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Tag: Sie Arschloch

Ganz trolle Wurst

Ganz trolle Wurst

Aus gegebenem Anlass* möchte ich feststellen, dass ich bei Kommentaren ein gewisses Maß an Anstand erwarte, das schließt die Wortwahl ein und Beleidigungen aus.

Wer denkt, er kann anonym hier Kinderkacke kommentieren, dem sei versichert, dass BlogCounter bestens funktioniert – inklusive IP-Logging.

Also, Spaß haben und immer schön anständig bleiben.

Dieses ist gleichzeitig das Maximum an Aufmerksamkeit, dass alle Trolle bekommen werden, die sich jemals hierher verirren sollten.

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*Und ich hoffe noch immer, dass das ein Versehen oder ein Missverständnis war. Höre ich da ein “naiv”?

Erde an Scheibster

Erde an Scheibster

Es gibt bereits Beschwerden, ich würde nichts mehr schreiben. Stimmt auch. Ist im Moment ein wenig doof.

Wenigstens habe ich seit heute abend meine letzten verbliebenen (und nicht weitervermittelten) Habseligkeiten aus meiner alten Wohnung (die mit dem blöden Vermieter). Falls jemand einen echt tollen Kühlschrank mit Eisfach von Siemens in neuwertigem Zustand sucht, einfach mal bei mir melden. Hätte da günstig einen abzugeben. Und falls jemand ein neues Paar Arme für meine Freundin hat, bitte auch melden. Die musste nämlich mittragen.

Überhaupt sollte ein jeder die Musiktipps von Ole Cordsen gelesen und zu Herzen genommen haben. Der hat sich nämlich echt viel Mühe gegeben und eine Menge Gutes ausgegraben, was noch wenige kennen, aber viel mehr kennen sollten. Ich habe mir schon eine CD daraus erstellt, die im Moment hoch und runter dudelt.

Meine Freundin: “Das hatten wir doch heute morgen schon?!”
Ich: “Ja. Aber ich find’s gut.”

Danke, Ole.

Go ahead, punk. Make my day. Once more.

Go ahead, punk. Make my day. Once more.

Es gibt Menschen, die gibt es gar nicht.

Jedenfalls dachte ich das bis vor kurzem. Einige von euch werden es erraten: Mein alter Vermieter hat sich noch einmal gerührt. In einem letzten Akt der Verzweiflung möchte er nun die Mietbürgschaft in Anspruch nehmen, die er einst von mir bekam und an die er sich auch bis Anfang 2007 klammern wird. Die verspätete Übergabe stellt er mir nun in Rechnung, und den Austausch des Waschbeckens im Bad.

Blöde nur, dass die Verantwortung für die verspätete Übergabe nicht geklärt ist, und das Waschbecken (korrekterweise) im Übergabeprotokoll nicht beanstandet worden ist.

Und noch viel blöder, dass ich bei der Bürgschaft das Recht der Einrede habe. Sprich: Wenn ich nicht zustimme, bekommt er keinen Cent ausgezahlt. Gut so. An mir wird er sich nicht mehr bereichern.

Das Schönste in seinem an die Bank gerichteten Schreiben ist jedoch die abschließende Passage, in der er sich an die Personalabteilung meines Raketenlabors* richtet. Alleine dafür hat er sich den “Triple A (AAA) – Award”** mehr als verdient. Er sei ihm hiermit verliehen. Und zwar mit Pauken, Trompeten, Ritterkreuz, Eichenlaub und Schwertern. Und Brillianten. Und Haarissen im Waschbecken, Flecken auf dem Teppich, und einem nicht ausreichend geputzten Kellerraum. Und meinem allergrößten Vergnügen.

Aber lest selbst.

Briefe, die die Welt nicht braucht

Mir bleibt damit nur die Hoffnung, dass der arme alte Abteilungspräsident a.D. bei der Nachricht, dass die Bank ihm kein Geld auszahlen wird, keinen Herzinfarkt erleidet. Oder zwei. Oder gar drei.

Nein, schön wäre das nicht.

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*Dieses Raketenlabor hat in meinem Falle ausnahmsweise auch eine Bankbürgschaft ausgestellt. Sehr nett, wie ich finde.
** Aufgeblasenes, altersstarrsinniges Ach-ihr-wisst-schon.


Go ahead, punk. Make my day.

Go ahead, punk. Make my day.

Der Leif hatte es bereits angesprochen. Ich hatte es bei den unten stehenden Fragenkatalogen angeschnitten. Mein alter Vermieter macht Ärger. Nicht den üblichen. Nein, in seinem altersgetrübten Verstand scheint sich der Mann als höheres Wesen zu betrachten. Nun, immerhin besteht er auch darauf, dass in seinem Telefonbucheintrag ein “Abt.Präs. a.D.” erscheint. Wow, meine Knie zittern in Ehrfurcht.

Und so katapultiert er sich mit seinem schier unglaublichen Verhalten auf Platz 1 der Liste der Leute, die ich nicht ausstehen kann. Eigentlich bräuchte er eine ganz eigene Liste. Die “Liste der uneinsichtigsten, abscheulichsten Menschen, denen ich von ganzem Herzen alles Schlechte dieser Welt wünsche”. Oder so.

Einen abgenutzten und leicht bis mittelschwer versifften Teppich zu vermieten ist eine Sache. Ihn zu mieten war meine Sache. Dann aber trotz Übergabeprotokoll zu behaupten, Flecken A und B seien neu und von mir verursacht, und ich müsse für den Schaden aufkommen, ist eine andere Sache. Zum Glück ist der Rechtsanwalt, den ich daraufhin konsultierte, anderer Meinung.

Nachdem ich meinen alten Vermieter auf das Alter des Teppichs (mindestens 12 Jahre, Lebensdauer lt. aktuellem Gerichtsurteil 10 Jahre) hingewiesen hatte, bestand er beim letzten versehentlichen Zusammentreffen immer noch darauf, dass ich den Teppich fachgerecht reinigen zu lassen hätte. Ist ja auch klar. Ich verleihe auch Sachen und verlange sie gereinigt zurück, wenn ich sie danach wegwerfen möchte.

Ich als Banker – Verzeihung, als Raketenwissenschaftler – hätte es ja gar nicht nötig, mich so zu verhalten, und darauf zu bestehen, dass die Flecken nicht von mir seien. Überhaupt sei er ja eigentlich großzügig, aber wenn ich ihm so käme (in Anlehnung an das in einer bösen Vorahnung ausführlich angefertigte Übergabeprotokoll), dann wäre er auch genau. Als ob er das nicht auch so gewesen wäre.

Im Waschbecken des Bades sei eine neue Absprengung mit Riss, die es austauschbedürftig mache. Die Hälfte wolle er mir in Rechnung stellen. Im Übergabeprotokoll sind nur zwei der drei Absprengungen vermerkt. Schön, dass er sich eine aussuchen darf. Und der Haarriss (!) wird dem Waschbecken vor seinem natürlichen Ende sicher nicht den Garaus machen, abgesehen davon, dass mir nie etwas ins Waschbecken gedonnert ist, dass diesen “Schaden” hätte verursachen können.

Und der Boden im Keller, da reiche es nicht, wenn man ihn aussfege. Nein, der müsse nass ausgewischt werden! “Eine Schweinerei, das sag’ ich Ihnen.” Ja, das bisschen Staub gepaart mit den toten Spinnen und Kellerasseln, die sich in einem Kellerraum ansammeln, der selten bis nie betreten wird, können schon sehr böse aussehen.

Seinen Tiraden setzte er gegen Ende des letzten Zusammentreffens noch die Krone auf: Wenn ich mich weiter querstellte, würde er Beschwerde bei meinem Arbeitgeber einreichen und dafür sorgen, dass meine Karriere einen empfindlichen Knick erleidet.

Ich habe mich zu all dem dann schriftlich geäußert, da Zuhören für diesen Mann etwas ist, das anderen passiert. Genau wie Einsicht. Was soll’s, wenn die nicht kommt, schreibt mein Anwalt den nächsten Brief.

Trotzdem, all den Ärger braucht kein Mensch. Und die Zeit meines Lebens, die dieser Mann mich gekostet hat, kann ich leider nicht von ihm einklagen.

Nachtrag: Meinen Makler hat der gute Mann heute am Telefon auch angeblökt und ihm vorgeworfen, mit mir unter einer Decke zu stecken. Mein Makler fragte mich daraufhin zu Recht, ob der Mensch noch ganz bei Verstand sei…