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Category: Scheibster schwafelt

Sorry seems to be the hardest word

Sorry seems to be the hardest word

Neulich hat meine liebe Mitabiturientin Anne L. endlich einmal daran gedacht, ein Relikt aus unserer Schulzeit mitzubringen.

Bei Erreichen der Volljährigkeit* durfte, nein, musste man sich Entschuldigungen für Fehlzeiten selbst schreiben. Da es damals war, wie es heute immer noch ist, fehlten manche Schüler öfter und intensiver als andere. Aus eben diesem Grunde mussten einige Auserwählte ein Entschuldigungsheft führen.

Das Relikt, von dem ich hier berichte, ist das Entschuldigungsheft meines guten (und damals auserwählten) Freundes Jan B., der zu Schulzeiten auch problemlos den Titel “Captain Fehlzeit” hätte tragen können.**


In schönstem tukan-blau: Das Entschuldigungsheft

Und ganz ehrlich: Es gibt Dinge, die der Welt nicht vorenthalten werden dürfen.


Nun, ehrlich war er schon immer.

Und weil es zur Jahreszeit passt, gleich noch die Nikolausentschuldigung hinterher. Kinder, daran könnt ihr euch ein gutes Beispiel nehmen!


Eine Portion Ironie darf nicht fehlen, wenn man seine eigenen Entschuldigungen schreiben muss.

Und immer daran denken: In jenen Jahren waren wir in PISA noch nicht so übel. Zwei von dem Kaliber habe ich noch, aber die gibt’s wann anders. Man muss ja schließlich nicht den ganzen Adventskalender auf einmal wegfräsen.

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* Bei den meisten war das in der Oberstufe. Früher war dann doch eher die Ausnahme.

** Und trotzdem ist aus ihm ein fleißiger Steuerzahler geworden. So.

Halten Sie die Leine

Halten Sie die Leine

Ich lebe noch, derzeit aber anderswo als in der Blogosphäre. Das tut mir leid, weil ich vieles Gute verpasse, was ihr von euch gebt.

Vermutlich muss ich ein paar Runden in mir selbst und um mich selbst drehen, bevor ich wieder voll da bin. Und hier. Und ich bin mir fast sicher, ihr werdet mir das nachsehen, und den auch schon von Ole zu Recht empfohlenen Herrn Rice als Pausenmusik genießen können.

Smile, you were on TV

Smile, you were on TV

Oha.

Da ist man mal ein paar Tage hochbeschäftigt und ein paar Tage krank, und schon verpasst man das Beste.

Der werte Herr Hladek von der Frankfurter Neuen Presse* hat tatsächlich in der Printausgabe etwas über diesen Blog geschrieben, und das auch noch sehr charmant.** Ich finde das ganz prima und sende an dieser Stelle herzliche raketenwissenschaftliche Grüße in die Redaktion.

Der Artikel ist hier zu finden. Mit Verlaub darf ich ein wenig Zitieren, und um Schadenersatzklagen vorzubeugen zugleich zum Abonnieren der FNP auffordern.***

Aktivitäten: Scheibster bloggt nicht täglich, und doch wird er sehr stark kommentiert („Senf“). Die Leser halten sich an einen ironisch-förmlichen Ton. Die raketenkompetente Auskunft, Herumpfuschen mit dem Raum-Zeit-Kontinuum verbiete sich, weil man dann „aussieht wie Michael J. Fox“, finden wir böse und wünschen uns mehr Geflochtenes à la Hofstadter wie in der Reihe „Kidnapping Eugen“: trockeneisgebadete Zeitreisen zu Aristoteles und Captain Grimm.

Ich denke erst einmal darüber nach, ob ich mich jetzt zu Recht geschmeichelt oder völlig überbewertet fühlen darf. Und ich wünschte mir, dass Größen wie Paris Hilton oder George W. das auch einmal tun würden. Bezüglich ihrer selbst. Mich kennen sie vermutlich nicht.

Aber wer weiß? Schließlich sprach mich erst neulich Liv Tyler im örtlichen Toom-Markt an. “You are Scheibster, aren’t you?” Ja, sagte ich, und richtete Grüße an ihren Papa aus.

Aber das ist schon wieder eine ganz andere Geschichte.

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* Oder sollte es korrekt heißen “[…]von der ‘Frankfurter Neue Presse'[…]”, weil der Zeitungsname als eigenständiger Begriff angesehen werden muss? Irgendwelche Deutschasse und Grammatikpropheten hier?

** Und das, obwohl er mein seitenlanges Traktat, das seine mir gestellten Fragen beantwortet, leider aus organisatorischen Gründen nicht berücksichtigen konnte.

*** Offensichtlich steht ja einiges Gescheites drin.