Beiträge zu “Liv Tyler”

Ich ging demletzt am Strand spazieren.
(Zur Sicherheit auf allen Vieren,
denn es war windig, und zwar sehr,
so wie’s manchmal ist am Meer.)

Liv Tyler traf ich* dort bei Flut.
(Und sie fand meinen Körper gut.
Das konnte ich sehr nachvollzieh’n –
ich find’ mich auch recht wohl gedieh’n.)

Ich sagte, dass ich sie wohl kannte.
(Als ich ihr meinen Namen nannte,
war sie höchstgradigenst entzückt,
ihr Blick auf mich schon fast entrückt.)

Sie trug Bikini, ich ‘nen Hut.
(Sie sagte “Auto”, ich “Tuut-tuut!”**,
und zwar mit ausgestreckter Hand –
was Liv wohl überraschend fand.)

Sie sagte “Huch!” und stieß mich um.
(Dann kam ‘ne große Welle – Bumm!
und saugte mich ins Meer hinein.
Ich ging unter wie ein Stein!)

Doch zum Glück wurd’ ich gerettet!
(Sanft in den weichen Sand gebettet
belebte sie mich wieder, und
das ganz Profi, Mund zu Mund!)

Das hatt’ ich jedenfalls geträumt.
(Was habe ich mich aufgebäumt,
als ich dann merkte, dass mein Retter
ein Hasselhoff war – ein recht fetter!)

Ich ging schnell meinen Freedom suchen.
(Das tat ich unter lautem Fluchen.
Liv war weg, und mein Hut auch,
dafür war Meerwasser im Bauch.)

Geh’ ich heut’ am Strand Flanieren,
dann nur noch auf allen Vieren,
den neuen Hut ganz festgebunden –
und Hasselhoff tu’ ich umrunden.

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*Ich hoffe, der eine oder die andere hat wie ich auf eine Begegnung dieser Art schon wieder eine Weile hingefiebert.
**An dieser Stelle einen herzlichen Dank an den legendären Diether Krebs, ohne den dieser Reim nie möglich gewesen wäre.

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Der unvergleichliche Doc Peh hat mir beim Suchen einer Biene geholfen und sich damit einen Fünf-Worte-Wunsch verdient. Es sollen FiskalpaktDreiteilerLiv TylerHüftslip und Nebengeräusche sein. Prego, Dottore P.!

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Erst kürzlich, in der Stadt (Berlin),
zog es zum Bundestag mich hin.
Dort wollte ich vor allen Dingen
eine Fiskalpakt-Rede schwingen.

Fies kalt zog’s in des Reichstags Gängen,
doch ich ließ meinen Kopf nicht hängen – 
mein Dreiteiler*, der war sehr warm,
und auch mein Hüftslip hatte Charme.

Und während ich schon in Gedanken
die Rede schwang, kam ich ins Wanken –
Ich konnte just (ich konnt’s beschwören!)
von links Nebengeräusche hören!

Dann sah ich in ‘nem Nebentrakt
Liv Tyler: Sie war völlig nackt!
Ob ich sie bitte wärmen könnte,
fragte sie mich. (Was ich ihr gönnte!)

Als nackt im Trakt ich den Akt vollzog
(den des Wärmens – während es voll zog!)
und Liv ich meine Kleidung gab,
da fror mir beinah’ etwas ab!

“Oh weh! Mein Zeh, der ist schon blau!”,
so sagte ich zur Tyler-Frau,
und es schien, das tat ihr leid,
denn sie bat mich in ihr Kleid**.

Dort drinnen war es wohlig warm
und Liv erlag wohl meinem Charme,
als vom Fiskalpakt ich erzählte
und ich sie frug, ob sie mich wählte.

Liv flüsterte gleich in mein Ohr:
Sie tät’ mich wählen – volles Rohr!
Was darauf folgte, hatte – nun,
durchaus etwas mit “Rohr” zu tun.

Später, draußen, Reichtagsschranke,
rief Liv mir zu – ganz artig – “Danke!”
fürs Wärmen mit Fiskalpaktrohr:
“See you at Brandenburger Tor!”

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*Die Reimsteilvorlage “Dreiteiler” und “Liv Tyler” konnte ich leider nur im Titel verwenden. Alternativen wären gewesen: “Ich habe noch einen Hüftslip in Berlin” oder “Geteilter Dreiteiler mit Liv Tyler”.

**Also, eigentlich war es ja mein Kleid. Diese Kleinlichkeit möchte ich mir an dieser Stelle lieber sparen.

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Über ganz viel Gras mit Kühen,
streiften diesertags zwei Hummeln,
dort, wo viele Blumen blühen.
(Eine hatte Magengrummeln.)

Es verlangte sie nach Honig,
darüber summten sie ein Lied.
Das verstand ich so und so nich’,
denn Hummlisch ist nicht mein Gebiet.

Es war klar, was sie hier wollten:
Literweise Honig saugen!
Als sie durch die Blumen tollten,
träumte ich mit off’nen Augen.

Lecker blütenfrischer Nektar,
von bestem Kuhdung stets verwöhnt,
davon auch noch so drei Hektar –
Einer Biene wäre das verpöhnt!

Just mir, mir wäre das egal,
wäre ich nur die zwei Hummeln!
Doch ehrlich: Viel, viel lieber mal
tät’ ich an Liv Tyler fummeln.

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Lange schon nicht mehr habe ich nach Wortvorgaben gedichtet, und es ist eindeutig an der Zeit, das zu ändern.

Die Vorgaben kommen heute aus meinem Raketenlabor von der international erfahrenen Raketenlaborassistentin Frau L., die die Anforderungen dankenswerterweise an einen Freitag angepasst hat. Es sind “Pferd“, “Insel“, “Festplatte“, “Hut” und “Strickzeug“.

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Heute lasse ich euch wissen:
Ich kann super dolle stricken.
Doch nicht etwa Sofakissen,
nein, hier ich tu’ anders ticken!

Neulich erst, ihr werdet stutzen,
da strickte ich mir eine Insel.
Ja, ich kann mein Strickzeug nutzen
wie Leonardo seinen Pinsel!

Weil’s auf der Insel einsam war,
da strickte ich mir noch ein Pferd,
denn das ist wirklich (Sonnenklar!)
ein klimaschonendes Gefährt.

Die Sonne schien, und das war gut,
doch brannte sie auf meinem Kopf.
Da strickte ich ‘nen rosa Hut,
der aussah wie ein Einkochtopf.

Es plagte mich die Langeweile,
drum strickte ich mir Erdbeereis,
und danach in aller Eile
‘ne Festplatte mit Empeedreis.

Für den Strom ‘nen Generator
(die Finger taten mir schon weh),
und zum Schutz ‘nen Terminator,
und außerdem noch ‘nen PC.

Dann strickte ich noch (aus dem Stand)
Liv Tyler, und zwar lebensgroß,
als sie ganz plötzlich vor mir stand.
(Sie war gekommen mit ‘nem Floß.)

Sie hätte schon sehr oft gehört,
ich könnt’ wirklich dolle stricken,
und davon sei sie sehr betört:
Gerne würd’ sie mit mir plaudern.

Sie zog mich in ihr Floß hinein*
und sehr, sehr bald schon wurde klar
(und als es klar war, wollt’ ich schrei’n),
dass Liv in echt Liz Taylor war!

Der Terminator schlug die Taylor
“Hastalavista, Baby!” in die Flucht.
Seither mach’ ich Strände schmäler
und stricke Küstenwache vor die Bucht!

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*Das Floß war überdacht. Glauben Sie nicht, ich überdächte so etwas nicht!

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Ich war demletzt am Balaton.
(Berichtete die Gala schon?)
Heino hab’ ich dort getroffen:
Er war müde, ich besoffen.

So sagte ich am Plattensee,
dass ich auf seine Platten steh’
(auch wenn’s der Wahrheit nicht entspricht,
was man erzählt, bevor man bricht).

Gar jeden Titel könnte ich
auch ganz spät nachts noch auswendig,
die Haselnuss, der Enzian,
die hätten’s mir sehr angetan!

Um das ganz dick zu unterstreichen,
ließ ich mir fix ein Mikro reichen,
nahm singend Heino in den Arm
und tat arg schwitzen. (War das warm!)

Das wäre sicher gut gelungen,
hätt’ ich nicht Carpendale gesungen.
Das Publikum schien unterhalten,
doch Heino war arg ungehalten.

Er löste sich aus meinem Griff
wie George McFly aus dem von Biff*:
Das Publikum sang ohne wenn
und aber laut “Hello Again”.

Der Heino haute daraufhin
mit seiner Faust hart auf mein Kinn.
Ich verlor nicht mein Bewusstsein,
nein, ich schlief vor lauter Frust ein.

Als ich dann wieder zu mir kam,
da hatte mich schon wer im Arm.
Sie glauben gar nicht, wer das war:
Nun gut, Liv Tyler, war ja klar.

Sie pflegte zärtlich meine Wunden,
die Show hätt’ sie ganz toll gefunden.
She never had imagined that
ich mich so gut gehalten hätt’.

Den Howie mochte sie schon immer,
und auf dem Weg zu ihrem Zimmer,
da wurd’ sie ziemlich anhänglich.
(Ich zierte mich nur anfänglich.)

Sie warb um meine Mannesgunst –
ich gab ihr meine Sangeskunst.
So sang ich durch die ganze Nacht,
“Hello again” bis morgens acht.

Nach der Runde fünfunddreißig
(ja, ich war wie immer fleißig)
schliefen wir dann beide ein
am Plattensee, im Sonnenschein.

Als sie am Mittag dann erwachte,
gab’s noch “Ti Amo” (ganz, ganz sachte).
Liv ging alsbald, doch ich könnt’ schwören:
Sie will mich wieder singen hören!


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* Marty McFly. Zurück in die Zukunft. Doc Brown. DeLorean. Michael J. Fox. Sie wissen schon.

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Zählt und kostet nix.