Der Krieg der Magier (3)

Der Krieg der Magier (3)

Lange habt ihr warten müssen, doch der Krieg der Magier geht weiter.

Mein magisch begabter Raketenwissenschaftlerkollege, der Herr Schmidt, schafft es mittlerweile, kraft seiner Gedanken Wasser zum Kochen zu bringen!

Ich habe ohne sein Wissen einen seiner Versuche dokumentieren können. Das war noch anfangs, als der Kontakt des Wassers zu seiner Stirn noch nötig war.


Herr Schmidt erhitzt durch schiere Konzentration Wasser bis zum Siedepunkt

Das nächste Mal hat Herr Schmidt keine Plastikflaschen mehr genommen, sondern einen Kochtopf. Wegen der hässlichen Flecken auf dem Laborteppich.

Und wer jetzt behauptet, Herr Schmidt hätte die Wasserflasche nur zirkusreif auf seiner Stirn balanciert, der ist ein alter Spielverderber.

Aus dem Urlaub eines Raketenwissenschaftlers, Teil I

Aus dem Urlaub eines Raketenwissenschaftlers, Teil I

Ja, ich war im Urlaub. Zusammen mit meiner Freundin. Nach Cala D’Or auf Mallorca hat es uns verschlagen, wo eine Minderheit nicht-britischer (d.h. vornehmlich deutscher) Urlauber gegen die Insel-Besatzung von der (anderen) Insel kämpft.

Aber am besten fange ich von vorne an.

Rucksack, Taschen, FüßeTakeoff
Der Hinweg hatte ein paar kleine Stolpersteine zu bieten. Zunächst verabschiedete sich das Beauty Case meiner Freundin, genauer gesagt sein Henkel. Wer schön sein will, muss leiden. Tragen ließ es sich noch, war aber nicht wirklich gemütlich.

Kurz vorm Boarding fiel der Fluggesellschaft auf, dass zwar das Flugzeug bereit war, aber leider keine Mannschaft da war. Die war noch woanders unterwegs. Angebote unsererseits, als Pilot und Stewardess zu fungieren, wurden freundlich, aber bestimmt abgelehnt.

Nicht einmal mein Hinweis, dass ich beruflich in Raketen unterwegs bin, konnte die nette Dame am Schalter umstimmen.

Vielleicht hätte ich das mit der unflexiblen, blöden Kuh weglassen sollen.

Der Flug selbst verlief unspektakulär. Der übliche Touri-Bomber-Style: Ihr belegtes Brötchen, ihr Getränk, danke, dass sie mit uns geflogen sind und danke, dass sie sich vom Cockpit ferngehalten haben.

Der Bus zum Hotel war zunächst unauffindbar. Hatte sich hinter einem größeren versteckt. Wir mussten auch erst eine Tour über die Insel über uns ergehen lassen, weil auch noch andere Menschen in Hotels in anderen Orten wollten.

Ich bin mir allerdings sicher, dass ein Teil der schier unendlich anmutenden Reisezeit auf den chaotischen Busfahrer zurückzuführen war, der es einmal sogar schaffte, vor einem Friedhof zu halten. Falsche Ausfahrt am Kreisel. Da wäre es bestimmt ruhiger gewesen als vor und in unserem Hotel, doch dazu mehr in Teil II.

Um 02:00 hatten wir es letztlich auf unser Zimmer geschafft, dank oder trotz des Leverkusener Portiers (der auch mal Koch war und in seinem Leben dem ein oder anderen schon damit gedroht hatte, ihm auf die Fresse zu hauen, und ich bin mir sicher, dass auch Hotelgäste darunter waren).

Brunchstifter

Brunchstifter

Heute war Brunch in meiner alten Schule. Ist immer wieder spaßig, die alten Räumlichkeiten zu betreten, die mir einst so viel Respekt einflößten und den ehemaligen Lehrern, bei denen das mit dem Respekt teilweise ähnlich war, ein Wasser und ein Steak abzukaufen.

Und wenn man geht, ist man eigentlich ganz froh, dass man freiwillig da war, und nun wieder ein Jahr Pause hat.


Captain Stützbier und andere Größen im Treppenhaus zur Dachterrasse

Scheibster Returns

Scheibster Returns

Ich bin wieder zurück und werde sogleich für alles Mögliche eingespannt. Zum Beispiel zum Musik Schneiden für das Showballett des Karnevalvereins, für den ich das hin und wieder mache.

Unglaublich, aber wahr: Es ist echt harte Arbeit. Die Karnevalistinnen, mit denen ich dabei zusammenarbeite, haben jahrelange Karnevalserfahrung und wissen daher, wie man sich Arbeit versüßen kann.

Frau K. und Frau D. bei harter Arbeit

Ich taste mich nun langsam wieder in die Blogwelt hinein. Es gibt viel aufzuholen, und ab Montag muss ich zurück ins Raketenlabor.

Grumpf.

Oh, und bevor ich es vergesse: Lieben Dank für die ganzen “Schönen Urlaub”-Wünsche!