Beiträge zu “Martin & James”

Gestern hatte ich zusammen mit meiner Raketenwissenschaftlerfreundin und dem Nachtwächter einen wundervollen walisischen Abend mit schottischem Apéritif und Gitarren drin.

Die Stereophonics gaben sich im Schlachthof Wiesbaden die Ehre. Trotz der hochsommerlichen Hitze brachten die mittlerweile vier Jungs in einer schnörkellosen Show unglaublich viel Rock auf die Bühne, und zwar so viel, dass mein rechtes Ohr trotz Stöpsel heute fiept. Sänger Kelly Jones hatte trotz der Saiteninstrumentpräsenz keine Mühe, sich die Reibeisenstimme aus dem nicht sehr hoch gewachsenen, aber umso energiegeladeneren Leib zu singen, und zwar von der Eröffnung mit “The Bartender And The Thief” bis hin zum erweiterten “Vegas Two Times” am Ende der Zugabe.

Kurzum: Die Jungs aus Wales bewiesen dreizehn Jahre nach ihrem ersten Album aufs Neue, dass sie nicht nur im Studio, sondern gerade auf der Bühne eine Riesenmenge Spaß machen. Ganz große Hingeh-, Anhör- und Mitrockempfehlung!

Die besondere Überraschung des Abends waren die “Special Guests” Martin & James. Nicht nur, dass die beiden schottischen Singer/Songwriter in sympathischem Akzent und zum Amüsemang des Publikums ihre Freude über das 4:1 unserer Nationalelf über die Three Lions ausdrückten. Sie lieferten eine Unplugged-Performance ab, die absolut mitreißend und anrührend war und ein Publikum begeisterte, dass eigentlich für elektrische und härtere Töne gekommen war. Vocal Harmony in Kombination mit emotionsgeladenen Texten und Mitsummmelodien wie eine sehr gelungene Kreuzung aus Jack Johnson und Damien Rice. Reinhören und mitträumen!


YouTube ist ‘ne alte Zicke, ich hoffe, das Video funktioniert irgendwann…

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Zählt und kostet nix.