Ich wünscht’, ich wär ein Bändel
am Pullover von Fr. Blendel*.

Ich baumelte mal hin, mal her
beim Tagträumen von Strand und Meer
und Kokosnüssen in der Sonne –
wär’ samstags in der Wäschetonne,
und manchmal auch im Kleiderschrank.

Ich wär’ als Bändel niemals krank,
würd’ durch die Gegend stets getragen,
müsst’ mit Laufen mich nie plagen,
nicht mit Schlafen, Trinken, Essen
und Geburtstagevergessen.

Ich müsste stets nur baumeln, ja,
im Essen hängen, hier und da,
das wäre alles wirklich fein –
ach, könnt’ ich doch dies’ Bändel sein!

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*Ähnlichkeiten mit lebenden Personen sind hier rein zufällig, vor allem dann, wenn mich irgendwer hierfür belangen möchte. Andernfalls: Gerngeschehen.

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4 mal Senf zu “Verbändelt”
  1. weltdeswissens sagt:

    Ach wäre ich Frau Bländel
    dass jemand für mich schriebe
    die Ode auf mein Bändel
    wie stolz ich wär’ und bliebe!

  2. weltdeswissens sagt:

    Einmal vertippt und schon ist der Gravatar fort. Oh weh!

  3. Doktor Pé sagt:

    Ein Bändel muss, wie man es liest,
    wohl ständig nur rumhängen
    und hat, weil man es schnell vergisst,
    zwei unterschiedlich Längen.

    Der Monk in mir, der will ganz schnell
    das Bändel richtig längen,
    doch leider ist’s draußen nicht hell,
    so lass ich’s schepp grad hängen.

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    Der Herr Scheibster hatte wieder einen Anfall!

  4. weltdeswissens sagt:

    Wenn Scheibster einen Anfall hat
    dann ha’m wir was zu lachen.
    Drum soll Herr Scheibster ganz gewiss
    uns öfter Freude machen!

Gib deinen Senf dazu.

Jede Mahlzeit braucht einen Blutigen, der sie ausbricht.

Zählt und kostet nix.