Lyrische Intermission
Wer hier glaubt, ich sei verschollen,
der hat damit gänzlich Recht.
Ich würde gerne schreiben wollen mögen,
doch die Zeit dafür ist ziemlich schlecht übel.
Auch würd’ ich gern’ mal wieder lesen,
was ihr da draußen von euch gebt,
doch zu meines Leides Wesen Peches Vollkommenheit
mein Chef mir an den Sohlen klebt ständig neue Forschungsauträge aufdrückt*.
Drum hofft mit mir auf bess’re Zeiten,
mit mehr Muße und Ideen,
dann werde ich euch Freud’ bereiten hoffentlich weiterhin nicht verschrecken,
und ihr wieder mehr von mir seh’n hör’n.
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*Nicht ganz zu Unrecht, schließlich forsche ich ja auch für ihn.

