Die Verwandlung

Die Verwandlung

Bei der Freien Stimme Berlin gab es kürzlich einen Post, den ich äußerst spaßig fand. So spaßig, dass ich daraus ein Stöckchen machen mag.

Stöckchen sind doof, sagen sicher einige, aber den finde ich sehr kreativ. Außerdem ist ja alles freiwillig. Funktioniert so:

Nimm dir an einem beliebigen Wochentag (vorzugsweise werktags) morgens fünf Minuten mehr als üblich und außerdem eine Kamera zur Hand. Dokumentiere damit deine Verwandlung in drei (wahlweise auch mehr) Stufen und kommentiere das.

Das kam bei mir heraus:

Stufe 1: Kurz nachdem mich das Bett ausgespuckt hat. An der Stelle meines Bettes hätte ich mich wahrscheinlich auch ausgespuckt.

Stufe 2: Politisch noch unkorrekt, aber bereits mit Ambitionen, die Welt zu regieren. Badezimmerkabarett vom Feinsten.

Stufe 3: Ab in die seriöse Verkleidung des Raketenwissenschaftlers. So bekommen auch die Nachbarn keinen Schreck.

Zu guter Letzt muss ich diesen frisch geborenen Stock noch weiterreichen. Nun, ich würde gerne die Verwandlung vom Klapsenschaffner, vom Ole [edit: will nicht], vom Nachtwächter, vom Herrn Quint [edit: will auch nicht] und vom Herrn Wolf sehen.

Nur Typen dabei? Ja, schließlich will ich Gentleman bleiben. Die bloggenden Damen, die sich das trauen, mögen nach Herzenslust zugreifen. Alle Herren, die ich nicht angesprochen habe natürlich ebenfalls.

Also, Kamera schnappen und das Grauen festhalten!

[edit] Die Frau Wahl hat’s getan. [/edit]
[edit] Und auch schon einige ihrer Freunde. [/edit]

Teuflisch appetitlich

Teuflisch appetitlich

Heimliche Satansverehrung unter Köchen – diese Zeiten scheinen endgültig vorbei zu sein.

So servierte Imbissbudenbesitzer S. jüngst beim Kirchentag ahnungslosen Christen angeblich Puttenwurst, Puttendöner und Puttenschnitzel.

“Sie haben mir das Zeug aus den Händen gerissen, als gäbe es kein Morgen.”

Autsch.


Subtil, aber gemein: Das Wiener Puttenschnitzel


Etwas weniger subtil, aber noch viel gemeiner: Puttenwurst.


Gar nicht mehr subtil, aber gerade unter Atheisten immer beliebter: Der Puttendöner.

Das Schönste: Die Rezepte sind frei verfügbar. Fluch des Internets! Bombenbaupläne, Nazipropaganda, Kinderpornografie und jetzt das! Ende von Anstand und Moral, Untergang des Abendlandes, Chaos und Terror!

Aber Spaß beiseite und ganz ehrlich: Die kleinen Kitschbälger haben es einfach nicht besser verdient.

Guten Appetit!

Auch nur ein Tag

Auch nur ein Tag

10. März 2007.

Heute hat Fußballlegende Toni Polster Geburtstag. Von hier aus alles Gute!


Ein Österreicher in Köln (Quelle: wikipedia.de)

Topterrorist Osama bin Laden hat heute ebenfalls Geburtstag. Irgendwann muss es ja auch den mal treffen.


Ein Terrorist im Zelt (Quelle: CIA)

Schauspielerin Olivia Wilde hat heute auch Geburtstag. Glückwunsch und eine große Torte! Oder auch zwei.


Wilde. Aber hallo. (Neckermann, nicht Quelle.)

Bevor ich es vergesse: Ich bin heute auch einen Tag älter als gestern, und damit offenbar in sehr illustrer Gesellschaft.

Der Zahn der Zeit

Der Zahn der Zeit

Erkenntnis des Tages:

“Wer nichts weiß, kann auch nichts vergessen.”*

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* Zusätzlicher Bonus ist die Tatsache, dass der Alterungsprozess nicht in vollem Umfang erlitten werden muss.

Die gotische Kathedrale auf meiner Stirn (4)

Die gotische Kathedrale auf meiner Stirn (4)

Es gibt Dinge, die ich nicht so einfach los werde, und zwar in doppeltem Sinne. Sie verfolgen mich, bis ich sie poste, sind aber doch einen Post eigentlich gar nicht wert.

Im Sinne von “Dumb Speech For The Free” feuere ich diese Schoten jetzt los.

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Was singt der verliebte Eisstockschütze?

“I just curled to say I love you.”

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Wenn im Klamauk-Klassiker “Dumm und Dümmer” Protagonist Lloyd Christmas seine Angebetete Mary Swanson geheiratet hätte, würde diese danach Mary Christmas gehießen haben.*

Und neulich habe ich eine Weihnachtskarte** von einem Herrn Ripp bekommen. Da dachte ich, Mensch, wenn der Herr Ripp die Frau Schermitkraut heiraten täte, könnte die sich Ripp-Schermitkraut nennen. Wie cool wäre das denn?***

Jetzt weiß ich auch, warum der Herr Dahinten niemals in Holland den Herrn Rhein heiraten wird****, und warum mein Kollege, der Herr Heck, den Namen seiner Frau angenommen hat. Früher hieß der Herr Heck nämlich Herr Nicht, und so wollte er einfach nicht heißen.

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Nun, ich bin erleichtert, das alles endlich los zu sein. Danke für die Nachsicht.

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* Ein Easteregg, und leider nicht von mir.

** Ja, so lange verfolgt der mich schon.

*** Nun, jedenfalls in Hessen.

**** Die zwei gibt es wirklich, jeder für sich, und mehr weiß ich leider auch nicht.