Archiv für die “Scheibster schillert”-Schublade

Everyone who knows
old Dr. Who* knows
in the face of Dr. Who grows
a rosy Dr. Who nose.

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*Had The Who and Dr. Alban ever formed a super group, they could have called themselves “Dr. Who”. Woohoo.

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Angesichts der aktuellen Entwicklungen in meinem Raketenlabor und der raktenelaborinternen Kommunikation* dazu fällt mir nur Folgendes ein:

Ein Köter bellt,
die Erde dreht,
der Reissack fällt,
ein Vorstand geht.
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*Vor allem im Lichte des nicht wahrnehmbaren Teils davon, also circa einhundert Prozent.

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Ich wünscht’, ich wär ein Bändel
am Pullover von Fr. Blendel*.

Ich baumelte mal hin, mal her
beim Tagträumen von Strand und Meer
und Kokosnüssen in der Sonne –
wär’ samstags in der Wäschetonne,
und manchmal auch im Kleiderschrank.

Ich wär’ als Bändel niemals krank,
würd’ durch die Gegend stets getragen,
müsst’ mit Laufen mich nie plagen,
nicht mit Schlafen, Trinken, Essen
und Geburtstagevergessen.

Ich müsste stets nur baumeln, ja,
im Essen hängen, hier und da,
das wäre alles wirklich fein –
ach, könnt’ ich doch dies’ Bändel sein!

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*Ähnlichkeiten mit lebenden Personen sind hier rein zufällig, vor allem dann, wenn mich irgendwer hierfür belangen möchte. Andernfalls: Gerngeschehen.

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Auf einem Tanztreff für Senioren
geht einiges – vor all’m verloren.
Gehhilfen, Toupets, die Dritten
sind hier gern und schnell entglitten.

Das hängt meist ab von der Musik
– von vor oder von nach dem Krieg* –
von Baldrian und Koffein
und Hörgerätebatterien.

Der DJ hörte von recht vielen
er sollte Last, not Liszt mal spielen.
Drum spielte er zum Altentanz
(last not least) also James statt Franz.

Die ganze Zeit dann (ohne Witz)
liefen Herrn Lastens Greatest Hits,
und als Rausschmeißer (um sechs)
Get it on vom Herrn T-Rex.

Wer nun noch lebte und nicht schlief
dann eiligstens nach Hause lief,
zu ersetzen, was verloren
und zu trinken, was vergoren.

Der DJ aber schwang das Bein
zu Beat in Sweet, In Wien bei Wein,
solo auf dem Dancefloor schwingend
und lauthals jedes Lied mitsingend.

Mit Liszt wäre das nie gescheh’n
– das hatte er dann eingeseh’n –
und nahm zu guter Letzt sich vor:
“Spiel Last not Liszt – das bleibt im Ohr!”

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*Werte Leserschaft der Generation Z: Gemeint ist hier Weltkrieg Nr. 2. Der war echt fies. Wer das nicht glaubt, kann abends mal zum Abendmahl N24 einschalten, ein Sender, der ab 20:15 auch GuidoKnopp24 oder N39-45 heißen könnte.

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Aus den unendlichen Weiten* des Gospelchores meiner besseren Raketenwissenschaftlerhälfte erreichten mich vor längerer Zeit und ungefragt fünf Worte zur lyrischen Verarbeitung, und zwar Kuh, Beißzange, Dunggabel, Schlämmkreide und Stanniolpapier.**

Ich nehme das einfach und endlich mal so zum Anlass, hier ein weiteres Lebenszeichen abzusetzen.

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Mir war vor kurzem bange,
ich würde überwacht.
Es brauchte nicht sehr lange:
Mein Kopf war überdacht!

In meinem Kopfe überdacht
war die Idee recht schnell,
und kaum später als halb acht,
da gleißt’ mein Haupt ganz hell.

Ein Kopfschmuck aus Stanniolpapier,
der schützt mich fortan vor Strahlen
und ist zudem ‘ne wahre Zier
bei Betriebsfest und Miss-Wahlen.

Damit kein noch so geheimer
Dienst fortan mich noch beschatte
baute ich mir einen Eimer
mit Beißzange und Holzlatte.

Den lege ich bei Nichtverwendung
über Smartphone und PC,
und rufe vor Gesprächsbeend’gung
in den Eimer “Hehehe!”.

Mit Schlämmkreide, da male ich
meinen Umriss auf den Boden.
(Ja, ja, der Erstversuch, er glich
‘ner Dunggabel in Kuh-Hoden**.)

Just dann denkt jeder Secret Service
ich sei verschieden, platt, dahin!
Dabei kich’re ich nur ganz gewiss
hier heimlich leise vor mich hin.

Keiner weiß dann, wo ich weile,
ich bin ganz frei und vollgeschlämmt,
singe, tanze, schütt’le Teile
ganz ungehemmt im Unterhemd.

Und so ist mir nicht mehr bange
dank meines Alufolienhutes,
hoff’, die NSA sucht lange
und findet über mich nur Gutes.

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*Claudi heißt die unendliche Weite. Und ja, unendliche Weite, nicht unendlich Weite.

**Die Originallieferung besaß teilweise eine leicht von meiner Deutung abweichende Version der deutschen Ortografie. Ich nehme mir hier die Freiheit, das nicht als künstlerische ebensolche zu deuten und nur so viel Verwirrung zu stiften, wie ich das für gewöhnlich tue.

***Sie wissen schon. Männliche Kuh. Oder transgender. Wie es Ihnen aus Diversity-Sicht gerade am besten in Ihren Kram passt.

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Zählt und kostet nix.