Ein Bett im Dornfeld

Ein Bett im Dornfeld

An diesem gefühlten Montag muss ich meinen Post einfach mit einem schlechten Wortspiel betiteln. Nicht dass mir das leid tut. Tuten täte. Oder so.

Gestern abend habe ich Musik geschnitten. Für einen Karnevalsverein. Besser gesagt für deren Männerballett. Aber nicht das Männerballett fiel bei mir ein, sondern die beiden jungen Damen, die die choreografische und seelische Betreuung innehaben.

Auf mein Geheiß und zur Arbeitserleichterung haben sie brav zwei Flaschen trockenen Dornfelder mitgebracht. Und sind beide mit dem Auto gekommen. Das wiederum bedeutete, dass ich einen Großteil dieser zwei Flaschen trockenen Dornfelder alleine trinken musste. Denn: Welcher gute Gastgeber hätte die zweite Flasche verschlossen gelassen?

So etwas kann nur unweigerlich zu einem gefühlten Montag führen. Keine startenden Raketen heute. Bitte.

Der Krieg der Magier

Der Krieg der Magier

Die Geister, die ich rief…

Es ist wahr, ich kenne viele tolle Leute. Nicht nur Herr Schmidt, mein Kollege, kann zaubern, nein, auch mein Freund Leif kann das.

Und er besteht darauf, das noch viel besser zu können. Er hat nämlich schon die 4. Stufe der Antigravitationsmagie erreicht. Er schreibt dazu:

“Herr Langsdorf kann über die gewöhnliche Magie nur lachen und beweist eindrucksvoll, zu welchen Leistungen ER in der Lage ist…”

Seht selbst.


Der Leif zaubert.

Richtig gezählt, es sind ganze vier (!!!) Löffel. Und das in einer grünen Tasse. Die hat er sich wahrscheinlich von einem seiner Pixelschieberkollegen geborgt. Und wer würde einem solch mächtigen Magier nicht jederzeit freiwillig alles ausleihen?

Ich bin sehr gespannt, wohin uns das noch führen wird.

Kidnapping Eugen (2)

Kidnapping Eugen (2)

“Wo bin ich hier und wer bist du?”, fragte Eugen verwirrt.

“Du bist in der Zukunft, und ich bin Manni”, sagte Manni aus der Zukunft, der vor ihm stand.

Eugen klopfte sich das Trockeneis von den Schultern, dass dort nur wegen der Special Effects existierte.

“Manni also”, sagte Eugen, während er seinen Blick schweifen ließ.

“Ja, Manni.” Manni schien sichtlich verlegen. Das Trockeneis auf dem Boden dampfte vor sich hin.

Eugen runzelte die Stirn.

“Wenn das die Zukunft ist, Manni, wann ist die Gegenwart?”

“Gestern”, entgegnete Manni aus der Zukunft. “Naja, manchmal auch vorgestern.”

“Was ist mit heute?”, fragte Eugen sichtlich verwirrter als noch zuvor.

“Na, das war gestern. Ist doch klar.” Manni scharrte nervös mit den Füßen. “Und bevor du fragst: Morgen ist heute, und heute ist gestern.”

Eugen schaute den letzten Krümeln Trockeneis beim Verdampfen zu.

“Ich habe Hunger”, sagte er. “Ich fühle mich, als hätte ich seit gestern nicht gegessen.”

“Oh, das ist lange”, sagte Manni aus der Zukunft mit ehrlichem Mitleid im Gesicht.

Eugen wurde ungeduldig. “Und du hast echt einen an der Klatsche, Manni.”

“Ach Eugen”, seufzte Manni aus der Zukunft.

Aus dem Leben eines Raketenwissenschaftlers, Teil I

Aus dem Leben eines Raketenwissenschaftlers, Teil I

Heute möchte ich euch den Herrn Schmidt vorstellen.

Der Herr Schmidt ist ein Kollege von mir. Nicht irgendein Kollege, natürlich nicht. Der Herr Schmidt ist etwas Besonderes: Er kann nämlich zaubern. Auf gar magische Art und Weise versteht er es, die Regeln der Gravitation außer Kraft zu setzen.

Alles, was der Herr Schmidt dafür braucht, ist die Kaffeetasse von meinem anderen Kollegen, dem Herrn Jamaleddine. Die Tasse, aus der der Herr Jamaleddine so gerne seinen Kaffee trinkt. Die mit den Löffeln drin.

Und wenn der Herr Schmidt dann zaubert, dann macht er das am liebsten mit dieser Tasse. Mit magischer Hilfe kann der Herr Schmidt nämlich die Löffel an den Boden der Kaffeetasse vom Herrn Jamaleddine bannen. Das ist sehr praktisch, wenn man Raketenwissenschaftler ist.

Seht selbst.


Herr Schmidt zaubert

Und jeder, der behauptet, der Herr Schmidt könne gar nicht zaubern, ich sei ein Lügner und die Löffel würden von zentimeterdickem getrocknetem Kaffeesatz in der Tasse gehalten, ist ein alter Spielverderber.

Jawoll.