Browsed by
Category: Scheibster schwafelt

Ignorance is bliss

Ignorance is bliss

Vor kurzem habe ich mich bei blogcounter.de angemeldet. Genial, genial, kann ich nur sagen. Ich sehe, von wo auf mich verlinkt wird, und mit welchen Anfragen Suchmaschinen auf meine Seite gelangen.

Allerdings erfährt man wie einst Frau Su auch Sachen, die man gar nicht wissen wollte. Zum Beispiel, dass Leute über die unten stehende Suche auf den eigenen Blog stoßen.

http://sucheaol.aol.de/suche/web/search.jsp?q=freundin+kacken+beobachten&langRestrict=1&famFilter=on&lr=

Iiiihwäbbelbäh, kann ich da nur sagen, auch wenn die Geschmäcker verschieden sind. Ihr Ferkel da draußen, die Zeiten des anonymen Surfens sind vorbei! Big Blogger is watching you!

Ich sollte definitiv weniger über Vögel auf Gartenmöbeln, die entsprechenden Folgen und meine Freundin schreiben.

Fetch, Fido!

Fetch, Fido!

Der singende Ralph und der schreibende Wolf haben offenbar nix Besseres zu tun, als mit Stöckchen wildfremde Leute zu bewerfen. Sei’s drum, ich ziehe mir das Dingens jetzt aus dem Auge und lege los. Schließlich habe ich schon mit viel längeren Stöckchen fertig werden müssen.

(Vorweg: Ich muss “Dinge” materiell interpretieren, sonst hätte es wohl “Charaktereigenschaften” gehießen)

Fünf Dinge, die ich nicht habe, aber gerne hätte:
– Mehr selbstbestimmte Zeit zur Erforschung eigener Raketen
– Ein Heim, das niemand anderem gehört
– Eine Rakete samt Chauffeur
– Einen Radiosender
– Meinen guten alten Competition Pro (und ja, ich weiß, das es die wieder zu kaufen gibt; übrigens hat er gewonnen gegen den Liebesbrief von Liv Tyler, mit dem ich ganz dolle angeben könnte – und meine Freundin erst, denn ich habe ja sie genommen und nicht Liv)

Fünf Dinge, die ich habe, aber lieber nicht hätte:
– Mein gelegentlich zu ausgeprägtes Sendungsbewusstsein (böse Leute nennen das Klugscheißen, und ha, jetzt bin ich doch bei Charaktereigenschaften angelangt)
– Eine funktionslose Klimaanlage in meinem Auto
– Myopie (im Volksmunde auch Kurzsichtigkeit genannt; das Leben ohne Brille ist ein Stück unkomplizierter)
– Frühestens zu Weihnachten wieder Urlaub
– Meinen sporadisch auftretenden Hang zur Arroganz

Fünf Dinge, die ich nicht habe und auch nicht haben möchte:
– Eine gotische Kathedrale auf der Stirn
– Sämtliche lästigen und tödlichen Krankheiten (inkl. Schreibblockaden)
– Alpträume über George W. Bush
– Keine tollen Freunde
– Briefe eines gegnerischen Scheidungsanwalts

Wenn ich mir diese Auflistung so betrachte, muss ich feststellen, dass es mir eigentlich kaum besser gehen könnte.

Ich gehe jetzt heim und genieße die Momente, in denen die Welt mein Freund ist und mir höchstens einen unpünktlichen RMV zwischen die Beine werfen kann.

…natürlich nicht, ohne das Stöckchen vorher noch weiterzuwerfen, und zwar an:
– Den Leif, damit er mal wieder Content postet und nicht nur Links
– Den Lemondash, um zu schauen, ob er noch lebt
– Die Frau Diva, damit sie andere Gedanken als Fräsen und Schweißen hat
– Den Ole, weil er es nicht besser verdient hat
– Die Frau Vivaldi, um ihr ein neues Frust-Ventil zu geben

Haut rein!

Feige, die (auch Ohr-)

Feige, die (auch Ohr-)

Der Herr Eon wetterte vor einiger Zeit wider die Feigheit vor Terrorismus und für die Freiheit. Ich will das kurz aufgreifen.

Wahrscheinlich liegt es an der Kultur, in der ich aufgewachsen bin. Zu glauben, dass man nach einem Märtyrertod im vermeintlichen Paradies zwanzig (vermeintliche) Jungfrauen abbekommt, ist eine Sache. Über Glauben wie über Geschmack kann man nicht streiten. Jedenfalls nicht sinnvoll.

Aber wer in aller Welt freut sich über zwanzig Jungfrauen, denen man noch alles beibringen muss?

Haben und nicht haben

Haben und nicht haben

Vergangener Abend beim Vergleichen der Lottozahlen.

Ich: “Mist. Sechs mal zwei Richtige, sonst nix. Egal, ich hab’ ja dich.”
Sie: “Oh Mann, ich hab’ nur Scheiße… Und dich!”

Was soll man in solch romantischen Momenten noch sagen? Richtig, am besten nix. 🙂

*****************************

Es sei an dieser Stelle darauf hingewiesen, dass der Jay, von seiner Freundin Grit auch liebvoll “chinesischer Kampfpummel” genannt, gerade eine 1.800 km lang Jeep-Tour durch die Mongolei hinter sich gebracht und das sehr schön bebildert zusammengefasst hat. Ein Blick lohnt sich auf jeden Fall!

Die Wiedergeburt des Kurt C. aus S.

Die Wiedergeburt des Kurt C. aus S.

Manche Erkenntnis reift nur, wenn der Klapsenschaffner und der Baron* zu Besuch sind. Ein wenig Absinth zur Abrundung kann nicht schaden, wenn man zu einem Erkenntnis wie dem folgenden gelangen möchte:

Kurt Cobain wurde wiedergeboren, und zwar als Kurt “Candlebutt” Cobear.

Jawoll. Irgendwie muss er in seinem kurzem Leben eine Menge Mist gebaut haben, denn er kam zurück als Bärenkitschkerze. Auch noch als weibliche. Das ist sicher die Strafe dafür, dass er einst Courtney Love ehelichte.

Und das Schrotflintenproblem scheint leider auch noch nicht gelöst.


Aus dem Nirvana auf den Wohnzimmertisch: Kurt Cobear

Ich erwarte, dass sich unsere Wohnung in den nächsten Tagen zu einer Pilgerstätte für Nirvana-Fans entwickelt und meine Freundin, der Kurt Cobear gehört, zur neuen Prophetin des Grunge erklärt wird. Ich bin gespannt.

_________________________
*Baron de Escal, lecka spanischer Rotwein.