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Category: Scheibster schwafelt

Ganz trolle Wurst

Ganz trolle Wurst

Aus gegebenem Anlass* möchte ich feststellen, dass ich bei Kommentaren ein gewisses Maß an Anstand erwarte, das schließt die Wortwahl ein und Beleidigungen aus.

Wer denkt, er kann anonym hier Kinderkacke kommentieren, dem sei versichert, dass BlogCounter bestens funktioniert – inklusive IP-Logging.

Also, Spaß haben und immer schön anständig bleiben.

Dieses ist gleichzeitig das Maximum an Aufmerksamkeit, dass alle Trolle bekommen werden, die sich jemals hierher verirren sollten.

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*Und ich hoffe noch immer, dass das ein Versehen oder ein Missverständnis war. Höre ich da ein “naiv”?

Beam me up, Scotty!

Beam me up, Scotty!

Ich weise eigentlich ungern auf bekannte Dinge hin, seien es Musik, Bücher, Filme, Webseiten, Comics, Blogs…

Aber heute muss ich eine Ausnahme machen. Diese Ausnahme gilt Scott Adams, geistiger Vater und Zeichner der kongenialen Dilbert-Comics. Zugegeben, wer nicht als Raketenwissenschaftler oder in einem anderen Bürojob arbeitet, dem mag sich der Humor nicht ganz erschließen.

Allen anderen mögen die sehr arbeitslebensnahen Cartoons ein Retter für den Tag sein. Der Herr Adams zeichnet jedoch nicht nur Comics, sondern schreibt auch an seinem eigenen Blog. Für diejenigen, die der englischen Sprache mächtig sind, kann ich ein Probelesen nur empfehlen, denn was er schreibt ist witzig, intelligent und nicht selten filosofisch*.

Seine Begründung, warum er überhaupt bloggt, trifft in meinen Augen sehr genau einen der Kernpunkte des Bloggerdaseins.

“The part I like the most is the comments. I like the smart comments because they make me think. I like the dumb ones because they fascinate me and make me feel smart at the same time. I like the funny comments because they make me laugh. And the whole process makes me feel connected to something larger than myself.”

Auch wenn Scott Adams auf Grund seines hohen Bekanntheitsgrades ein paar mehr Kommentare zu seinen Posts bekommt als der Durchschnittsblogger**, so finde ich mich in dieser Aussage durchaus wieder. Keine Ahnung, wie ihr anderen das seht, aber vielleicht wollt ihr es ja diskutieren.

Bei Scott. Oder hier.

Schönes Wochenende!
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*Einmal mehr ein “Hoch!” auf die Rechtschreibvergewaltigungreform.

**Der Durchschnittsblogger hat noch wesentlich mehr Leser als ich mit meinen drei vier. Für diese vier bin ich allerdings sehr dankbar und deswegen nicht weniger glücklich.

Tabubruch

Tabubruch

Ja, es ist wahr: Manchmal genieße ich es, die Wochendendiscozwangsherumspringerzeit hinter mir gelassen zu haben. Die “3” vor dem Komma gibt einfach eine prima Entschuldigung dafür her, und viele meiner Freunde und Bekannten scheinen eine ähnliche Erleichterung* zu spüren.

So kam es unter der Fahne von “Knut in der Minibar: Alles muss raus” vor kurzem zu einem sehr netten Spieleabend bei Leif und Anja in Braun Hochweisel**. Die Bar wurde zwar nicht leer, aber für Highlights beim Gesellschaftsspiel “Tabu” reichte es trotzdem. So wurde aus der “Coach” als Couch und der “Tornado” als Torpedo erklärt. Doch nicht genug, der Abend sah auch die Geburtsstunde der “Chlormelone”.

Zudem musste Captain Stützbier eine Umgestaltung seiner Haarfrisur durch seine Freundin Nina über sich ergehen lassen, und das auch noch nachdem die Hobby-Stylistin vorher ausgiebig mit Bonzo geknuddelt hatte. Bonzo heißt eigentlich Luna und ist Anjas Hündin. Luna ist ein sehr ruhiger, recht großer Hund mit leichtem Sabberproblem. Wahrscheinlich hat die neue Frisur deswegen so gut gehalten.


Captain Stützbier neu frisiert beim lasziven Räkeln auf Kissen und Boden

Alles in allem kann ich euch nur empfehlen: Schnappt euch ein schönes Spiel und ein paar Menschen, die ihr magt, und habt eine Runde Spaß. Tut nämlich gut.

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*Zugegeben, bei einigen wird diese Erleichterung vom Nachwuchs auch gleich wieder aufgefressen.

**Hochweisel weist angeblich eine erhöhte Konzentration politisch rechtsgesinnter Mitbürger auf. Leif und Anja sind aber so unpolitisch, dass ich ausschließen kann, dass sie deswegen und nicht wegen der schönen, günstigen Wohnung dort hingezogen sind. Zudem dementiert der Ortsverband des BDM vehement, dass es in dem kleinen Dorf rechstradikale Tendenzen gäbe.

Pastanatomie

Pastanatomie

Passend zur immer noch aktuellen Sozialneiddebatte beschwerte sich soeben eine Dame im Aufzug, Steffi Graf brauche nur ihren Mund für Nudeln aufzumachen und sei schon um einhunderttausend Euro reicher. Wenn das mal genug wäre.


Frau Graf schafft für Nudeln.*

Bei genauerer Betrachtung zeigt sich jedoch, dass das Geschäftsmodell nicht einfach übertragbar ist. In Hamburg z.B. gibt es viele Frauen, die für Nudeln den Mund aufmachen und bedeutend weniger Geld dafür bekommen. (Auch hier nachzulesen.)

Vielleicht liegt es daran, dass es sich dabei zumeist nicht um Nudeln von Barilla handelt, oder aber die falsche Pastasauce. Oder es scheitert an der Steuerehrlichkeit.
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*Gefunden bei Spiesser Alfons auf horizont.net. Danke.