Gesucht, gefunden (2).
Da sucht doch glatt jemand einen gezeichneten Elefanten und kommt auf mich. Vermutlich deswegen. Ist aber irreführend, denn bisher gab es hier gar keinen gezeichneten Elefanten.
Da sucht doch glatt jemand einen gezeichneten Elefanten und kommt auf mich. Vermutlich deswegen. Ist aber irreführend, denn bisher gab es hier gar keinen gezeichneten Elefanten.
Boulevardblätter sind oft bösartig. Die polnischen sind da offenbar keine Ausnahme. Die Kunst ist, nicht den Kopf zu verlieren, die Idioten zu ignorieren und sie die Völkerverständigung nicht eintrüben zu lassen.
Am Sonntag wird ab 20:45 zurückgeschossen bewiesen werden, ob Fußballspieler und Fans das genau so sehen. Das mit der Völkerverständigung.
Merke:
Wer ungefähr zehn Minuten lang ein Glas eiskaltes Wasser in der Hand hält und direkt im Anschluss für kleine Raketenwissenschaftler verschwindet, sollte sich auf eine niedrig temperierte Überraschung gefasst machen.
Vor kurzem hat jemand ein Gedicht gesucht, und ist dabei auf diesen Ort gestoßen. Jedenfalls sagt Google das, und Google weiß ja bekanntlich alles. “frischer fisch gedicht” war, was gefunden werden sollte. Bitteschön.
*************************
Neulich kaufte ich ‘nen Fisch
(in der Hoffnung, er sei frisch),
brut* ihn in der Pfanne und
als ich merkte, dass er stonk**,
gab ich ihn dem Nachbarhund.
______________________
*Erste Person Präteritum von “braten”. Ganz wie “schrob”.
**Dritte Person Präteritum von “stinken”. Jawohl.
Eines ist sicher: Krieg ist selbst ist schon so abscheulich, dass kann man über den moralischen und reellen Wert einer Einigung über den Nicht-Einsatz bestimmter Waffenarten streiten kann.
Streubomben (engl. cluster bombs) sind unter den unzähligen Abscheulichkeiten des Krieges eine besonders perfide Grausamkeit, weil ihr in der Luft aufplatzender Behälter die kleinen Biester großflächig verteilt und viele von ihnen beim Aufprall nicht explodieren, sondern erst oft Jahre später, wenn Menschen sie finden, die mit der ganzen Angelegenheit nichts zu tun hatten. Nicht einmal die Maske des Mythos vom sauberen Krieg und genauem Beschuss militärischer Ziele tragen diese Waffen.
Es ist darum per se eine gute Sache, sich auf ein Verbot von Streubomben zu einigen, so wie es kürzlich in Dublin geschehen ist. Man muss sich aber fragen, welchen Sinn eine solche Einigung hat, wenn zwar das militärisch in den letzten Jahren sehr aktive Großbritannien die Vernichtung der eigenen Arsenalbestände zusagt, aber die größten Produzenten von Streubomben an der Konferenz erst gar nicht teilnehmen.
Von daher muss das erzielte Abkommen als moralischer Fingerzeig an die Welt, als wichtiger erster Schritt gewertet werden: Nicht weniger, aber eben auch nicht mehr.