Die gotische Kathedrale auf meiner Stirn (3)

Die gotische Kathedrale auf meiner Stirn (3)

Wer auch immer tiefenpsychologisch deuten kann, was mit mir los ist, wenn ständig

“Es rauschet die Mühle am bachenden Klapp…”*

zusammen mit der volkstümlichen Melodei dazu in meinem Kopfe herumschwirrt, kann sich damit meinen ewigen Dank verdienen.

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*Und damit bin ich nur einen Schritt enfernt von “Es müllert die Klappe am bachenden Rausch.” Hilfe.

10 thoughts on “Die gotische Kathedrale auf meiner Stirn (3)

  1. Autsch – das ist böse, böse, böse…
    aber es wird alles wieder gut, versprochen!
    Aufbauende Grüße, F.

  2. Danke, danke. Ich wünschte, ich hätte heute wenigstens schon Substanzen zu mir genommen, die das erklären. Aber Kölln-Flocken hatten bisher keine halluzinogene Wirkung auf mich. 🙂

  3. Stehen Kölln-Flocken nicht sogar auf der Roten Liste der Antidoping-Vereinigung?
    Ansonsten würde ich es laienpsychologisch auf das unbewußte Verdrehenwollen von Tatsachen durch ein unterdrücktes Unzufriedensein mit den aktuellen Begebenheiten und Tatsächlichkeiten des Lebens zurückführen.
    (Wobei die Analyse natürlich nur eine Aussage über den Analysierten, nicht aber über den Analysten aussagen kann.)

    Die Melodie folgt aber nur der textuellen Liedähnlichkeit. Keine Sorge deswegen.

  4. Da hast mein ernstgemeintes Mitgefühl!
    Aber was hat es zu bedeuten???? ….. Egal, was wäre die Welt ohne Geheimnisse!!!
    (Wenn du doch noch draufkommen solltest, lasse es mich wissen!)

  5. Da helfen Sie mir doch erstmal beim Aufwachsatz “Ich bin die Seife!” und umsich beißenden “Cockpits, äh, Bullpits”

    … nein, ich nehme an, Sie haben ein Kindheitstrauma, dass auf übermäßiger Abwesenheit volksmusikalischer Einflüsse zurückzuführen ist und sich nun in mangelhafter Zusammensetzung volkstümlicher Weisen manifestiert. Ich empfehle: “Musikantenstadl mit Marianne und Michael”, besorgen Sie sich am Besten gleich die Videos, damit der Nachhol-Zeitrahmen nicht programmtechnisch beschränkt ist. Das kuriert. Ganz bestimmt.

  6. @Wolf: Es stehen in meinem Hinterkopf tatsächlich berufliche Veränderungen ins Haus. Wahrscheinlich der Grund, warum ich das nur auf der Arbeit höre.

    @MacLeod: Danke. Ich weiß das zu schätzen.

    @Turnschuhmädel: Frau Nora, “ich bin die Seife!” bedeutet schlichtweg, dass Sie selbst sich als reiner betrachten als den Rest ihrer Umwelt und ein Bedürfnis nach Säuberung verspüren. Sei das nun hygienisch, politisch, spirituell oder wieauchimmer. Die Cock- und Bullpits muss ich erst noch reflektieren. 🙂

    Und überhaupt: Lieber den Rest meines verd… Lebens die bachende Rausche am müllernden Klapp als einmal Volksmusik und Marianne und Michael. Da bekomme ich selbst mit einem Liter Wein intus (wie soeben) Schüttelfrost. :-))

  7. Herr Scheibster, was sein muss, muss sein – da müssen durch! Denken Sie an die fragile Psyche!

    Da es der Allgemeinheit dient und Herr Joppi der Meinung ist, ich sei ein schlechter Mensch und habe mich zu ändern (siehe Frau Arafat), würde ich mich auch selbstlos aufopfern und Ihnen die zitternde Hand halten.

  8. Solange sich die Klappe noch regelmäßig in einen Rausch müllert, ist noch nichts verloren. Richtig schlimm wird’s erst, wenn man “Es klappert die Rübe am laufenden Band…” singt, dann sollte man sich (oder wenn man’s selbst nicht mehr kann, wenigstens die Anderen)wirklich sorgen!

  9. Ich hoffe mal, werter Herr Scheibster, Sie wurden nicht zwischenzeitlich eingewiesen, sondern haben nur so viel zu tun, dass Sie sich nicht anderweitig äußern können.

  10. @Turnschuhmädel: Danke für das Angebot… Ich habe es mittlerweile auch so überstanden. 🙂

    @Ralph: Äh. Gut. Ich lass’ es rauschen.

    @Wolf: Ich lebe noch, aber mir fehlt die Muße zum Bloggen, sowohl aktiv als auch passiv.

    “I’ll be back”, um den kalifornischen Gouverneur zu jedermanns (und -fraus) Beruhigung zu zitieren.

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