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Category: Scheibster schillert

Und will endlich

Und will endlich

Die Hitze ist immer noch da. Derzeit kann man sie besonders gut spüren, weil es auch noch so hübsch schwül ist.

Kein Wunder, dass mir immer noch nix Ordentliches einfällt. Darum bleibt es bei kleinen Dingen, den Alltag derzeit zu beschreiben.

Herr Schulz träumt und sieht
Sich an Frau Meier labend
Dort ist ein Pferd
Durch einen Weiher trabend
Am Bordstein steht ne Frau
Keinen Freier habend
Daneben sitzt ein Hund
An seinen Eiern nagend
Die Klimaanlage brüllt
Auf Stufe drei versagend
Die Sonne sengt
Gar einen Geier plagend
Käfer sitzen auf Blumen
Einen flotten Dreier wagend
Die Kinder stehen dabei
Ganz laut “Oweia!” sagend
Du bist tapfer
Meine Blödelei ertragend
Ich sitze hier und warte
Und will endlich Feierabend


Hitzefrei

Hitzefrei

Das Sommerwetter und meine Karnevalmusikschneidesessions hinterlassen offenbar ihre Spuren.

In der Hoffnung auf Geistvolleres, wenn’s kühler wird…

Und während ich hier sitze
Seh’ ich die Sonne und ich schwitze.
Meine Herren, ist das heiß!
Am Körper fühl’ ich nur noch Schweiß.


Doch muss ich ehrlich euch gestehen:
Eigentlich kann ich’s nur sehen.
Schwitzen tu ich gar nicht sehr,
Nur hitzefrei bleibt mein Begehr.

Von Hitze frei ist’s hier ganz prima,
Dank aufwändig gekühltem Klima.
Trotz alledem muss ich hier sitzen.
Viel lieber tät’ ich draußen schwitzen!

Kunst im Restaurant: Ode an den Schnurbler

Kunst im Restaurant: Ode an den Schnurbler

Schnurbler 1: “Hey, was machst Du denn hier?”

Schnurbler 2: “Ich schnurble. Was soll ich sonst schon tun?”

Schnurbler 1: “Gegessen werden?”

Schnurbler 2: “Erinnere mich bitte nicht daran.”

Dieser Post ist dem Klapsenschaffner gewidmet. Weil man mit dem auch im Restaurant richtig Spaß haben kann. Das führt unter anderem dazu, dass so etwas wie die Augsburger Schnurblerkiste gegründet wird. “Was ist ein Schnurbler?”, wird sich der geneigte Leser fragen, und das mit Recht.

Das ist ein Schnurbler:


Nur der Kopf einer gewöhnlichen Garnele? Vielleicht. Aber mit Beinen und Fühlern. Ja, und Augen! Und von hinten kann man prima reinfassen und eine Fingerpuppe daraus machen.

Und schnurbeln, was das Zeug hält.

Wenn dann die Bedienung schief schaut, weist man sie einfach darauf hin, dass sie es war, die den Schnurbler angschleppt hat.

“Oh Schnurbler auf meinem Teller,
sehe ich Dich, schlägt mein Herz schneller.
Den Finger im Kopf verleih’ ich Dir Leben –
nie wird es etwas Schön’res geben!”