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Category: Scheibster schillert

Lyrische Intermission

Lyrische Intermission

Wer hier glaubt, ich sei verschollen,
der hat damit gänzlich Recht.
Ich würde gerne schreiben wollen mögen,
doch die Zeit dafür ist ziemlich schlecht übel.

Auch würd’ ich gern’ mal wieder lesen,
was ihr da draußen von euch gebt,
doch zu meines Leides Wesen Peches Vollkommenheit
mein Chef mir an den Sohlen klebt ständig neue Forschungsauträge aufdrückt*.

Drum hofft mit mir auf bess’re Zeiten,
mit mehr Muße und Ideen,
dann werde ich euch Freud’ bereiten hoffentlich weiterhin nicht verschrecken,
und ihr wieder mehr von mir seh’n hör’n.

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*Nicht ganz zu Unrecht, schließlich forsche ich ja auch für ihn.

Großes Krawattensterben

Großes Krawattensterben

Verflucht.

Heute ist Weiberfastnacht. Oder Weiberfasching. Oder Weiberkarneval. Wie schon erwähnt, die Hessen sind da nicht so differenziert.

Das heißt aber auch, dass heute Krawatten* ein schweres Dasein haben werden, trotz hessischer Namensindifferenz.


Schnipp, schnapp, Krawatte ab (Foto kommt aus der Wikipedia)

Und ich Depp habe heute morgen eben nicht das Weiberfaschingsmodell angezogen, sondern eines, dass den schnellen Scherentod noch nicht erleiden soll. Die Frage, die sich daraus ergibt, ist folgende:

Welcher Schmerz ist schlimmer: Ohne Krawatte als Feigling dazustehen oder den vorzeitigen Verlust einer Seidenkrawatte?

Ich tendiere sehr in Richtung Feigling. Zum Glück sind in meiner Abteilung wenigstens keine Frauen, die mich dafür verspotten könnten.**

Aber Kräppel gibt es heute, weil der Herr Schmidt so nett war, welche mitzubringen. Weil ja Weiberfasching ist.

Deswegen Motto des Tages:

Hast du deine Krawatte um
und siehst Scheren in Frauenhänden,
dann, mein Lieber, sei nicht dumm
und tue schnell zur Flucht dich wenden!

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*Ohne Zweifel eines der unnötigsten Kleidungsstücke, die je erfunden und ihren Weg in den Kleidungskodex gefunden haben.

**Richtig, keine Frauen, nur Männer, sprich: Entspanntes Raketenforschen.

Oweihnachtsgedicht

Oweihnachtsgedicht

Hier sitze ich und schnapp’ nach Luft,
denn es wartet vorweihnachtlicher Duft
aus vielen Achseln ausgelaufen
auf mich beim Weihnachtsstresseinkaufen.

Und zu allem Überdruss
naht der Jahresendabschluss.
Da muss ich alles über die Raketen wissen,
und glaubt mir, das ist echt bescheiden.

Drum seht ihr hier nicht viel von mir,
das tut mir leid, um kurz vor vier.
Ist Neujahr erst mal angebrochen,
wird alles besser – fest versprochen!

Von wegen Kribbeln im Bauch…

Von wegen Kribbeln im Bauch…

Ich frage mich, ob es nicht schöner gewesen wäre, Grippe und Schnupfen zusammen zu bekommen. So heißt es: Fieber adieu, Schnupfen ahoi. Da muss ich mich doch glatt in Erinnerung an letzte Nacht an Pe Werner vergeifen.*

“Dieses Kratzen im Hals, das man niemals vergisst,
als wenn man zuviel alten Zwieback isst,
dieses Kratzen im Hals dient allenfalls
mich vom Schlaf abzuhalten bis morgens um vier…”

In diesem Sinne, Rotzfahnen raus und die Tastatur sichern!

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*Denkt doch, was ihr wollt.