Die Verwandlung
Bei der Freien Stimme Berlin gab es kürzlich einen Post, den ich äußerst spaßig fand. So spaßig, dass ich daraus ein Stöckchen machen mag.
Stöckchen sind doof, sagen sicher einige, aber den finde ich sehr kreativ. Außerdem ist ja alles freiwillig. Funktioniert so:
Nimm dir an einem beliebigen Wochentag (vorzugsweise werktags) morgens fünf Minuten mehr als üblich und außerdem eine Kamera zur Hand. Dokumentiere damit deine Verwandlung in drei (wahlweise auch mehr) Stufen und kommentiere das.
Das kam bei mir heraus:
Stufe 1: Kurz nachdem mich das Bett ausgespuckt hat. An der Stelle meines Bettes hätte ich mich wahrscheinlich auch ausgespuckt.
Stufe 2: Politisch noch unkorrekt, aber bereits mit Ambitionen, die Welt zu regieren. Badezimmerkabarett vom Feinsten.
Stufe 3: Ab in die seriöse Verkleidung des Raketenwissenschaftlers. So bekommen auch die Nachbarn keinen Schreck.
Zu guter Letzt muss ich diesen frisch geborenen Stock noch weiterreichen. Nun, ich würde gerne die Verwandlung vom Klapsenschaffner, vom Ole [edit: will nicht], vom Nachtwächter, vom Herrn Quint [edit: will auch nicht] und vom Herrn Wolf sehen.
Nur Typen dabei? Ja, schließlich will ich Gentleman bleiben. Die bloggenden Damen, die sich das trauen, mögen nach Herzenslust zugreifen. Alle Herren, die ich nicht angesprochen habe natürlich ebenfalls.
Also, Kamera schnappen und das Grauen festhalten!
[edit] Die Frau Wahl hat’s getan. [/edit]
[edit] Und auch schon einige ihrer Freunde. [/edit]






