so hauchte sie beim Lösen<br />
ihrer <strong>Verschlei&#8217;rung</strong> Ösen.</p>
<p>Was dann passierte, sei verschwiegen<br />
(Tanz und Gesang, auch mal im Liegen),<br />
was zeigt, dass hin und wieder, dann und wann,<br />
auch eine Tank- &#8216;ne Tanzstelle sein kann!</p>
<p>_________________<br />
<span style="font-size: 85%;">*Den Benzinschlauch, natürlich. Alles andere hatte er anständig verpackt.</span></p>
<p><span style="font-size: 85%;">**Auch &#8220;Ford geritten&#8221; hätte hier gepasst, nicht wahr?<br />
</span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Au-ge um Au-ge</title>
		<link>http://www.scheibster.de/2011/01/au-ge-um-au-ge/</link>
		<comments>http://www.scheibster.de/2011/01/au-ge-um-au-ge/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 03 Jan 2011 14:09:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Scheibster</dc:creator>
				<category><![CDATA[Scheibster schillert]]></category>
		<category><![CDATA[Au]]></category>
		<category><![CDATA[Automaten]]></category>
		<category><![CDATA[Blumen]]></category>
		<category><![CDATA[Denkerdiarrhoe]]></category>
		<category><![CDATA[Descartes]]></category>
		<category><![CDATA[Gefühle]]></category>
		<category><![CDATA[Rousseau]]></category>
		<category><![CDATA[Spaten]]></category>
		<category><![CDATA[Tiere]]></category>

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		<description><![CDATA[Es traf einst Descartes Rousseau auf einen Kaffee oder zwo, um intensiv zu diskutieren über Gefühle &#8211; die von Tieren. &#8220;René&#8221;, sagte Rousseau zunächst, &#8220;Ich weiß, dass du zu denken pflegst (ob dass du seist), es sei das Tier frei von Gefühl jeder Manier.&#8221; &#8220;Das ist, mein lieber Jaques, ganz wahr, und jedem Denker sonnenklar: Tiere sind [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es traf einst Descartes Rousseau<br />
auf einen Kaffee oder zwo,<br />
um intensiv zu diskutieren<br />
über Gefühle &#8211; die von Tieren.</p>
<p>&#8220;René&#8221;, sagte Rousseau zunächst,<br />
&#8220;Ich weiß, dass du zu denken pflegst<br />
(ob dass du seist), es sei das Tier<br />
frei von Gefühl jeder Manier.&#8221;</p>
<p>&#8220;Das ist, mein lieber Jaques, ganz wahr,<br />
und jedem Denker sonnenklar:<br />
<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Geist#Descartes" target="_blank">Tiere sind wie Automaten</a>,<br />
fühlen kaum mehr als mein Spaten*.&#8221;</p>
<p>Rousseau <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mitleid#Rousseau" target="_blank">fand diesen Standpunkt scheiße</a>,<br />
warum&#8217;s dann &#8220;Au-tomaten&#8221; heiße,<br />
alleine darin stecke schon ein Schmerz.<br />
Auch Pf-au und Aua-hahn besäßen Herz!</p>
<p>Descartes, der dachte nach (ein Weilchen),<br />
nahm dann den Spaten, schlug ein Veilchen<br />
ins Au-ge von Jean-Jaques Rousseau,<br />
trank den Kaffee und ging aufs Klo.</p>
<p>Zurück vom Ort rief er: &#8220;Adieu!<br />
Ich habe Denkerdiarrhoe!<br />
Doch du, cher Jaques, du hast ganz recht:<br />
Auch Blumen können schmerzen. Echt!&#8221;</p>
<p>_________________<br />
<span style="font-size: 85%;">*Wer sich gerade fragt, woher Rousseau den Spaten hatte, dem sei gesagt, dass der berühmte Philosoph auch ein begeisterter Hobbygärtner war und stets einen Spaten bei sich trug.</span></p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.scheibster.de%2F2011%2F01%2Fau-ge-um-au-ge%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px;height:30px;margin-top:5px;"></iframe>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Froh, du Ölige</title>
		<link>http://www.scheibster.de/2010/12/froh-du-olige/</link>
		<comments>http://www.scheibster.de/2010/12/froh-du-olige/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 10 Dec 2010 17:07:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Scheibster</dc:creator>
				<category><![CDATA[Scheibster schillert]]></category>
		<category><![CDATA[Eierlikör]]></category>
		<category><![CDATA[Gabentisch]]></category>
		<category><![CDATA[Last Christmas]]></category>
		<category><![CDATA[Malaise]]></category>
		<category><![CDATA[Plätzchen]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachten]]></category>

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		<description><![CDATA[Es weihnachtet sehr, an vielen Stellen jedenfalls. Während meine bessere Raketenwissenschaftlerhälfte unsere Raketenwissenschaftlerhöhle bereits mit großer weiblicher Hingabe weihnachtlich kontaminiert geschmückt hat, herrscht hier noch Alltagsstimmung. Das ändert sich heute, und dieses kleine Weihnachtsgedicht sei ihr gewidmet, fürs weihnachtliche Schmücken, weil sie schon lange ein Gedicht von mir wollte und einfach nur dafür, dass sie da [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es weihnachtet sehr, an vielen Stellen jedenfalls. Während meine bessere Raketenwissenschaftlerhälfte unsere Raketenwissenschaftlerhöhle bereits mit großer weiblicher Hingabe weihnachtlich <span style="text-decoration: line-through;">kontaminiert</span> geschmückt hat, herrscht hier noch Alltagsstimmung. Das ändert sich heute, und dieses kleine Weihnachtsgedicht sei ihr gewidmet, fürs weihnachtliche Schmücken, weil sie schon lange ein Gedicht von mir wollte und einfach nur dafür, dass sie da ist. Danke, Schatz!</p>
<p>*******************************************</p>
<p>An Weihnachten, so sagt man sich,<br />
sind Gaben auf dem Gabentisch.<br />
Sind diese Gaben auch noch frisch,<br />
so kann man daran laben sich.</p>
<p>Vorausgesetzt man kann das essen,<br />
was auf dem Gabentisch vergessen.<br />
Kann man&#8217;s denn nicht und isst&#8217;s versessen,<br />
sind unvermeidlich die Malaisen*.</p>
<p>Dann geschieht&#8217;s auch ohne Saufen,<br />
&#8220;<em>Bärch!&#8221;</em> auf den Geschenkehaufen,<br />
man muss den Kram noch einmal kaufen:<br />
Das wäre wirklich dumm gelaufen!</p>
<p>Drum sollte man von den Geschenken<br />
die Aufmerksamkeit derer lenken,<br />
die ständig nur ans Essen denken<br />
und sich den Magen oft verrenken.</p>
<p>Dann lässt es sich ganz prima feiern,<br />
mit Plätzchen und Likör von Eiern,<br />
und niemand muss den Tisch vollreihern,<br />
tut&#8217;s Radio <em>Last Christmas</em> leiern.</p>
<p>____________________________________<br />
<span style="font-size: 85%;">*Sprich: &#8220;Malässen&#8221;, denn die Malaien haben damit nichts zu tun, sondern Napoleon, der dereinst auch Hessen besetzte.</span></p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.scheibster.de%2F2010%2F12%2Ffroh-du-olige%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px;height:30px;margin-top:5px;"></iframe>]]></content:encoded>
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		<title>Fünf Worte, ein Gedicht: Insekt in Sekt</title>
		<link>http://www.scheibster.de/2010/12/funf-worte-ein-gedicht-insekt-in-sekt/</link>
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		<pubDate>Wed, 01 Dec 2010 00:04:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Scheibster</dc:creator>
				<category><![CDATA[Scheibster schillert]]></category>
		<category><![CDATA[Fünf Worte]]></category>
		<category><![CDATA[Kabelbinder]]></category>
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		<category><![CDATA[Motte]]></category>
		<category><![CDATA[Unlust]]></category>
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		<description><![CDATA[Wie FrauVau treffend feststellte, bin ich nur noch sporadisch hier, was auch der Grund dafür ist, dass ich für Wortverdichtungen das ein oder andere Lichtjahr benötige. Is&#8217; leider so. Nehmense sich &#8216;nen Keks, bedienense sich am Tee, hamse Geduld. Dankeschön. Heute ist jedenfalls Frau Rebhuhn dran, die sich vor einem gefühlten Vierteljahrhundert Kabelbinder, Unterzieh-Shirt, Motte, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie FrauVau treffend feststellte, bin ich nur noch sporadisch hier, was auch der Grund dafür ist, dass ich für Wortverdichtungen das ein oder andere Lichtjahr benötige. Is&#8217; leider so. Nehmense sich &#8216;nen Keks, bedienense sich am Tee, hamse Geduld. Dankeschön.</p>
<p>Heute ist jedenfalls <a href="http://rebloggg.blogspot.com/" target="_blank">Frau Rebhuhn</a> dran, die sich vor einem <a href="http://www.scheibster.de/2010/07/sommergrippenloch/#comment-3544" target="_blank">gefühlten Vierteljahrhundert</a> <strong>Kabelbinder, Unterzieh-Shirt, Motte, Unlust</strong> und <strong>Meridian</strong> wünschte. Ebola!</p>
<p>*********************************</p>
<p>Es flog kürzlich eine <strong>Motte</strong><br />
(nun, sie raste ziemlich flotte)<br />
mit Schwung und Mottentemp&#8217;rament<br />
im Rotlichtetablissement.</p>
<p>Dem Falter war nach Kleiderfraß,<br />
und er erspähte leider das<br />
<strong>Unterzieh-Shirt</strong> von Herrn Meier,<br />
das am Boden lag. (Oweia!)</p>
<p>Obwohl in dem Intimtextil<br />
Herrn Meiers Schweiß war &#8211; ganz schön viel,<br />
ließ die Motte es sich munden,<br />
und verschlang&#8217;s in zwanzig Stunden.</p>
<p>Der Kleidermotte Festmahl sah<br />
auch der Herr Meier, denn er war<br />
mit <strong>Kabelbinder</strong> festgebunden,<br />
am Bettpfosten, seit vierzig Stunden.</p>
<p>Herr Meier war zunächst sehr willig,<br />
der Spaß auch nicht gerade billig,<br />
doch hatte man ihn hier vergessen<br />
(so nach der Herrin Abendessen).</p>
<p>Was Herrn Meier nun sehr störte,<br />
war, dass ihn auch niemand hörte.<br />
Sehr leicht verständlich war der Grund:<br />
Ein Knebel zierte Meiers Mund.</p>
<p>Was eben noch mit Sekt begossen,<br />
durch den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Meridian_%28TCM%29" target="_blank"><strong>Meridian</strong></a> Qi geschossen,<br />
bereitete nun Unbehagen:<br />
Aus Lust wurd&#8217; <strong>Unlust</strong>, sozusagen.</p>
<p>Der Motte jedoch, allemal,<br />
war Meiers Schicksal scheißegal:<br />
Sie hatte ihren Mottenmagen<br />
mit Meiers Hemd sich voll geschlagen.</p>
<p>Jedoch beachtete sie nicht<br />
ihr nun gestiegenes Gewicht.<br />
Die Motte fiel sehr unbehende<br />
in Meiers Sekt: Das war ihr Ende.</p>
<p>Und nun ist es dahingestellt,<br />
ob irgendjemand auf der Welt<br />
aus diesem Werk was lernen kann,<br />
außer vielleicht &#8211; Frau Meiers Mann.</p>
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		<item>
		<title>Fünf Worte, ein Gedicht: Die rekonvaleszente Ente</title>
		<link>http://www.scheibster.de/2010/11/funf-worte-ein-gedicht-die-rekonvaleszente-ente/</link>
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		<pubDate>Mon, 01 Nov 2010 23:07:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Scheibster</dc:creator>
				<category><![CDATA[Scheibster schillert]]></category>
		<category><![CDATA[Beckenbodengymnastik]]></category>
		<category><![CDATA[Ente]]></category>
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		<category><![CDATA[Schnullerbacke]]></category>
		<category><![CDATA[Soylent Green]]></category>
		<category><![CDATA[Tripper]]></category>
		<category><![CDATA[Walblähungen]]></category>
		<category><![CDATA[Wartezimmer]]></category>

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		<description><![CDATA[Es wird gedichtet. Von mir. Für mich. Für euch. Mit Hilfe von Frau Meise, die sich fünf Worte zum Verdichten wünschte, namentlich Schnullerbacke, Beckenbodengymnastik, Hörrohr, Soylent Green und Holzwurm. ******************************************* In einem Tierarztwartezimmer (es lagen Bücher dort wie immer) saß lautstark schmatzend ein Delfin. (Er aß &#8216;nen Riegel Soylent Green.) Von dem Geräusche sehr gestört [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es wird gedichtet. Von mir. Für mich. Für euch. Mit Hilfe von <a href="http://arg-daneben.blogspot.com/" target="_blank">Frau Meise</a>, die sich <a href="http://www.scheibster.de/2010/07/sommergrippenloch/#comment-3543" target="_blank">fünf Worte zum Verdichten wünschte</a>, namentlich <strong>Schnullerbacke, Beckenbodengymnastik, Hörrohr, Soylent Green</strong> und <strong>Holzwurm</strong>.</p>
<p>*******************************************</p>
<p>In einem Tierarztwartezimmer<br />
(es lagen Bücher dort wie immer)<br />
saß lautstark schmatzend ein Delfin.<br />
(Er aß &#8216;nen Riegel <strong>Soylent Green</strong>.)</p>
<p>Von dem Geräusche sehr gestört<br />
sagte &#8216;ne Ente schwer empört:<br />
&#8220;Hey, Delfin, du <strong>Schnullerbacke</strong>,<br />
Schmatzen find&#8217; ich ziemlich kacke!</p>
<p>Ich habe hier, der Himmel will&#8217;s,<br />
am Schnabel einen Schimmelpilz!<br />
Und Schnabelschimmel, glaube mir,<br />
ist schlimmer als der Film mit dir!&#8221;</p>
<p>Es schüttelt&#8217; der Delfin den Kopf,<br />
auch er wär&#8217; ein ganz armer Tropf:<br />
Ausgerechnet er, Herr Flipper,<br />
hätte ausgewachs&#8217;nen Tripper!</p>
<p>Und neben ihm, ein echter Schrank,<br />
der hielt ein and&#8217;res Tier für krank:<br />
Ahabs <strong>Holzwurm</strong>, der verwese<br />
in der linken Beinprothese.</p>
<p>Zur <strong>Beckenbodengymnastik</strong><br />
läse der sehr oft Stochastik,<br />
während Ahab mit &#8216;ner Gräte<br />
in den Zähnen stochern täte.</p>
<p>Doch wär&#8217; das Würmchen neuerdings<br />
gar viel zu ruhig im Beine links,<br />
weshalb sich Ahab Sorgen machte,<br />
und auch nur noch ganz selten lachte.</p>
<p>Des Käpt&#8217;ns Taubheit wär&#8217; zudem<br />
ein ernst zu nehmendes Problem,<br />
seit sein <strong>Höhrrohr</strong>, das verdreckte,<br />
in Moby Dickens Rektum steckte.</p>
<p>Beim letzten Treffen mit dem Wal<br />
hatte der Käpt&#8217;n keine Wahl,<br />
es als Ersatzharpune so<br />
zu feuern Richtung Mobys Po.</p>
<p>Dort wär&#8217; es dann wohl auch verblieben<br />
und in dem Wal ins Meer getrieben.<br />
Es täten nun vor allen Dingen<br />
die Walblähungen anders klingen.</p>
<p>&#8220;Ach, Seemannsgarn, das alte Spiel!<br />
Das wird mir langsam echt zu viel!&#8221;,<br />
so quakte die genervte Ente<br />
zu des Delfins Amüsemente.</p>
<p>Was ist nun die Conclusio?<br />
Ist auch das Leben wie ein Zoo,<br />
es geht doch stets ein wenig schlimmer<br />
mit alten Leut&#8217; im Wartezimmer!</p>
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		<item>
		<title>First Cut Is The Deepest</title>
		<link>http://www.scheibster.de/2010/08/first-cut-is-the-deepest/</link>
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		<pubDate>Mon, 09 Aug 2010 21:57:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Scheibster</dc:creator>
				<category><![CDATA[Scheibster schillert]]></category>
		<category><![CDATA[Scheibster schraubt]]></category>
		<category><![CDATA[Scheibster schwafelt]]></category>
		<category><![CDATA[Asus]]></category>
		<category><![CDATA[Blut]]></category>
		<category><![CDATA[Chassis Intrusion Error]]></category>
		<category><![CDATA[CPU-Lüfter]]></category>
		<category><![CDATA[Gefahr]]></category>
		<category><![CDATA[Hansaplast]]></category>
		<category><![CDATA[Motherboard]]></category>
		<category><![CDATA[Nerdsprech]]></category>
		<category><![CDATA[Retention-Modul]]></category>
		<category><![CDATA[Sau]]></category>
		<category><![CDATA[Scythe Mugen 2]]></category>

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		<description><![CDATA[Mannomann. Letzten Donnerstag schalte ich meinen Rechner ein*. Der hat aber keinen Bock und schaltet sich nach zwei Sekunden wieder aus. Auch beim vierten Versuch. Die Sau, denke ich mir. Also wuchte ich ihn aus dem Stellplatz im Raketenwissenschaftlerfreundinnenschreibtisch, um sicher zu stellen, dass nicht das recht neue, qualitativ hochwertige Netzteil Ursache der Arbeitsverweigerung ist. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mannomann.</p>
<p>Letzten Donnerstag schalte ich meinen Rechner ein*. Der hat aber keinen Bock und schaltet sich nach zwei Sekunden wieder aus. Auch beim vierten Versuch. Die Sau, denke ich mir. Also wuchte ich ihn aus dem Stellplatz im Raketenwissenschaftlerfreundinnenschreibtisch, um sicher zu stellen, dass nicht das recht neue, qualitativ hochwertige Netzteil Ursache der Arbeitsverweigerung ist.</p>
<p>Ist es nicht. Nichts riecht verkokelt, aber der CPU-Lüfter hängt auf halb acht. Braver Rechner, denke ich, einfach so nach zwei Sekunden auszuschalten, auch beim vierten Versuch. Blöder Lüfter, denke ich, und blöde Mutter aller Boards, denn die Plastikvorrichtung, die die Lüfterhalteklammern halten soll, hat alle Nasen auf einer Seite verloren. Die Mutter der Mutter aller Boards schreibt mir auf meine Ersatzteilanfrage, ich solle mir doch einen Lüfter kaufen, der eine eigene Halterung mitbringt. Danke.</p>
<p>Kaufe ich dann auch. Einen Lüfter, der fast das gesamte Bigtowergehäuse ausfüllt, mit Sensenlogo drauf und aus rasierklingenartigen Blechteilen gebaut, etwa eine halbe Tonne schwer und darob nur an der Boardmama verschraubbar. Besser gesagt: Unterhalb der Boardmama. Und ja, das heißt: Alles muss raus! Nach viel Freude, Axtmordgedanken und einen halben Liter Blutverlust später weiß ich dann auch, warum in der Sensenlüfterbescheibung steht, das Teil sei scharfkantig und man solle beim Verbauen besser Handschuhe anziehen. Handschuhe? Pah! Wofür gibt&#8217;s Hansaplast? Und das habe ich auch nur benutzt, damit die Blutströme keinen Kurzschluss verursachen.</p>
<p>Kurzum: Nach tagelangem Kampf und einem unnötigen und vor allem hartnäckigen Chassis Intrusion Error und erfolgreichem Zerlegen und Zusammensetzen meines Rechners läuft er wieder. Das kann fast so viele Hormone ausschütten wie wilder, hemmungsloser Sex, funktionert so aber nur bei Nerds und Raketenwissenschaftlern. Und ich kann wieder schreiben! Heissa!</p>
<p><a href="http://www.scheibster.de/wp-content/uploads/2010/08/Sensenautsch_da.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-560" title="Sensenautsch_da" src="http://www.scheibster.de/wp-content/uploads/2010/08/Sensenautsch_da.jpg" alt="" width="404" height="303" /></a></p>
<p>Für alle, die sich durch die Nerdsprechpassagen gekämpft und wenig bis nichts verstanden haben, schließe ich mit den folgenden Zeilen:</p>
<p>Der Pfau<br />
ist blau,<br />
der Hund<br />
macht wau<br />
mi&#8217;m Mund.</p>
<p>Geschlossen wird auch mit dem Versprechen, weiter Worte zu verdichten. Ich habe ja noch einen <a href="http://www.scheibster.de/2010/07/sommergrippenloch/" target="_self">kleinen Vorrat</a>.</p>
<p>____________________________________<br />
<span style="font-size: 85%;">*Ja, da kommt noch was. Technisch weniger Versiert- und Interessierte dürfen gerne bis zum Ende vorscrollen.</span></p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.scheibster.de%2F2010%2F08%2Ffirst-cut-is-the-deepest%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px;height:30px;margin-top:5px;"></iframe>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Fünf Worte, ein Gedicht: Tango am Okavango</title>
		<link>http://www.scheibster.de/2010/07/funf-worte-ein-gedicht-tango-am-okavango/</link>
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		<pubDate>Tue, 27 Jul 2010 22:56:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Scheibster</dc:creator>
				<category><![CDATA[Scheibster schillert]]></category>
		<category><![CDATA[Afrika]]></category>
		<category><![CDATA[Drogen]]></category>
		<category><![CDATA[Gefahr]]></category>
		<category><![CDATA[Gin Tonic]]></category>
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		<category><![CDATA[Namibia]]></category>
		<category><![CDATA[Okavango]]></category>
		<category><![CDATA[Pickup]]></category>
		<category><![CDATA[Zebrastreifen]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe es so gewollt, und Murmeltier Phil hat zugeschlagen, als Erster vor und neben einigen anderen. Und das alles nur, weil er in Afrika einen eigenen Stamm gründen will, wenn ich das richtig verstanden habe. So kommt es denn eher vom Schwarzen Kontinent denn von ungefähr, was Phil sich wünscht: Malariaprophylaxe, Klappspaten, Pickup, Okavango [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe es so gewollt, und <a href="http://www.murmeltiertag.net/" target="_blank">Murmeltier Phil</a> hat zugeschlagen, als Erster vor und neben einigen anderen. Und das alles nur, weil er <a href="http://www.murmeltiertag.net/?cat=114" target="_blank">in Afrika einen eigenen Stamm gründen</a> will, wenn ich das richtig verstanden habe. So kommt es denn eher vom Schwarzen Kontinent denn von ungefähr, was Phil sich wünscht: <strong>Malariaprophylaxe</strong>, <strong>Klappspaten</strong>, <strong>Pickup</strong>, <strong>Okavango</strong> und <strong>Gin Tonic</strong> sollen&#8217;s sein. Na denne.</p>
<p>*********************************</p>
<p>Ein Jäger stellte demletzt fest<br />
(er war beim Revier durchstreifen):<br />
Verkehr im Wald sei eine Pest<br />
und er brauche Zebrastreifen!</p>
<p>Jogger, Rehe, Keiler, Hasen,<br />
die täten wild und neuerdings<br />
einfach durch die Wälder rasen<br />
und kännten* nicht mal rechts vor links.</p>
<p>Der Jäger packte also schlau<br />
in seinen Koffer sein Gewehr,<br />
auch die Maria (seine Frau),<br />
ja, völlig ohne Gegenwehr.</p>
<p>Auf seinen <strong>Pickup</strong> legt er schnell<br />
das Gepäck mit Frau und Flinte,<br />
tankt noch den Wagen voll bei Shell<br />
und sich selbst in einer Pinte.</p>
<p>Nach elf <strong>Gin Tonic</strong>, wunderbar,<br />
geht der Jägersmann auf Achse.<br />
Der Alkohol dient, sonnenklar,<br />
der <strong>Malariaprophylaxe</strong>.**</p>
<p>So wankt er schnurstracks aus der Pinte,<br />
und erschreckt arg, als er sieht:<br />
Da steht Maria mit der Flinte,<br />
die böse das Gesicht verzieht.***</p>
<p>Der Jägersmann war schwer besoffen,<br />
doch  Maria, die er hart<br />
per <strong>Klappspaten</strong> am Kopf getroffen,<br />
war nun wach und voll in Fahrt.</p>
<p>Er wolle doch nach Afrika,<br />
in Deutsch-Südwest die Zebras jagen,<br />
mit Halali und viel Trara<br />
und mit Maria und dem Wagen.</p>
<p>Die Zebrastreifen könnt&#8217; er nutzen,<br />
für den Verkehr in seinem Wald,<br />
für Jogger, Hirsche, wilde Wutzen:<br />
Dann würde alles besser, bald!</p>
<p>In Marias Augen war ein Anflug<br />
von Verständnis und sie zog<br />
&#8216;ne Braue hoch und dann den Abzug:<br />
Waidmanns Heil, der Jäger flog!</p>
<p>Gewiss, er flog nicht wirklich weit<br />
und böse blutend weg nach hinten,<br />
doch dachte er den Rest der Zeit<br />
an Zebras, Jogger und an Flinten.</p>
<p>Und Maria, die flog auch, jedoch<br />
lebend und nach Afrika,<br />
vergaß den Jäger mit dem Schussloch<br />
und lebte fröhlich immerdar.</p>
<p>Auf ihrer aller Rettung Feier<br />
(und geseh&#8217;n am <strong>Okavango</strong>),<br />
da tanzten hundert Zebras heuer<br />
mitsamt ihrer Streifen Tango.</p>
<p>Die Moral aus diesem Vorfall<br />
ist sehr einfach zu efassen:<br />
Hast du &#8216;nen Jagdschein und &#8216;nen Knall,<br />
solltest du das Jagen lassen!</p>
<p>____________________________________<br />
<span style="font-size: 85%;">*Ja, staunen Sie nur über die wilden, unerforschten Formen deutscher Grammatik! Ein &#8220;würden &#8230; kennen&#8221; wäre mir sicherer gewesen, hätte sich aber nicht gereimt und einen inakzeptablen Metrikunfall verursacht.</span></p>
<p><span style="font-size: 85%;">**Nichts gegen Vorsorge, doch lesen Sie hier bitteschön &#8220;Malar-j-aprophylaxe&#8221; statt &#8220;Malar-i-aprophylaxe&#8221;. Falls Ihnen das schwerfällt, so denken Sie einfach an &#8220;Biene Maja-Prophylaxe&#8221;. Das klingt zwar absurd, aber es hilft.</span></p>
<p><span style="font-size: 85%;">***Maria, nicht die Flinte.</span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Faustdick</title>
		<link>http://www.scheibster.de/2010/07/faustdick/</link>
		<comments>http://www.scheibster.de/2010/07/faustdick/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 08 Jul 2010 13:40:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Scheibster</dc:creator>
				<category><![CDATA[Scheibster schillert]]></category>
		<category><![CDATA[Doktor Eisenbart]]></category>
		<category><![CDATA[Doktor Eisenfaust]]></category>
		<category><![CDATA[Faust]]></category>
		<category><![CDATA[Goethe]]></category>
		<category><![CDATA[Gretchen]]></category>
		<category><![CDATA[Gretchenfrage]]></category>
		<category><![CDATA[Vier Fäuste für ein Hallelujah]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.scheibster.de/?p=540</guid>
		<description><![CDATA[Erst kürzlich, ich denk&#8217;, so halb vier, da schellte es an meiner Tür. Ich ging zunächst ans Telefon, denn wer, ja wer besucht mich schon? Es war natürlich niemand dran. Ich legte wieder auf, um dann mich auf meine Couch zu kringeln: Da tat es schon wieder klingeln! Ich öffnete die Tür geschwind, da stand [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Erst kürzlich, ich denk&#8217;, so halb vier,<br />
da schellte es an meiner Tür.<br />
Ich ging zunächst ans Telefon,<br />
denn wer, ja wer besucht mich schon?</p>
<p>Es war natürlich niemand dran.<br />
Ich legte wieder auf, um dann<br />
mich auf meine Couch zu kringeln:<br />
Da tat es schon wieder klingeln!</p>
<p>Ich öffnete die Tür geschwind,<br />
da stand sie vor mir, fast ein Kind,<br />
vom vielen Schellen rot die Hand:<br />
Sie sei vom Wohlfahrtshilfsverband.</p>
<p>Sie sei hier wegen der Armen.<br />
Ich fragt&#8217; sie nach ihrem Namen,<br />
&#8220;Gretchen&#8221;, tat sie darauf sagen,<br />
und sie tät&#8217; mich gern was fragen.</p>
<p>Ich fragte sie, mehr nebenbei,<br />
ob das &#8216;ne <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gretchenfrage" target="_blank">Gretchenfrage</a> sei,<br />
was sie ganz offen nicht verstand:<br />
Sie sei vom Wohlfahrtshilfsverband.</p>
<p>Da fragte mich die nicht so Alte,<br />
wie ich&#8217;s mit Religion denn halte.<br />
Wenn sie in meine Augen schaue,<br />
dann glaube sie, nicht so genaue.</p>
<p>Ich fühlte mich gekränkt, als Mann.<br />
Das ginge sie &#8216;nen Scheißdreck an!<br />
Sie ging auf in Schamesröte,<br />
ich warf hinterher: &#8220;Wie Goethe!&#8221;</p>
<p>Was hätt&#8217; sie dem denn zu verdanken,<br />
so wies sie mich in meine Schranken.<br />
Sie: &#8220;<a href="http://www.imdb.com/title/tt0068154/" target="_blank">Vier Fäuste für ein Hallelujah</a>?&#8221;<br />
Ich: &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Goethes_Faust" target="_self">Zwei Fäuste für das zwölfte Schuljahr</a>!</p>
<p>Das mit dem Geist, der stets verneint,<br />
und das mit Recht, bis einer weint!&#8221;<br />
Daraufhin das kleine Luder:<br />
&#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Vitali_Klitschko" target="_blank">Doktor Eisenfaust</a> sein Bruder?&#8221;</p>
<p>Ich faselte in Eigenart<br />
noch was von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Doktor_Eisenbart" target="_blank">Doktor Eisenbart</a>,<br />
bis schließlich denn auch ich verstand:<br />
Sie war vom Wohlfahrtshilfsverband.</p>
<p>Sie spürte ihre große Chance*,<br />
verkaufte mir Abonnements**<br />
von jeder Zeitschrift, die sie hatte,<br />
denn Goethe war ihr ziemlich Latte.</p>
<p>Habe nun, ach! &#8220;Stern&#8221; und &#8220;Für Sie&#8221;,<br />
&#8220;Brigitte&#8221; und &#8220;Time Magazine&#8221;,<br />
Und leider auch die &#8220;Vanity<br />
Fair&#8221; durchaus studiert, mit heiß&#8217; Bemühn.</p>
<p>Da steh&#8217; ich nun, ich armer Held,<br />
und Gretchen, das hat all mein Geld!<br />
Und tut&#8217; mich auch wer enervieren,<br />
werd&#8217; Goethe ich nie mehr zitieren.</p>
<p>____________________________________<br />
<span style="font-size: 85%;">*Ganz wichtig: Bitte lesen Sie &#8220;Schongs&#8221;, nicht &#8220;Schongse&#8221;, es sei denn, Sie lesen statt &#8220;Abonnemongs&#8221; auch &#8220;Abonnemongse&#8221;.</span></p>
<p><span style="font-size: 85%;">**Siehe *, nur umgekehrt.</span></p>
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		<title>Sommer, Tore, Sonnenschein</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Jul 2010 08:38:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Scheibster</dc:creator>
				<category><![CDATA[Männerträume]]></category>
		<category><![CDATA[Scheibster schillert]]></category>
		<category><![CDATA[Argentinien]]></category>
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		<category><![CDATA[Weltmeisterschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach diesem Wochenende dürfen wir träumen. Wir Gefahrensucher dürfen davon träumen, bald in ein spanisches Restaurant in Amsterdam gehen zu dürfen, um dort ein argentinisches Filetsteak zu bestellen, und zwar englisch, bitte. Daumen drücken! Am Mittwoch heißt es, einerlei, ob Müller spielt oder Cacau, ob wir in Rot spiel&#8217;n oder Blau, bei Spanien &#8211; Deutschland [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach diesem Wochenende dürfen wir träumen. Wir Gefahrensucher dürfen davon träumen, bald in ein spanisches Restaurant in Amsterdam gehen zu dürfen, um dort ein argentinisches Filetsteak zu bestellen, und zwar englisch, bitte. Daumen drücken!</p>
<p>Am Mittwoch heißt es, einerlei,<br />
ob Müller spielt oder Cacau,<br />
ob wir in Rot spiel&#8217;n oder Blau,<br />
bei Spanien &#8211; Deutschland null zu drei!</p>
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