Törn ab se Räidio

Törn ab se Räidio

YouTube an und für sich ist ja schon toll und total Web 2.0. Eigentlich einen Schritt zurück, weil ohne Bild, ist Radio Blog Club. Aber nur vermeintlich.

Einige Blog-Pioniere haben sich das schon eingebaut, teilweise ganze Playlists. Es bleibt dem geneigten Leser dann zumeist selbst überlassen, ob und was man dudeln lassen möchte.

Radio Blog Club bietet dem bloggenden Raketenwissenschaftler die Möglichkeit, auf nette Tracks hinzuweisen,* ohne gleich darüber schreiben zu müssen. Als mehr oder weniger schmuckes Gadget für Musikafficionados warten die Titel in der Sidebar** darauf, abgespielt zu werden, und das in wirklich akzeptabler Qualität. Meiner bisherigen Einschätzung nach ist das sogar ganz legal, weil die Titel via Flashplugin kommen und nur abgespielt werden können.

Wenn das nicht schmufte ist, was dann?

Letztlich stellt sich die Frage, ob der Musikgeschmack eines Blogautors für dessen Leser überhaupt relevant ist oder eigentlich (und ganz ehrlich) sch…egal. Immerhin hat Herr Haase schon darauf hingewiesen, dass auch er Tenacious D. ganz toll prima findet.*** [edit: Herr Haase besteht auf “prima”, weil “toll” zu mittelmäßig klingt. Bitteschön.] Das alleine motiviert mich schon zum Beibehalten. Weitere Meinungen sind gerne willkommen.

Ich für meinen Teil höre gerne mal in das rein, was andere hören, vor allem dann, wenn ich es noch nicht kenne. Also, lasst euch inspirieren und packt den virtuellen Schraubenzieher aus!

Die Herren PropheT und Balthazzar haben auf ihrem Blog übrigens ein paar feine Ohrenputzer hinterlegt, und wer auf Berliner Hip Hop steht, wird bei Micha fündig werden.

In diesem Sinne, Lautstärke hoch, Nachbarn, Kollegen, Eltern und Mitbewohner erfreuen und ab die Post!

[edit]Aufgrund der unklaren Rechtslage werde ich bis auf weiteres auf die Nutzung des Radio.Blog.Club-Services verzichten. [/edit]
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* Fernab von Mainstream ist allerdings schwierig(er). Aber darüber kann man ja auch schreiben. So wie Ole das gerne tut.

** Und da passen YouTube-Videos ja mal so was von gar nicht rein.

*** Mit Recht. Jawoll.

When I’m holding your wheel, all I hear is your gear

When I’m holding your wheel, all I hear is your gear

Neulich, Abteilung unerfüllte Männerträume.

Man(n) muss sie haben, diese Träume. Frauen,* Geld, Macht. Technik in jeder Form.

Mein Männertraum kommt aus Kalifornien, wurde 1965 von Ford gebaut, ist dunkelweinrot mit weißem Lederverdeck, hat acht Zylinder blubbern und einhundertdreiundneunzig Pferde unter der Haube und hört auf den Namen “Mustang”.

“It must be mine – some day.” (Quelle: mobile.de)

Was mich von diesem Traum trennt, sind lediglich vierzigtausend Euronen und ein Techniker, der sich mit so etwas auskennt. Ideen und Anregungen sind gerne willkommen.

Und so bleibt mir zum Füttern der Sehnsucht nur Queen-Drummer Roger Taylor, wenn er lautstark von der Liebe zu seinem Auto trällert.

Bitteschön.

Cars don’t talk back…

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* Habe ich mir sagen lassen. Ich bin ja bereits bestens versorgt.

Rache ist süß

Rache ist süß

Da muss ich doch heute lesen, dass das britische Jungpopsternchen Lily Allen sich an ihrem Ex-Freund gerächt hat, indem sie mit allen seinen Freunden schlief.


Racheengel der besonderen Art (Quelle: yahoo.de)

Zum einen: Respekt, Frau Allen, auch wenn ich mich noch nicht entscheiden kann, ob das sehr mutig oder sehr bescheuert war. Ich meine, schließt das etwa auch Haustiere mit ein?

“Hey, Blödmann, ich habe mit Johnny, Jimmy, Jack, Joey und Jason geschlafen.

Und mit deinem Hund.

Und mit deinem Dsungarischen Zwerghamster.

Und deinem Wellensittich.”

Zum anderen: Memo an mich. Lily Allen anrufen und ihr sagen, dass ich ein langjähriger Freund ihres Ex-Freundes Wie-hieß-er-doch-gleich bin.*

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* Da ich aber in guten Händen bin und nicht auf Prügel stehe**, vergesse ich das Memo auch gleich wieder.

** Nein, alle Hoffnungen fallen lassen. Echt nicht.

Die gotische Kathedrale auf meiner Stirn (5)

Die gotische Kathedrale auf meiner Stirn (5)

“Fisch, der; auch Filoso-“

Was in aller Welt ist an der Konstellation der Atome und Elektronen in mir eigentlich so besonders, dass eben diese so sehr an ihrer Existenzform zu hängen scheinen, sie zu erhalten suchen und doch dem ewigen Wandel nicht standhalten können?

Woraus ich bin wird ewig sein. Was ich bin ist ein galaktischer Zufall, der sich irgendwie gefällt.