Aus dem Leben eines Raketenwissenschaftlers, Teil XXI

Aus dem Leben eines Raketenwissenschaftlers, Teil XXI

Gemeinheit.

Da denkt man im einen Moment noch, man muss zwischen den Jahren nicht forschen. Im nächsten Moment stellt man mit vorgesetzter Unterstützung und entsprechendem namenlosen Entsetzen fest, dass das noch gar nicht feststeht und der Urlaub zwischen Weihnachten und Silvester für 2008 eingetragen ist. Und schon fertigt man mangels Fluxkompensators Lose, um den Schwarzen Raketenpeter* für dieses Jahr dem Chef oder dem Raketenwissenschaftlerkollegen als letzte Rettung unterzumogeln fair zuzulosen.

Und dann zieht man das höchstselbst extra fies gestaltete Los, dass zunächst wie die anderen nur “Glück” offenbart, ebenfalls höchstselbst.


Manchmal wird man eben nur Zweiter: Wer anderen eine Grube lost, zieht selbst dort ein.

Nun, vielleicht werde ich die Zeit nutzen, um mit dem Herrn Gindra weiter an seinem Eimer zu forschen. Irgendwas muss man an diesen zwei Tagen ja steigen lassen.

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* Ist das eigentlich noch politisch korrekt? Müsste es nicht nunmehr der Farbige Raketenpeter heißen?

Sorry seems to be the hardest word

Sorry seems to be the hardest word

Neulich hat meine liebe Mitabiturientin Anne L. endlich einmal daran gedacht, ein Relikt aus unserer Schulzeit mitzubringen.

Bei Erreichen der Volljährigkeit* durfte, nein, musste man sich Entschuldigungen für Fehlzeiten selbst schreiben. Da es damals war, wie es heute immer noch ist, fehlten manche Schüler öfter und intensiver als andere. Aus eben diesem Grunde mussten einige Auserwählte ein Entschuldigungsheft führen.

Das Relikt, von dem ich hier berichte, ist das Entschuldigungsheft meines guten (und damals auserwählten) Freundes Jan B., der zu Schulzeiten auch problemlos den Titel “Captain Fehlzeit” hätte tragen können.**


In schönstem tukan-blau: Das Entschuldigungsheft

Und ganz ehrlich: Es gibt Dinge, die der Welt nicht vorenthalten werden dürfen.


Nun, ehrlich war er schon immer.

Und weil es zur Jahreszeit passt, gleich noch die Nikolausentschuldigung hinterher. Kinder, daran könnt ihr euch ein gutes Beispiel nehmen!


Eine Portion Ironie darf nicht fehlen, wenn man seine eigenen Entschuldigungen schreiben muss.

Und immer daran denken: In jenen Jahren waren wir in PISA noch nicht so übel. Zwei von dem Kaliber habe ich noch, aber die gibt’s wann anders. Man muss ja schließlich nicht den ganzen Adventskalender auf einmal wegfräsen.

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* Bei den meisten war das in der Oberstufe. Früher war dann doch eher die Ausnahme.

** Und trotzdem ist aus ihm ein fleißiger Steuerzahler geworden. So.

Halten Sie die Leine

Halten Sie die Leine

Ich lebe noch, derzeit aber anderswo als in der Blogosphäre. Das tut mir leid, weil ich vieles Gute verpasse, was ihr von euch gebt.

Vermutlich muss ich ein paar Runden in mir selbst und um mich selbst drehen, bevor ich wieder voll da bin. Und hier. Und ich bin mir fast sicher, ihr werdet mir das nachsehen, und den auch schon von Ole zu Recht empfohlenen Herrn Rice als Pausenmusik genießen können.