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	<title>Scheibster &#187; Frankfurt</title>
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		<title>Aus dem Leben eines Raketenwissenschaftlers, Teil XXXI</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Mar 2011 23:17:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Scheibster</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus dem Leben eines Raketenwissenschaftlers]]></category>
		<category><![CDATA[Scheibsters Schnappschüsse]]></category>
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		<description><![CDATA[Es wurde auch langsam Zeit, das mit dem Frühling. Nicht dass ich höchstselbst viel von frischer Antriebskraft spüren würde, was sich auch in meiner hiesigen Aktivität &#8211; nun, viel mehr Passivität widerspiegelt, aber ich beobachte es wenigstens und habe meinen Spaß dabei. Im Großen und Ganzen. Mein Raketenlabor versucht dazu beizutragen, dass ich mehr Energie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es wurde auch langsam Zeit, das mit dem Frühling. Nicht dass ich höchstselbst viel von frischer Antriebskraft spüren würde, was sich auch in meiner hiesigen Aktivität &#8211; nun, viel mehr Passivität widerspiegelt, aber ich beobachte es wenigstens und habe meinen Spaß dabei. Im Großen und Ganzen.</p>
<p>Mein Raketenlabor versucht dazu beizutragen, dass ich mehr Energie bekomme. Weil mein Raketenlabor seit geraumer Zeit ganz umweltbewusst ist, spart es dabei sogar noch Energie. Und zwar, indem es in Raketenlaborküche und Raketenlaborsanitäranlage nur noch kaltes Wasser zur Verfügung stellt*. Da bin ich ganz schön froh, dass laut Raketenwissenschaftlerlaborbetriebsrat das Robert Koch-Institut sagt, dass Händewaschen mit kaltem Wasser und Seife genauso effektiv wie mit warmem Wasser ist. Es zeigt zudem, wie groß das Vertrauen meines Raketenlabors in Idealismus und Abhärtung von mir und meinen Raketenwissenschaftlerkollegen ist, wenn offenbar davon ausgegangen wird, dass die Motivation, sich überhaupt die Hände zu waschen, mit arschkaltem Wasser genauso groß ist wie mit warmem. Da kann sich so manche Justizvollzugsanstalt noch eine Scheibe von abschneiden!</p>
<p>Da ich befürchtete, dass in dieser Rechnung ein paar Krankheitstage mehr wegen marginal gesunkener Raketenwissenschaftlerhygiene enthalten sind, bin ich dann erst einmal aus Mordor nach Frankfurt geflohen, wo es neben Tageslicht in der Raketenwissenschaftlerkantine auch warmes, fließendes Wasser** hat. Doch nicht nur das, beim Raketenwissenschaftlermittagessensverdauungsspaziergang zeigte sich auch die Natur von ihrer besten, von Frühlingskraft nur so strotzender Seite. Das zog mich in seinen Bann, und ich bannte es auf Pixel.</p>
<p><a href="http://www.scheibster.de/wp-content/uploads/2011/03/Fruehling_2011.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-690" title="Fruehling 2011" src="http://www.scheibster.de/wp-content/uploads/2011/03/Fruehling_2011.jpg" alt="" width="400" height="300" /><br />
</a><span style="font-size: 78%;"><span style="font-style: italic;">Frühlingsbotenblüten. Hach!</span></span></p>
<p>Kurz nach dem Entstehen dieses Fotos habe ich etwas gelernt, das ich gerne weitergeben mag: Ein Mobiltelefon zum Fotografieren über den Kopf zu halten, während man in der Hand noch einen <em>eigentlich</em> geleerten Espressopappbecher hat, kann dazu führen, dass der Espressopappbecher hiernach <em>tatsächlich</em> leer ist, dafür aber in Raketenwissenschaftleranzug, -hemd und -krawatte mehr Koffein und braune Farbgebung enthalten ist als zuvor. Grumpf.</p>
<p>Mein Raketenlabor hat mich an den dieser Erkenntnis folgenden Flüchen erkannt und wieder eingefangen. Blöde. Zurück in Mordor konnte ich dann feststellen, dass der Frühling auch meinen Raketenwissenschaftlerkollegen, den Herrn Schmidt, erfasst hatte. Der trug nämlich zur Feier des Tages (und um mich aufzumuntern) seine <a href="http://www.scheibster.de/2007/10/aus-dem-leben-eines-raketenwissenschaftlers-teil-xviii/" target="_self">legendäre Biene Maja-Krawatte</a>! Ich fand das super und wollte mich auch überschwänglich bedanken, bis ich dann wieder an das kalte Wasser denken musste. Da lächelte ich dann nur zurück und winkte aus der Ferne.</p>
<p><a href="http://www.scheibster.de/wp-content/uploads/2011/03/Herr_Schmidt_Biene_Maja_ret.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-691" title="Herr Schmidt: Biene Maja returns" src="http://www.scheibster.de/wp-content/uploads/2011/03/Herr_Schmidt_Biene_Maja_ret.jpg" alt="" width="400" height="532" /></a><br />
<span style="font-size: 78%;"><span style="font-style: italic;">Frühlingsbotenstreifen. Hach!</span></span></p>
<p>Und apropos Schlüsselerlebnis: Nachdem ich mir beim Vorbeilaufen an seinem Schrankschlüssel fast mein linkes Bein amputierte, hat der Herr Schmidt den Vorgang kürzlich <span style="text-decoration: line-through;">fast freiwillig</span> rekonstruiert, sich selbst fast das linke Bein amputiert und zeitgleich den bösen Schlüssel weggezaubert. Wenigstens den Teil, der aus dem Schloss herausstand. Ein alter Haudegen, der Herr Schmidt!</p>
<p>Und wer jetzt behauptet, der Herr Schmidt sei nur grobmotorisch an seinem Schrank vorbeigestolpert, habe dabei den Schlüssel abgebrochen und sich auch noch übel wehgetan, der ist ein alter Spielverderber. Jawoll.</p>
<p>_________________<br />
<span style="font-size: 85%;">*Wir müssen aber noch nicht selbst pumpen. Fließen tut es noch. Einfach so.</span></p>
<p><span style="font-size: 85%;">**Und Milch und Honig nicht zu vergessen In reißenden Strömen!</span></p>
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		<title>Meine Hand und James</title>
		<link>http://www.scheibster.de/2009/05/meine-hand-und-james/</link>
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		<pubDate>Tue, 12 May 2009 17:50:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Scheibster</dc:creator>
				<category><![CDATA[My First Love]]></category>
		<category><![CDATA[Scheibsters Schnappschüsse]]></category>
		<category><![CDATA[Festhalle]]></category>
		<category><![CDATA[Frankfurt]]></category>
		<category><![CDATA[Hand]]></category>
		<category><![CDATA[James Hetfield]]></category>
		<category><![CDATA[Kirk Hammett]]></category>
		<category><![CDATA[Metallica]]></category>

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		<description><![CDATA[Wieder einmal habe ich Erkenntnisse gewonnen. Zum einen, dass ich noch nicht zu alt bin, um bei den Jungs von Metallica im Innenraum und in Bühnennähe zu stehen, springen und lauthals singen, zum anderen, dass ich definitiv zu alt bin, so etwas zwei Abende hintereinander zu vollbringen. Was mich dabei ungemein beruhigt, ist der Umstand, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wieder einmal habe ich Erkenntnisse gewonnen. Zum einen, dass ich noch nicht zu alt bin, um bei den Jungs von Metallica im Innenraum und in Bühnennähe zu stehen, springen und lauthals singen, zum anderen, dass ich definitiv zu alt bin, so etwas zwei Abende hintereinander zu vollbringen. Was mich dabei ungemein beruhigt, ist der Umstand, dass ich das von vorneherein nicht geplant hatte.</p>
<p>Nichtsdestowenigertrotz war es für mich nach sechzehneinhalb Jahren mehr als an der (einen) Zeit, die kommerziell erfolgreichsten Schwermetaller aller Zeiten noch einmal in Fleisch und Blut und mit Feuerwerk zu sehen.</p>
<p><a title="Der Herr Hammett in Frankfurt." rel="lightbox[pics436]" href="http://www.scheibster.de/wp-content/uploads/2009/05/der_herr_hammett_in_ffm.jpg"><img class="attachment wp-att-437" src="http://www.scheibster.de/wp-content/uploads/2009/05/der_herr_hammett_in_ffm.thumbnail.jpg" alt="Der Herr Hammett in Frankfurt." width="400" height="300" /></a><br />
<span style="font-size:78%; font-style:italic">Und Kirk nahm die Axt und spaltete das Gehör des anwesenden Volkes.</span></p>
<p>Die 360°-Bühne verhinderte offenbar die Bildung einer großen Moshpit*, aber es gab eine, und ich war mehr zufällig als freiwillig Teil ihrer Grenze. Das kann man sich wie den Job der Bande bei einem Eishockeyspiel vorstellen, wenn man von dem Temperaturunterschied absieht. Zum Amüsemang beiträglich war, dass die Mosher nur in Intervallen moshten, und so immer wieder ahnungslose Getränkebesitzer in ihre Mitte vorstießen, nur um beim nächsten Moshintervall mehr zufällig als freiwillig die Getränke zur Kühlung der Derwische und ihrer Umstehenden einzusetzen.</p>
<p>So verbrachte ich denn zwei Stunden mit Naturgewalten, und es ist nicht untertrieben, wenn ich sage, dass Metallica auch nach 28 Jahren Bandgeschichte ihre Zuhörer noch immer zu Brei rocken können. Es gibt sogar ein Beweisfoto, dass mich und James Hetfield zeigt. Nun ja, sagen wir, meine Hand und James. Aber immerhin: Nicht viele können das von ihren Händen behaupten!</p>
<p><a title="Meine Hand und der Herr Hetfield." rel="lightbox[pics436]" href="http://www.scheibster.de/wp-content/uploads/2009/05/meine_hand_und_der_herr_het.jpg"><img class="attachment wp-att-437" src="http://www.scheibster.de/wp-content/uploads/2009/05/meine_hand_und_der_herr_het.thumbnail.jpg" alt="Der Herr Hammett in Frankfurt." width="400" height="300" /></a><br />
<span style="font-size:78%; font-style:italic">Große Momente der Rockgeschichte.</span></p>
<p>______________________<br />
<span style="font-size:85%;">* Für die unbedarfteren meiner Leser: Das ist auf Rockkonzerten da, wo viele Junge Leute oft halbnackt und scheinbar unkontrolliert durch die Gegend springen, fallen &#8211; und schwitzen. Ich nehme daher an, dass &#8220;Moshpit&#8221; lediglich eine Abkürzung für &#8220;Moschuspit&#8221; ist. </span></p>
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		<title>If I was a painter</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Jun 2008 06:00:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Scheibster</dc:creator>
				<category><![CDATA[Scheibsters Schnappschüsse]]></category>
		<category><![CDATA[Alte Oper]]></category>
		<category><![CDATA[Frankfurt]]></category>
		<category><![CDATA[Sommer]]></category>

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		<description><![CDATA[Ja, irgendwie muss man ja von der Finalmisere gestern abend ablenken. Bitteschön, fällt auch nicht schwer: Denn derart malerisch kann Frankfurt im Sommer ausschauen. Die Alte Oper bietet sich als Motiv allerdings auch immer wieder an &#8211; unabhängig von der Jahreszeit und verlorenen Endspielen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, irgendwie muss man ja von der Finalmisere gestern abend ablenken. Bitteschön, fällt auch nicht schwer: Denn derart malerisch kann Frankfurt im Sommer ausschauen. Die Alte Oper bietet sich als Motiv allerdings auch immer wieder an &#8211; unabhängig von der Jahreszeit und verlorenen Endspielen.</p>
<p><a href="http://www.scheibster.de/wp-content/uploads/2008/06/ffm_alte_oper_080624.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-352" title="Alte Oper, Frankfurt a.M." src="http://www.scheibster.de/wp-content/uploads/2008/06/ffm_alte_oper_080624.jpg" alt="" width="360" height="270" /></a></p>
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		<title>Gelüftete Geheimnisse</title>
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		<pubDate>Wed, 28 May 2008 22:52:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Scheibster</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Sau]]></category>
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		<description><![CDATA[Sommer an und für sich ist super. Warmes Wetter, luftige Klamotten. Wenn da nicht die gelegentlich auftretenden optischen Frechheiten wären, und wenn sie noch so unbeabsichtigt sind. Aber warum soll ich alleine leiden? Wenn das mal nicht an den Nieren frisch ist.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sommer an und für sich ist super. Warmes Wetter, luftige Klamotten. Wenn da nicht die gelegentlich auftretenden optischen Frechheiten wären, und wenn sie noch so unbeabsichtigt sind.</p>
<p>Aber warum soll ich alleine leiden?</p>
<p><a href="http://www.scheibster.de/wp-content/uploads/2008/05/huefthose.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-333" title="Hüfthose" src="http://www.scheibster.de/wp-content/uploads/2008/05/huefthose-360x221.jpg" alt="" width="360" height="221" /></a><br />
<span style="font-size:78%;"><span style="font-style: italic;">Wenn das mal nicht an den Nieren frisch ist.</span></span></p>
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		<title>Angel of Westbahnhof (2)</title>
		<link>http://www.scheibster.de/2007/12/angel-of-westbahnhof-2/</link>
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		<pubDate>Sat, 22 Dec 2007 11:43:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Scheibster</dc:creator>
				<category><![CDATA[Scheibsters Schnappschüsse]]></category>
		<category><![CDATA[Scheibsters Shorties]]></category>
		<category><![CDATA[Feiertag]]></category>
		<category><![CDATA[Frankfurt]]></category>
		<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Kitsch]]></category>

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		<description><![CDATA[Neulich abends war er weg. Einfach so. Die an allen ungeschützten Stellen des Körpers nagende Kälte und die fast greifbare Dunkelheit, die den Frankfurter Westbahnhof an winterlichen Abenden beherrschen, gewannen mit einem Schlag neue Qualitäten. Albern, sagte ich mir, sich Gedanken über einen Plastikkitschengel zu machen, der im Fenster eines in hässlichstem Schmutzgelb verklinkerten Bahnhofsgebäudes [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Neulich abends <a href="http://www.scheibster.de/2007/04/angel-of-westbahnhof/" target="_self">war er weg</a>. Einfach so.</p>
<p>Die an allen ungeschützten Stellen des Körpers nagende Kälte und die fast greifbare Dunkelheit, die den Frankfurter Westbahnhof an winterlichen Abenden beherrschen, gewannen mit einem Schlag neue Qualitäten. Albern, sagte ich mir, sich Gedanken über einen Plastikkitschengel zu machen, der im Fenster eines in hässlichstem Schmutzgelb verklinkerten Bahnhofsgebäudes steht. Und noch viel alberner, sein Verschwinden zu bedauern.</p>
<p>Einige Tage später, als ich schon fast vergessen habe, dass er nicht mehr da ist, sehe ich ihn wieder. Im Bahnhofscafébistroschnellimbissdingens. Mitten im Raum sitzt er, auf einem Tisch, sein Plastikbuch lesend. Noch während ich mein Handy gezückt halte, um ein Beweisfoto von fragwürdiger Qualität zu schießen, spricht die Pächterin mich an.</p>
<p>&#8220;Unser Engelchen. Goldig, nicht?&#8221; sagt sie freundlich.</p>
<p>Dass ich ihn eigentlich ziemlich grenzwertig finde, will ich ihr nicht einfach so ins Gesicht sagen, schließlich haben wir keine offenen Rechnungen.</p>
<p>&#8220;Ich habe ihn immer vom Bahnsteig aus im Fenster stehen sehen und mich gewundert, wohin er verschwunden ist&#8221;, entgegne ich stattdessen wahrheitsgemäß.</p>
<p><a href="http://bp1.blogger.com/_oIrot05PZqY/R2z7lbU-VcI/AAAAAAAAAU4/ncKwg98sDz4/s1600-h/Angel_of_Westbahnhof_X-Mas.jpg" onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}"><img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5146765094587094466" style="cursor: pointer;" src="http://bp1.blogger.com/_oIrot05PZqY/R2z7lbU-VcI/AAAAAAAAAU4/ncKwg98sDz4/s400/Angel_of_Westbahnhof_X-Mas.jpg" border="0" alt="" /></a></p>
<p>Sie lächelt, ich lächle zurück und verlasse das Café. Ich finde ihn noch immer kitschig, den goldbesprühten Plastikengel, und würde ihn mir nie auch nur in die Nähe meiner Wohnung stellen, so viel ist sicher.</p>
<p>Aber in einer der hinteren Ecken meiner Seele sitzt ein Teil, der sich immer noch über ihn freut.</p>
<p>Und ich lächle.</p>
<p>********************************</p>
<p>- Was machst du denn hier?</p>
<p><span style="font-style: italic;">- Ich sitze hier und lese mein Buch. Damit hättest du nicht gerechnet, hm?</span></p>
<p>- Wenn ich ehrlich bin: Nein, das habe ich wirklich nicht. Wie, ähm, geht&#8217;s den Goldlöckchen?</p>
<p><span style="font-style: italic;">- Die nerven immer noch. Aber die Menschen, die hier hereinkommen, sind angenehmer als die, die am Fenster vorbeilaufen.</span></p>
<p>- Ich wusste gar nicht, dass du liest. Ich dachte, du würdest beschämt nach unten schauen, weil du dein Dasein an einem so tristen Ort fristen musst.</p>
<p><span style="font-style: italic;">- Ich kann gar nicht lesen. Aber hier es ist angenehmer, in das Buch zu starren als in irgendeine andere Richtung. Außerdem: Auch Engel brauchen ihre kleinen Geheimnisse. Du kennst jetzt meines. Mist.</span></p>
<p>- Ich fürchte, ich werde es nicht für mich behalten können. Schließlich mag ich dich nicht besonders.</p>
<p><span style="font-style: italic;">- Ach, weißt du, die Menschen hier, die mich angeblich goldig finden, sperren mich elf Monate im Jahr in eine Abstellkammer. Zugegeben, es gibt Tageslicht, aber das erhellt auch nur eine Umgebung, die man lieber in Dunkelheit gehüllt weiß.</span></p>
<p>- Halte mal kurz still.</p>
<p><span style="font-style: italic;">- Wenn du mich nicht magst und so kitschig findest, wieso fotografierst du mich dann?</span></p>
<p>- Das geht dich nichts an.</p>
<p><span style="font-style: italic;">- Ach, glaubst du vielleicht, nur weil ich aus weißem Plastik bin und Flügel habe, kannst du einfach meine Persönlichkeitsrechte verletzen?</span></p>
<p>- Du hast die Goldlöckchen vergessen.</p>
<p><span style="font-style: italic;">- Und du hast wohl vergessen, dass du ganz schön sentimental sein kannst, wenn du nicht gerade gemein zu mir bist.</span></p>
<p>- Ich muss jetzt gehen. Wir sehen uns. Hier oder im Fenster.</p>
<p><span style="font-style: italic;">- Jaja. Tschüss auch.</span></p>
<p>- War schön, dich wiederzusehen.</p>
<p>********************************</p>
<p><span style="font-size:130%;"><span style="font-weight: bold;">All meinen Lesern, Mitbloggern und allen anderen wünsche ich wundervolle Feiertage!</span></span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Silent Light, Holy Light</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Dec 2007 23:36:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Scheibster</dc:creator>
				<category><![CDATA[Die gotische Kathedrale auf meiner Stirn]]></category>
		<category><![CDATA[Scheibsters Schnappschüsse]]></category>
		<category><![CDATA[Feiertag]]></category>
		<category><![CDATA[Frankfurt]]></category>
		<category><![CDATA[Gedanken]]></category>

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		<description><![CDATA[Müdigkeitstrunken schlurfte ich in die Bahnhofshalle und wurde von seiner Herrlichkeit fast erschlagen. Bin ich nicht herrlich? fragte mich seine Stimme in meinem Kopf. Nun, du bist herrlich groß, und wenn du nicht so groß wärst, wärst du so kitschig, dass es quietscht, und zwar mit bunten Funken, waren meine Gedanken. Huldige meiner Herrlichkeit! Siehe, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Müdigkeitstrunken schlurfte ich in die Bahnhofshalle und wurde von seiner Herrlichkeit fast erschlagen.</p>
<p><span style="font-style: italic;">Bin ich nicht herrlich?</span> fragte mich seine Stimme in meinem Kopf.</p>
<p><span style="font-style: italic;">Nun, du bist herrlich groß, und wenn du nicht so groß wärst, wärst du so kitschig, dass es quietscht, und zwar mit bunten Funken,</span> waren meine Gedanken.</p>
<p><span style="font-style: italic;">Huldige meiner Herrlichkeit! Siehe, wie ich erstrahle! </span>befahl die Stimme, die außer mir tatsächlich niemand zu hören schien.</p>
<p><span style="font-style: italic;">Ich mach&#8217; mal ein Foto und denke darüber nach, </span>dachte ich, machte ein Foto, stieg in den Zug und schlief mit schillernd bunten Gedanken über die mannigfaltigen Auswüchse des Konsumanheizterrors und die CO²-Neutralität seiner Herrlichkeit ein.</p>
<p><a href="http://bp3.blogger.com/_oIrot05PZqY/R2VxZrU-VXI/AAAAAAAAAUQ/ZWc4Fe11oqM/s1600-h/Konsumgoetze.jpg" onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}"><img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5144642835282023794" style="cursor: pointer;" src="http://bp3.blogger.com/_oIrot05PZqY/R2VxZrU-VXI/AAAAAAAAAUQ/ZWc4Fe11oqM/s400/Konsumgoetze.jpg" border="0" alt="" /></a></p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.scheibster.de%2F2007%2F12%2Fsilent-light-holy-light%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px;height:30px;margin-top:5px;"></iframe>]]></content:encoded>
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		<title>Alles Gute kommt von oben</title>
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		<pubDate>Wed, 31 Oct 2007 00:10:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Scheibster</dc:creator>
				<category><![CDATA[Scheibsters Schnappschüsse]]></category>
		<category><![CDATA[Frankfurt]]></category>
		<category><![CDATA[Sau]]></category>

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		<description><![CDATA[Wanderer, kommst du nach Frankfurt, so parke deine Rakete nicht am Westbahnhof.* Warum, fragst du? Weil das eine echt beschissene Idee ist. Von wegen die Taube auf dem Dach ist besser als der Spatz in der Hand. Flugferkel, elende! _________________________ *Es sei denn, du hast zuhause eine Raketenwaschanlage.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wanderer, kommst du nach Frankfurt, so parke deine Rakete nicht am Westbahnhof.* Warum, fragst du?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Weil das eine echt beschissene Idee ist.</span></p>
<p><a href="http://bp0.blogger.com/_oIrot05PZqY/RyfIHdvu8YI/AAAAAAAAAOA/n5fTFcg38OM/s1600-h/Taubenschissrakete.jpg" onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}"><img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5127286731354075522" style="cursor: pointer;" src="http://bp0.blogger.com/_oIrot05PZqY/RyfIHdvu8YI/AAAAAAAAAOA/n5fTFcg38OM/s400/Taubenschissrakete.jpg" border="0" alt="" /></a><br />
<span style="font-size:78%;"><span style="font-style: italic;">Von wegen die Taube auf dem Dach ist besser als der Spatz in der Hand. Flugferkel, elende!</span></span><br />
_________________________<br />
<span style="font-size:85%;">*Es sei denn, du hast zuhause eine Raketenwaschanlage.</span></p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.scheibster.de%2F2007%2F10%2Falles-gute-kommt-von-oben%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px;height:30px;margin-top:5px;"></iframe>]]></content:encoded>
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		<title>Blogführerstreik (2)</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Oct 2007 10:21:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Scheibster</dc:creator>
				<category><![CDATA[Scheibster schwafelt]]></category>
		<category><![CDATA[Frankfurt]]></category>
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		<category><![CDATA[Streik]]></category>

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		<description><![CDATA[Kann mir jemand verraten, warum die Umlaufbahnen, die ich auf dem Weg zu meinem Raketenlabor befliege, während des Bahnstreiks frei sind, die Landeplatzsuche aber eine Dreiviertelstunde dauert, und wenn nicht gestreikt wird, der Orbit dicht ist, aber die Landeplatzsuche nur zwei Minuten braucht?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kann mir jemand verraten, warum die Umlaufbahnen, die ich auf dem Weg zu meinem Raketenlabor befliege, während des Bahnstreiks frei sind, die Landeplatzsuche aber eine Dreiviertelstunde dauert, und wenn nicht gestreikt wird, der Orbit dicht ist, aber die Landeplatzsuche nur zwei Minuten braucht?</p>
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		<title>Blogführerstreik</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Oct 2007 09:10:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Scheibster</dc:creator>
				<category><![CDATA[Scheibster schwafelt]]></category>
		<category><![CDATA[Frankfurt]]></category>
		<category><![CDATA[RMV]]></category>
		<category><![CDATA[Streik]]></category>

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		<description><![CDATA[Pah. Ab morgen streike ich auch. Heute morgen eine Dreiviertelstunde in Frankfurt einen Parklpatz gesucht, um dann einen nehmen zu müssen, der mich mit tödlicher Sicherheit einen blauzetteligen Gruß kosten wird. Pah.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Pah. Ab morgen streike ich auch.</p>
<p>Heute morgen eine Dreiviertelstunde in Frankfurt einen Parklpatz gesucht, um dann einen nehmen zu müssen, der mich mit tödlicher Sicherheit einen blauzetteligen Gruß kosten wird.</p>
<p>Pah.</p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.scheibster.de%2F2007%2F10%2Fblogfuhrerstreik%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px;height:30px;margin-top:5px;"></iframe>]]></content:encoded>
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		<title>Stereophon</title>
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		<pubDate>Sun, 09 Sep 2007 21:38:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Scheibster</dc:creator>
				<category><![CDATA[My First Love]]></category>
		<category><![CDATA[Scheibsters Schnappschüsse]]></category>
		<category><![CDATA[Bad Nauheim]]></category>
		<category><![CDATA[Batschkapp]]></category>
		<category><![CDATA[Frankfurt]]></category>
		<category><![CDATA[Stereophonics]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Anzahl meiner Konzertbesuche dieses Jahr ist so inflationär hoch wie nie zuvor, doch was ich heute erleben durfte, ist eindeutig aus dem Rahmen gefallen. Zusammen mit Nachtwächter MacLeod suchte ich die Batschkapp auf, wo unter dem Deckmantel des Geburtstages eines gewissen Jack D. die Stereophonics gebucht waren. Die Waliser Formation um Sänger und Gitarrero [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Anzahl meiner Konzertbesuche dieses Jahr ist so inflationär hoch wie nie zuvor, doch was ich heute erleben durfte, ist eindeutig aus dem Rahmen gefallen.</p>
<p>Zusammen mit <a href="http://macleod-nachtwaechter.blogspot.com/">Nachtwächter MacLeod</a> suchte ich die <a href="http://www.batschkapp.de/">Batschkapp</a> auf, wo unter dem Deckmantel des Geburtstages eines gewissen <a href="http://www.jack-lives-here.de/default.aspx">Jack D.</a> die <a href="http://www.stereophonics.com/home.php">Stereophonics</a> gebucht waren. Die Waliser Formation um Sänger und Gitarrero Kelly Jones trat an, um in der sehr familiären Atmosphäre der Lokation vor etwa fünfhundert bis eintausend Zuschauern Rock vom Allerfeinsten zu spielen. Um es genauer zu sagen: Kelly Jones <span style="font-style: italic;">ist</span> Rock. Mit seiner sehr markanten Stimme, energiegeladenen Riffs und einem leidenschaftlich engagiert drummenden Javier Weyler brachten die Phonics die Menge zum Jubeln, Tanzen, Springen und Singen. Und zwar so oft und dauerhaft, dass ich nach den &#8220;nur&#8221; rund achtzig Minuten Konzert vollkommen am Ende war.*</p>
<p>Das Fazit ist kurz und knackig: <span style="font-style: italic; font-weight: bold;">Was ein arschgeiles Konzert!</span></p>
<p><a href="http://bp0.blogger.com/_oIrot05PZqY/RuRplUZFcDI/AAAAAAAAALo/8TgiMpZNkqk/s1600-h/Stereophonics_FFM_070909.jpg" onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}"><img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5108323967194984498" style="cursor: pointer;" src="http://bp0.blogger.com/_oIrot05PZqY/RuRplUZFcDI/AAAAAAAAALo/8TgiMpZNkqk/s400/Stereophonics_FFM_070909.jpg" border="0" alt="" /></a><br />
<span style="font-size:78%;"><span style="font-style: italic;">Die Stereophonics in nur fünf Meter Entfernung: So müssen Rockkonzerte sein.</span></span></p>
<p>Wer die Chance hat, diese exzellente Liveband zu erleben, sollte sich das nicht entgehen lassen. Das Repertoire ist nach mittlerweile fünf (und ab Oktober sechs) Alben mehr als reichhaltig, und für die, die Stereophonics noch nicht kennen, sei anbei eine Kostprobe ihres 2005er Albums &#8220;Language. Sex. Violence. Other?&#8221; mitgegeben.</p>
<p>Haut rein!</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="350" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="wmode" value="transparent" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/iUHjDJxkcSE" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="350" src="http://www.youtube.com/v/iUHjDJxkcSE" wmode="transparent"></embed></object><span style="font-size:78%;"><span style="font-style: italic;">Stereophonics &#8211; Dakota</span></span><br />
_________________________<br />
<span style="font-size:85%;">*Zugegeben: Der sehr feierintensive Verlauf des Wochenendes, an dem mich unter anderem der <a href="http://neolog.twoday.net/">Herr Wolf</a> auf dem Bad Nauheimer Weinfest enttarnte entdeckte, hatte keinen guten Einfluss auf meine Kondition an diesem Abend.</span></p>
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		<title>Neulich im Haustiergeschäft</title>
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		<pubDate>Thu, 10 May 2007 20:49:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Scheibster</dc:creator>
				<category><![CDATA[My First Love]]></category>
		<category><![CDATA[Frankfurt]]></category>
		<category><![CDATA[Pet Shop Boys]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Dienstagabend waren sie in der Alten Oper in Frankfurt. Neil Tennant und Chris Lowe, besser bekannt als die Pet Shop Boys: Urgesteine des Achtziger-Pop, die es bis heute schaffen, massentaugliche Musik zu produzieren und sich selbst dabei treu zu bleiben. Während die mitgebrachten Tänzer über die Bühne sprangen, ließen es die zwei Hauptakteure traditionell [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Dienstagabend waren sie in der Alten Oper in Frankfurt.</p>
<p>Neil Tennant und Chris Lowe, besser bekannt als die <span style="font-style: italic;">Pet Shop Boys</span>: Urgesteine des Achtziger-Pop, die es bis heute schaffen, massentaugliche Musik zu produzieren und sich selbst dabei treu zu bleiben.</p>
<p>Während die mitgebrachten Tänzer über die Bühne sprangen, ließen es die zwei Hauptakteure traditionell gelassen angehen.</p>
<p><a href="http://bp1.blogger.com/_oIrot05PZqY/RkOJlU7PDFI/AAAAAAAAAIM/tWSb6P3P2bs/s1600-h/PSB_FFM_070508.jpg" onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}"><img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5063041680459893842" style="cursor: pointer;" src="http://bp1.blogger.com/_oIrot05PZqY/RkOJlU7PDFI/AAAAAAAAAIM/tWSb6P3P2bs/s400/PSB_FFM_070508.jpg" border="0" alt="" /></a><br />
<span style="font-size:78%;"><span style="font-style: italic;">Neil Tennant und Chris Lowe auf der Bühne der Alten Oper</span></span></p>
<p>So live, wie es bei den Pet Shop Boys eben möglich ist, gaben Sie eine gelungene Mischung der altbekannten Werke und Stücke aus dem aktuellen Album &#8220;Fundamental&#8221; zum Besten. Dabei unterstrichen sie mit politischen Botschaften und dem Abwechslungsreichtum ihres Kataloges ihre Stellung auf dem Thron des Elektropop. Sogar eine Akkustikgitarre kam zum Einsatz, und zwar für &#8220;Home And Dry&#8221;.</p>
<p>Sänger Neil Tennants seidenweicher Stimme muss man zugute halten, dass sie die Jahre offenbar vollkommen unbeschadet überstanden hat* &#8211; Kontakt mit Nikotin und Alkohol müssen Ausnahmen gewesen sein.</p>
<p>Vielleicht habe ich einfach zu viele Rockkonzerte besucht, denn das zurückhaltende Publikum** war das Einzige, was es an diesem Abend zu bemängeln gab. Erst gegen Ende tauten auch die letzten Menschen auf den Rängen auf. Mit dem immer noch grandiosen &#8220;It&#8217;s A Sin&#8221; riss das Duo schlichtweg alle mit und jagte mir kindheitserinnerungsbedingte Schauer über den Rücken.</p>
<p>Die Begeisterung ging schließlich so weit, dass das Publikum die Briten erst nach der zweiten Zugabe gehen ließ, um dann selbst mit Vergangenheitsflash hochzufrieden die Alte Oper zu verlassen.</p>
<p>_____________________<br />
<span style="font-size:85%;">*Im Gegensatz zum mittlerweile sehr lichten Haupthaar.</span></p>
<p><span style="font-size:85%;">** Die Zurückhaltung könnte in direktem Zusammenhang mit dem teilweise schon recht fortgeschrittenen Alter der Zuschauer gesehen werden. Die Achtziger sind eben schon eine Weile her.</span></p>
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		</item>
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		<title>Denk&#8217; ich an Frankfurt in der Nacht&#8230;</title>
		<link>http://www.scheibster.de/2007/04/denk-ich-an-frankfurt-in-der-nacht/</link>
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		<pubDate>Wed, 18 Apr 2007 10:49:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Scheibster</dc:creator>
				<category><![CDATA[Scheibsters Schnappschüsse]]></category>
		<category><![CDATA[Frankfurt]]></category>
		<category><![CDATA[Kaninchen]]></category>

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		<description><![CDATA[Ja, ich behaupte gerne und immer wieder, Frankfurt sei groß, grau, laut und hässlich. Gestern abend musste ich jedoch feststellen, dass die Stadt diese Eigenschaften gelegentlich ganz gut zu verstecken weiß. Ins rechte Licht gerückt: Die Alte Oper bei Nacht. Wirklich witzig finde ich allerdings die Tatsache, dass auf den Grünflächen um Alte Oper und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, ich behaupte gerne und immer wieder, Frankfurt sei groß, grau, laut und hässlich.</p>
<p>Gestern abend musste ich jedoch feststellen, dass die Stadt diese Eigenschaften gelegentlich ganz gut zu verstecken weiß.</p>
<p><a href="http://bp1.blogger.com/_oIrot05PZqY/RiX4Z-wn_FI/AAAAAAAAAHU/q0FcLmMgJew/s1600-h/Frankfurt_Alte_Oper.jpg" onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}"><img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5054719282020613202" style="cursor: pointer;" src="http://bp1.blogger.com/_oIrot05PZqY/RiX4Z-wn_FI/AAAAAAAAAHU/q0FcLmMgJew/s400/Frankfurt_Alte_Oper.jpg" border="0" alt="" /></a><br />
<span style="font-size:78%;"><span style="font-style: italic;">Ins rechte Licht gerückt: Die Alte Oper bei Nacht.</span></span></p>
<p>Wirklich witzig finde ich allerdings die Tatsache, dass auf den Grünflächen um Alte Oper und Taunusanlage (wenigstens gestern) eine wahre Kanincheninvasion stattfand. Die kommen offenbar nachts raus, weil die ganzen stressigen Hunde der Punks, die tagsüber auf den Grünflächen campieren, dann nicht mehr ihrem Jagdtrieb nachgehen.</p>
<p>Blöde, dass ich mangels guter Kamera von den felligen Kameraden kein verwertbares Foto schießen konnte.</p>
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		<title>Sein Name ist Urlaub</title>
		<link>http://www.scheibster.de/2006/11/sein-name-ist-urlaub/</link>
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		<pubDate>Fri, 10 Nov 2006 08:33:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Scheibster</dc:creator>
				<category><![CDATA[My First Love]]></category>
		<category><![CDATA[Scheibsters Schnappschüsse]]></category>
		<category><![CDATA[die ärzte]]></category>
		<category><![CDATA[Farin Urlaub]]></category>
		<category><![CDATA[Frankfurt]]></category>

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		<description><![CDATA[Ja, sein Name ist Farin U. und im Rahmen seiner &#8220;Heiss! Heiss! Heiss!&#8221;-Tour hat er gestern abend die Frankfurter Jahrhunderthalle gerockt, inklusive meiner Freundin, Markus, Sebastian und mir.* Ganz alleine hat er das nicht geschafft: Als Verstärkung hatte er das Racing Team dabei, und das alles zusammen war dann das Farin Urlaub Racing Team (kurz: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, sein Name ist Farin U. und im Rahmen seiner &#8220;Heiss! Heiss! Heiss!&#8221;-Tour hat er gestern abend die Frankfurter Jahrhunderthalle gerockt, inklusive meiner Freundin, Markus, Sebastian und mir.* Ganz alleine hat er das nicht geschafft: Als Verstärkung hatte er das Racing Team dabei, und das alles zusammen war dann das Farin Urlaub Racing Team (kurz: F.U.R.T.).</p>
<p><a href="http://photos1.blogger.com/blogger/6943/2643/1600/Underthai.0.jpg"><img src="http://photos1.blogger.com/blogger/6943/2643/320/Underthai.0.jpg" border="0" alt="" /></a><br />
<span style="font-size:78%;">Nicht<em> Thunderthai, der besonders scharfe Asia-Imbiss<br />
</em></span><br />
Wer glaubt, der Gitarrist der Ärzte stehe im Schatten seiner Stammkombo, der irrt. Er ist einer der besten Gitarristen, die Deutschland zu bieten hat, und doch bleibt er stets die Personifizierung des Understatements ohne große Eitelkeiten. Er verbreitet Spaß, selbst wenn er wie gestern heiser und mit Tee (!) auf die Bühne kommt. Das Publikum liebt ihn, und setzt sich bei &#8220;Zehn&#8221; schließlich sogar auf den Boden, um beim Refrain mit aller Energie durch die Halle zu springen. Von der gleichen Geste lässt sich Herr Urlaub noch zu einer ungeplanten Zugabe hinreißen, die ein rundum gelungenes Konzert nach über zwei Stunden Länge zu einem (vor allem für das vollkommen erschöpfte Publikum) wohlverdienten Ende bringen.</p>
<p><a href="http://photos1.blogger.com/blogger/6943/2643/1600/FURT.0.jpg"><img src="http://photos1.blogger.com/blogger/6943/2643/320/FURT.0.jpg" border="0" alt="" /></a><br />
<em><span style="font-size:78%;">F.U.R.T. auf der Bühne</span></em></p>
<p>Übrigens: Wer noch keinen Eindruck von Farin Urlaubs Solowerken hat, kann <a href="http://www.farin-urlaub.de/v32/bonus/bseiten.php">hier</a> legal und kostenlos die B-Seiten seiner Singles aus dem ersten Album &#8220;Endlich Urlaub&#8221; downloaden.</p>
<p>______________________<br />
<span style="font-size:85%;">*Ich alleine musste sicher fünfzig Liter Schweiß von mir geben und bin heute ordentlich heiser.</span></p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.scheibster.de%2F2006%2F11%2Fsein-name-ist-urlaub%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px;height:30px;margin-top:5px;"></iframe>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Always The Piano Man To Me</title>
		<link>http://www.scheibster.de/2006/07/always-the-piano-man-to-me/</link>
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		<pubDate>Mon, 03 Jul 2006 07:13:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Scheibster</dc:creator>
				<category><![CDATA[My First Love]]></category>
		<category><![CDATA[Billy Joel]]></category>
		<category><![CDATA[Frankfurt]]></category>

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		<description><![CDATA[Und da war er: Zwölf Jahre nach seinem letzten Konzert in Deutschland. Die Haare, die noch da waren, ergraut. Mit recht ordentlich Speck auf den Hüften. Wie das so kurz vor dem Rentenalter sein kann. Aber der Mann hat Glanz auf dem Hammer wie eh und je. Billy Joel hat den Klapsenschaffner und mich gerockt, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://photos1.blogger.com/blogger/6943/2643/1600/Billy_Joel.jpg"><img style="margin: 0px 0px 10px 10px; float: right;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/6943/2643/200/Billy_Joel.jpg" border="0" alt="Billy Joel - Bild von piano-man.de" /></a> Und da war er: Zwölf Jahre nach seinem letzten Konzert in Deutschland. Die Haare, die noch da waren, ergraut. Mit recht ordentlich Speck auf den Hüften. Wie das so kurz vor dem Rentenalter sein kann.</p>
<p>Aber der Mann hat Glanz auf dem Hammer wie eh und je.</p>
<p><a href="http://klapsenschaffner.blogspot.com/2006/07/der-gesalbte-am-piano.html">Billy Joel hat den Klapsenschaffner und mich gerockt</a>, zweieinhalb Stunden lang. Den Klapsenschaffner, mich und den Rest der ausverkauften, hochsommerlich erhitzten Frankfurter Festhalle. Und das mit einer Leichtigkeit, als wäre er nie weg gewesen. Die Songs waren eine sehr gelungene Mischung aus &#8220;Greatest Hits&#8221; und Albumtracks &#8211; jeder einzelne Song mit Leidenschaft arrangiert und dargebracht. Humor hat er auch bewiesen, der Herr Joel, und seinem Roadie Chainsaw das Mikro überlassen, selbst zur Gitarre gegriffen und mit &#8220;Highway To Hell&#8221; für eine echte Überraschung gesorgt.</p>
<p>Und Billy Joel hat sich wirklich Zeit gelassen. Aber wer so lange nicht auf Tour nach Deutschland kommt, der kann als Zugabe auch ruhig das über sieben Minuten lange &#8220;Scenes From An Italian Restaurant&#8221; zum Besten geben.</p>
<p>Kurzum: Wer nicht da war, hat etwas versäumt. Und ich hoffe, Billy Joel war nicht zum letzen Mal hier.</p>
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