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Category: Scheibster schwafelt

Von wegen Kribbeln im Bauch…

Von wegen Kribbeln im Bauch…

Ich frage mich, ob es nicht schöner gewesen wäre, Grippe und Schnupfen zusammen zu bekommen. So heißt es: Fieber adieu, Schnupfen ahoi. Da muss ich mich doch glatt in Erinnerung an letzte Nacht an Pe Werner vergeifen.*

“Dieses Kratzen im Hals, das man niemals vergisst,
als wenn man zuviel alten Zwieback isst,
dieses Kratzen im Hals dient allenfalls
mich vom Schlaf abzuhalten bis morgens um vier…”

In diesem Sinne, Rotzfahnen raus und die Tastatur sichern!

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*Denkt doch, was ihr wollt.

Saturday Night Fever

Saturday Night Fever

Bin arbeitgeberfreundlich am Freitagabend krank geworden. Konnte deswegen leider dem Leif nicht bei seinem Umzug helfen.

Musste dafür den ganzen Tag im Bett liegen und mich mit Fieberfantasien herumschlagen. Spätestens, wenn man Zombiedackel sieht und das Kopfkissen ein überdimensioniertes, rohes Hähnchenbrustfilet zu sein scheint, weiß man, dass etwas nicht stimmt.

Am Montag, wenn ich in mein Raketenlabor zurückkehren muss, geht es mir bestimmt wieder prächtig.

Gedankenwurstpresse

Gedankenwurstpresse

Mit manchen Gedanken ist es wie damals, als man mit den Dreiecksförmchen und den dazu nicht passenden runden, viereckigen oder sternförmigen Öffnungen in dem magischen Behälter der vieleckigen Förmchen kämpfte.

Man hat einen wirklich tollen Gedanken. Gelb. Glänzend. Man kann andere Kinder damit hauen. Oder ihn ansabbern und dann andere Kinder damit hauen. Oder vielleicht nur vor Ihnen damit prahlen. Schlichtweg faszinierend.

Aber der Gedanke mag sich nirgendwo so richtig reinpressen lassen, was man auch probiert. Kein Konzept gewährt ihm Zugang. Vielleicht hat der magische Behälter einen Baufehler, vielleicht hält man auch nur gerade die eigenen Wurstfinger über die richtige Öffnung.

Irgendwann wird man wieder nüchtern. Merkt, dass das Gelb eigentlich abscheulich ist und die Form eklig angesabbert. Fragt sich, warum die anderen Kinder einen so seltsam anstarren, und will es lieber gar nicht wissen.

Dann ist es an der Zeit, alles stehen und liegen zu lassen und laut zu fragen, ob denn wohl noch Kuchen da sei.

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Einen herzlichen Dank an Markus Quint für die Inspiration zu diesem Textfetzen.

Verfahr im Gezug

Verfahr im Gezug

Die Deutsche Bahn im Allgemeinen und der Rhein-Main-Verkehrsverbund im Besonderen sind nicht gerade wegen ihrer Pünktlichkeit bekannt. Nichtsdestotrotz ist es kein Jahrhundertereignis, dass ein Zug den Frankfurter Westbahnhof kreuzt.

Die Bahn weist trotzdem freundlicherweise darauf hin, dass dort mit dem Auftreten von Zügen zu rechnen sei.

Aha, kann ich da nur sagen.

Mir stellt sich angesichts dieser Informationsphilosophie die Frage, wo als nächstes ähnliche Warnungen auftreten.

Im Schwimmbad etwa: “Achtung: Wasser”. Oder auf der Autobahn: “Achtung: Straßenverkehr”. In der Metzgerei: “Achtung: Fleischwaren.”*

Wenn jemand noch einen richtig tollen Hinweis dieser Art parat hat, mache ich eine “Eugen”-Geschichte daraus…

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*Angesichts der intellektuellen Kapazität so manchem Veganers vielleicht doch nicht so blöde.