Aus dem Leben eines Raketenwissenschaftlers, Teil XXXXIV

Aus dem Leben eines Raketenwissenschaftlers, Teil XXXXIV

Arbeiten Sie irgendwo in der freien Wirtschaft? Dann können Sie möglicherweise mit den Begriffen “Kostendruck” und “Einsparungsmaßnahmen” etwas anfangen. In meinem Raketenlabor werden diese und synonyme Worte gerne von meinen Oberraketenwissenschaftlern verwendet. Raketenwissenschaft muss billiger werden!

Dazu habe ich mir natürlich gründlichst Gedanken gemacht und etwas erfunden. Eigentlich habe ich dabei nur eine bekannte Idee* in Raketenwissenschaftlerrealität umgesetzt, mit Hilfe von Frau Blecher, meiner hochgeschätzten Raketenwissenschaftlerkollegin, die sich als Versuchskaninchen zur Verfügung gestellt hat.

Ich erfand nämlich kurzerhand den Schrumpfstrahl. Ha!

Schrumpfstrahl_1024
…und plop!

Die Frau Blecher ist jetzt viel kleiner als vorher, das bedeutet, dass sie weniger Raketenlaborplatz in Anspruch nimmt und zudem auch weniger essen und trinken muss. Dass das total kosteneffizient ist, ist ja wohl offensichtlich. Ich habe auch schon an unsere Oberraketenwissenschaftler geschrieben und ihnen vom Schrumpfstrahl und dessen gigantomanischem Kosteneinsparpotenzial berichtet, doch ich habe den Eindruck, dass die Herren sehr vielbeschäftigt sind. Warum sonst sollten sie nicht antworten?

Und wer jetzt behauptet, die Frau Blecher hätte einfach nur ihren Raketenwissenschaftlerinnenschreibtisch hochgefahren, der ist ein alter Spielverderber. Jawoll!

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*Sie wissen schon, dieser alte Film “Kinder, ich habe den Liebling geschrumpft”. Oder so.

5 thoughts on “Aus dem Leben eines Raketenwissenschaftlers, Teil XXXXIV

  1. Da hat die Frau Blecher aber mal richtig Glück gehabt, dass Sie rechtzeitig beim Schrumpfstrahl Einhalt geboten haben, ansonsten wäre sie wahrscheinlich mit unter den Teppich gekehrt worden.

    Aber den Herrn Schmidt, den haben Sie wohl gänzlich schrumpfweggestrahlt.

  2. Glück in der Tat, mein bester Doc Pé, in der Tat!

    Was den Herrn Schmidt betrifft: Den muss ich noch immer aus seinem neuen Domizil unterm Teppich wieder hervor locken.

  3. Danke, liebe Frau WdW. Wenn ich es genau nehme, will ich gar nicht Oberraketenwissenschaftler sein. Das hat mit Raketenwissenschaft nämlich gar nix mehr zu tun.

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