Archiv für die “Aus dem Leben eines Raketenwissenschaftlers”-Schublade

Angesichts der aktuellen Entwicklungen in meinem Raketenlabor und der raktenelaborinternen Kommunikation* dazu fällt mir nur Folgendes ein:

Ein Köter bellt,
die Erde dreht,
der Reissack fällt,
ein Vorstand geht.
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*Vor allem im Lichte des nicht wahrnehmbaren Teils davon, also circa einhundert Prozent.

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Arbeiten Sie irgendwo in der freien Wirtschaft? Dann können Sie möglicherweise mit den Begriffen “Kostendruck” und “Einsparungsmaßnahmen” etwas anfangen. In meinem Raketenlabor werden diese und synonyme Worte gerne von meinen Oberraketenwissenschaftlern verwendet. Raketenwissenschaft muss billiger werden!

Dazu habe ich mir natürlich gründlichst Gedanken gemacht und etwas erfunden. Eigentlich habe ich dabei nur eine bekannte Idee* in Raketenwissenschaftlerrealität umgesetzt, mit Hilfe von Frau Blecher, meiner hochgeschätzten Raketenwissenschaftlerkollegin, die sich als Versuchskaninchen zur Verfügung gestellt hat.

Ich erfand nämlich kurzerhand den Schrumpfstrahl. Ha!

Schrumpfstrahl_1024

…und plop!

Die Frau Blecher ist jetzt viel kleiner als vorher, das bedeutet, dass sie weniger Raketenlaborplatz in Anspruch nimmt und zudem auch weniger essen und trinken muss. Dass das total kosteneffizient ist, ist ja wohl offensichtlich. Ich habe auch schon an unsere Oberraketenwissenschaftler geschrieben und ihnen vom Schrumpfstrahl und dessen gigantomanischem Kosteneinsparpotenzial berichtet, doch ich habe den Eindruck, dass die Herren sehr vielbeschäftigt sind. Warum sonst sollten sie nicht antworten?

Und wer jetzt behauptet, die Frau Blecher hätte einfach nur ihren Raketenwissenschaftlerinnenschreibtisch hochgefahren, der ist ein alter Spielverderber. Jawoll!

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*Sie wissen schon, dieser alte Film “Kinder, ich habe den Liebling geschrumpft”. Oder so.

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Mein Raketenlabor gibt sich einmal jährlich alle Mühe, die angestellten Raketenwissenschaftler zu fragen, wie sie denn über das Raketenlabor denken. Ich versuche stets, so ehrlich wie möglich zu antworten.

Leider konnte ich dieses Jahr der Umfrage keine Anhänge hinzufügen. So sehen es eben nur Sie, liebe Leser.

employee_survey_small

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Neues Rätsel im Raketenlabor! Wenn eine Raketenwissenschaftlerkollegin meinem Raketenwissenschaftlerkollegen Mr. T schreibt “My inbox is a sea of red!“, bezieht sie sich dann auf die neuen E-Mails in ihrem Posteingangsordner oder warnt sie ihn freundlicherweise vor potenziellen Stimmungsschwankungen?

Vielleicht will ich das aber auch gar nicht herausfinden. Mein Forscherdrang hat schließlich auch seine Grenzen.

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Ganz zuerst und bevor ich es vergesse: Frohen Restfeiertag und demnächst einen raketenmäßig guten Start ins Neue Jahr!

Apropos Restfeiertag: Es trug sich kürzlich zu, dass der Herr Schmidt für die Samantha ein Lippenpiercingset bastelte. Als der Herr Schmidt – und dabei hat er sein Gesicht des Jahres 2012 kaum verzogen – eigenhändig aus Raketenlaborteilen ein Lippenpiercingset geklöppelt und es schon fast eingepackt hatte, mussten wir feststellen, dass der Raketenweihnachtswohltätigkeitsleitzentrale Samanthas Wunsch offenbar nicht ganz koscher war und Samantha darob einen neuen Wunsch angeben musste.

Einen Satz Bettwäsche. Farbe frei wählbar.

Bettwaesche. Phh!
Vererblich ja, verderblich nein.

Na toll, dachten der Herr Schmidt, Don Molitor und ich. So viel Mühe für nichts? Ha, nein, weit gefehlt! Da wir Raketenwissenschaftler nun einmal ausgebuffte Haudegen sind, haben wir einen Satz Bettwäsche besorgt und das Lippenpiercingset von dem Herrn Schmidt darin getarnt!

Derart gut versteckt und verpackt haben wir das Paket dann mit diabolischem Grinsen im Gesicht* bei der Raketenweihnachtswohltätigkeitsleitzentrale abgegeben.

Lippenpiercingschmuggelset
Absichtlich harmlos und bieder verpackt, dafür mit gewünschtem Inhalt.

Frohe Weihnachten aus dem Raketenlabor, liebe Samantha!

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*Als wir wegen des diabolischen Grinsens angesprochen wurden, habe ich das einfach auf unsere zuvor verspeisten Rumkugeln mit Raketentreibstoff geschoben.

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Zählt und kostet nix.