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Category: Scheibsters Schnappschüsse

Stiftung Warentest: "Sehr gut" (1/81)

Stiftung Warentest: "Sehr gut" (1/81)

Na, wer erinnert sich noch an die Zeiten, als der leckerste Fett-Zucker-Schoko-Haselnuss-Aufstrich der Welt noch mit dem schon lange zuvor revidierten Urteil der Stiftung Warentest für sich warb?

Heute wissen wir, dass Nutella alles andere als gesund oder in irgendeiner Form wertvoll ist. Auch wenn viele es wahrscheinlich lieber nie gewusst hätten und es bis heute verdrängen.

Die Werbung will uns zwar anderes vorgaukeln, aber das kluge Kind von heute wird fragen, ob man von Nutella genauso lispeln muss wie Kevin Kuranyi. Oder viel schlimmer: Dessen geistigen Horizont bekommt.

“Mama, wenn ich mal Fußball spielen will, muss ich dann auch Nutella essen und so doof sein wie der Kevin im Fernseeeehn?”

Muss zum Glück niemand. Jedenfalls wurde bisher kein Zusammenhang nachgewiesen.

Eines kann man aber nach wie vor nicht leugnen: Nutella macht Kinder glücklich.


Nati nascht Nutella. Man beachte den Nutella-Fleck am Kinn.

So auch Leihkind Nati, das uns meine Freundin kürzlich bescherte. Nati ist fünf, und wahrscheinlich auch deswegen so glücklich, weil Papa zuhause alles Nutella selbst vernichtet.

Aber wirklich glücklich macht Nutella wohl nur Kinder. Erwachsene werden davon meist fett und unglücklich.

Oder doof und Fußballer.

“Mama, wenn ich Nutella esse, darf ich dann auch nicht in der Nationalmannschaft mitspielen?”

Der Krieg der Magier

Der Krieg der Magier

Die Geister, die ich rief…

Es ist wahr, ich kenne viele tolle Leute. Nicht nur Herr Schmidt, mein Kollege, kann zaubern, nein, auch mein Freund Leif kann das.

Und er besteht darauf, das noch viel besser zu können. Er hat nämlich schon die 4. Stufe der Antigravitationsmagie erreicht. Er schreibt dazu:

“Herr Langsdorf kann über die gewöhnliche Magie nur lachen und beweist eindrucksvoll, zu welchen Leistungen ER in der Lage ist…”

Seht selbst.


Der Leif zaubert.

Richtig gezählt, es sind ganze vier (!!!) Löffel. Und das in einer grünen Tasse. Die hat er sich wahrscheinlich von einem seiner Pixelschieberkollegen geborgt. Und wer würde einem solch mächtigen Magier nicht jederzeit freiwillig alles ausleihen?

Ich bin sehr gespannt, wohin uns das noch führen wird.

Aus dem Leben eines Raketenwissenschaftlers, Teil I

Aus dem Leben eines Raketenwissenschaftlers, Teil I

Heute möchte ich euch den Herrn Schmidt vorstellen.

Der Herr Schmidt ist ein Kollege von mir. Nicht irgendein Kollege, natürlich nicht. Der Herr Schmidt ist etwas Besonderes: Er kann nämlich zaubern. Auf gar magische Art und Weise versteht er es, die Regeln der Gravitation außer Kraft zu setzen.

Alles, was der Herr Schmidt dafür braucht, ist die Kaffeetasse von meinem anderen Kollegen, dem Herrn Jamaleddine. Die Tasse, aus der der Herr Jamaleddine so gerne seinen Kaffee trinkt. Die mit den Löffeln drin.

Und wenn der Herr Schmidt dann zaubert, dann macht er das am liebsten mit dieser Tasse. Mit magischer Hilfe kann der Herr Schmidt nämlich die Löffel an den Boden der Kaffeetasse vom Herrn Jamaleddine bannen. Das ist sehr praktisch, wenn man Raketenwissenschaftler ist.

Seht selbst.


Herr Schmidt zaubert

Und jeder, der behauptet, der Herr Schmidt könne gar nicht zaubern, ich sei ein Lügner und die Löffel würden von zentimeterdickem getrocknetem Kaffeesatz in der Tasse gehalten, ist ein alter Spielverderber.

Jawoll.

Kunst im Restaurant: Ode an den Schnurbler

Kunst im Restaurant: Ode an den Schnurbler

Schnurbler 1: “Hey, was machst Du denn hier?”

Schnurbler 2: “Ich schnurble. Was soll ich sonst schon tun?”

Schnurbler 1: “Gegessen werden?”

Schnurbler 2: “Erinnere mich bitte nicht daran.”

Dieser Post ist dem Klapsenschaffner gewidmet. Weil man mit dem auch im Restaurant richtig Spaß haben kann. Das führt unter anderem dazu, dass so etwas wie die Augsburger Schnurblerkiste gegründet wird. “Was ist ein Schnurbler?”, wird sich der geneigte Leser fragen, und das mit Recht.

Das ist ein Schnurbler:


Nur der Kopf einer gewöhnlichen Garnele? Vielleicht. Aber mit Beinen und Fühlern. Ja, und Augen! Und von hinten kann man prima reinfassen und eine Fingerpuppe daraus machen.

Und schnurbeln, was das Zeug hält.

Wenn dann die Bedienung schief schaut, weist man sie einfach darauf hin, dass sie es war, die den Schnurbler angschleppt hat.

“Oh Schnurbler auf meinem Teller,
sehe ich Dich, schlägt mein Herz schneller.
Den Finger im Kopf verleih’ ich Dir Leben –
nie wird es etwas Schön’res geben!”