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Category: Scheibster schwafelt

Horst und das Reh

Horst und das Reh

Heute überkam mich ein guter Gedanke, wie ich meinen Weg an diesen Ort hier zurückfinden kann. Wenn mir einfach nichts einfallen mag, was ich schreiben* kann, so werde ich schlicht ein wenig dichten.

Dichten geht einfach immer.

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An der Ecke steht ein Reh
und Horst sitzt auf dem Canapée.
Horst sitzt da und schaut TV
und trägt die Kleider seiner Frau.

Mit Horsts Frau, da ist es aus,
denn sie schläft mit Nachbar Klaus.
Horsts Frau nahm Hund und BMW,
und Horst behielt das Canapée.

Und die Kleider, das ist wichtig,
dies findet Horst auch so ganz richtig.
Horst schminkt sich gern die Augenlider,
seine Frau, die war ihm eh’ zuwider.

Sie konnte nicht mal richtig kochen,
und hat auch ziemlich streng gerochen.
So sitzt Horst auf dem Canapée
und zappt zurück zur ARD.

Um den Hals die Hundeleine
rasiert sich Horst auch gern die Beine,
lieber als die von seiner Frau,
oder von Klaus, der alten Sau.

Sein Canapée ist sehr bequem,
das ist für Horst sehr angenehm.
Doch das Reh weiß nichts von Horst
und geht zurück in seinen Forst.

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*Das Lesen meiner Blogroll ist ein anderes Problem, da ich mir Zeit und Muße dafür eben nicht aus den Rippen schneiden kann wie der Herr dem Adam einst die Eva.

[edit] Oh, und ganz nebenbei: Am heutigen Tage sind es genau zwei Jahre, die ich meine Schreibblockaden öffentlich zugänglich mache. Darauf einen Dujardin! [/edit]

Frostern

Frostern

Wow. Die Zeit verfliegt, und wenn man erst einmal ein wenig uninspiriert oder anderweitig beschäftigt ist, erscheint es, als hätte man Äonen außerhalb der Blogosphäre verbracht.

Das muss sich ändern, und als neuer Grundstein mögen die frohen Ostergrüße dienen, die ich allen da draußen an dieser Stelle und hiermit feierlichst überbringen möchte.

Die Frage, was aus den nicht gefundenen Ostereiern geworden ist, beantwortet das unten stehende Suchbild.


Wanderer, kommst du an die Usa…

Bam!

Bam!

Ein Reh, das seine Mutter verloren hat.*

Ein Reh, das diesen Krieg nie wollte.

Ein Reh mit einem gefährlichen Freund.

Bambo
Crossovers, die die Welt bräuchte

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*Selbstverständlich in Vietnam.

Verzwickt

Verzwickt

Verfall von Kultur und Sitten. Ich sage es nur ungern.

“Hensel und Konkretel verirrten sich in Aldi. Weißt du.”

Derzeit prangt auf diversen werbeverseuchten Webportalen ein Werbebanner von Wick. Und das hat bei genauer Betrachtung ein ähnliches intellektuelles Niveau wie meine neuzeitlich-multikuturelle Märcheninterpretation.

Das ist sie.

Die Pinguine sind putzig und eine Reise in die Arktis zu verlosen ist nichts Schlechtes? Richtig.

Aber was soll die Verbindung, die hier geschaffen wird? Gewinnen die Pinguine die Reise in die Arktis? Die Eisbären werden sich freuen. Endlich könnten sie auch außerhalb eines Zoos einmal einen saftigen kleinen Pinguin zum Anreichern von Winterspeck nutzen.*

Ha, liebe Werbeleute von Wick, es gibt noch Menschen, die in Erdkunde und Biologie aufgepasst haben. Mein Vorschlag lautet daher entweder den ausgelobten Preis ein wenig anzupassen…

…oder die putzigen Werbeträger zu wechseln. Eisbärenübersättigung hin oder her.

Volksverdummung war gestern! Jawoll.

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*Und Winterspeck braucht einfach jeder in der Arktis.