Archiv für die “Black Box Jukebox”-Schublade

Das hier sollte mal ein Comic werden. Wäre er je fertig geworden, so wäre es sicher einer der besten Comics der Gegenwart gewesen. Einer, der Frank Miller in einen langen, kalten Schatten gestellt hätte.

Fertig geworden ist er nie. Und das Bild hier ist eines von zwei, die es dazu gab. War aber eine tolle Idee von ihm und mir, irgendwie.

The Lost Mr Diaz

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Damals, 1990, kurz bevor in der Gitarrensparte die Langhaar-Dauerwellen-Rocker von ein paar Jungs aus Seattle abgelöst wurden, brachte die wiederholt drogenproblemgeschüttelte Formation Poison ihr drittes Studioalbum Flesh & Blood heraus.

Ich noch sehr adoleszenter Raketenwissenschaftler wurde zu jener Zeit vor allem von der Singleauskopplung Unskinny Bop angezogen und zum Kauf des Albums (damals noch als MC) verführt.*

Das Album enthielt auch eine Ballade, die es mir sehr angetan hatte, mir erst kürzlich wieder in des Lichtträgers Automobil entgegenschallte und damit eine Reihe von Erinnerungen wachrüttelte: Someting To Believe In.

Man mag über Hair Metal denken, was man mag, und diesem Stück vorwerfen, dass es mainstreamig, überproduziert und irgendwie kitschig ist: Ich mag es trotzdem, oder vielleicht gerade deswegen.

Am besten bildet sich jeder seine eigene Meinung. Schönes Wochenende!


“And it just makes me wonder why so many lose, so few win…”

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*Es begleitete mich bis nach Irland, wo ich während eines Schüleraustausches und bei Pizza (man wollte etwas typisch deutsches kochen) zusammen mit meiner Gastfamilie die deutsche Wiedervereinigung erlebte – im TV.

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Wie bereits erwähnt habe ich neulich das Entschuldigungsheft meines alten Freundes Jan B. ergattern können.

Und weil heute zweiter Advent ist, gibt es als zweiten und letzten Teil des “Best Of” noch drei besonders gelungene Ausreden Entschuldigungsschreiben, die dem Begriff Schamlosigkeit ganz neue Aspekte verleihen. Meinen Respekt!


Gedächtnislücken sind auch schon in jungem Alter keine Seltenheit.


Und was einmal funktioniert hat, funktioniert auch noch ein zweites Mal.


Alternativ kann man(n) auch die Diva heraushängen lassen.

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Neulich hat meine liebe Mitabiturientin Anne L. endlich einmal daran gedacht, ein Relikt aus unserer Schulzeit mitzubringen.

Bei Erreichen der Volljährigkeit* durfte, nein, musste man sich Entschuldigungen für Fehlzeiten selbst schreiben. Da es damals war, wie es heute immer noch ist, fehlten manche Schüler öfter und intensiver als andere. Aus eben diesem Grunde mussten einige Auserwählte ein Entschuldigungsheft führen.

Das Relikt, von dem ich hier berichte, ist das Entschuldigungsheft meines guten (und damals auserwählten) Freundes Jan B., der zu Schulzeiten auch problemlos den Titel “Captain Fehlzeit” hätte tragen können.**


In schönstem tukan-blau: Das Entschuldigungsheft

Und ganz ehrlich: Es gibt Dinge, die der Welt nicht vorenthalten werden dürfen.


Nun, ehrlich war er schon immer.

Und weil es zur Jahreszeit passt, gleich noch die Nikolausentschuldigung hinterher. Kinder, daran könnt ihr euch ein gutes Beispiel nehmen!


Eine Portion Ironie darf nicht fehlen, wenn man seine eigenen Entschuldigungen schreiben muss.

Und immer daran denken: In jenen Jahren waren wir in PISA noch nicht so übel. Zwei von dem Kaliber habe ich noch, aber die gibt’s wann anders. Man muss ja schließlich nicht den ganzen Adventskalender auf einmal wegfräsen.

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* Bei den meisten war das in der Oberstufe. Früher war dann doch eher die Ausnahme.

** Und trotzdem ist aus ihm ein fleißiger Steuerzahler geworden. So.

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In alten Fotos herumzukramen ist ein unglaublicher Erinnerungsbeschleuniger. Erlebnisse erscheinen für einen kurzen goldenen Moment, als seien sie erst gestern oder vorgestern gewesen.

Ich erinnere mich an den Wind. Den Geschmack des schottischen Fastfoods. An die Schwierigkeit, bei schottischem Wind und mit fastfoodfettigen Fingern den fiesen Föhnscheitel in Form zu halten.

Herrlich. Einfach herrlich.


Abschlussfahrt in Edinburgh, Herbst 1994: Fish & Chips für Anfänger. Lecker war’s.

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Zählt und kostet nix.