In alten Fotos herumzukramen ist ein unglaublicher Erinnerungsbeschleuniger. Erlebnisse erscheinen für einen kurzen goldenen Moment, als seien sie erst gestern oder vorgestern gewesen.

Ich erinnere mich an den Wind. Den Geschmack des schottischen Fastfoods. An die Schwierigkeit, bei schottischem Wind und mit fastfoodfettigen Fingern den fiesen Föhnscheitel in Form zu halten.

Herrlich. Einfach herrlich.


Abschlussfahrt in Edinburgh, Herbst 1994: Fish & Chips für Anfänger. Lecker war’s.

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16 mal Senf zu “Pfundstücke”
  1. Rohal sagt:

    Oh mein Gott…!
    Die Geister die ich rief… 😉

  2. wort-wahl sagt:

    da hilft nur ein gutfränkisches: ‘allmächd!’

    sind das da wirklich sie, herr scheibster? (muhaha!)

  3. Scheibster sagt:

    @Rohal: Die Geister, die Du riefst… Keine Angst, die fiesesten Fotos werde ich nicht veröffentlichen. 🙂

    @Wort-Wahl: Frau Wahl, ganz richtig, das ganz links, das bin ich. Also, wenn man es von der Bank aus betrachtet. Man muss zur eigenen Vergangenheit stehen können. Manchmal jedenfalls. 🙂

  4. der.grob sagt:

    hm. ich muss sagen, damals sahen sie bedeutend besser aus. (liegt vielleicht an den schuhen, die hatte ich damals auch. ^^)

  5. Scheibster sagt:

    Damals, lieber Herr Grob, war ich auch noch jung und knackig. Derzeit knackt es nur gelegentlich. Und die Schuhe: Ja, großes Kino. Gute alte Doc Martens. 🙂

  6. Phil sagt:

    Welcher von den Dreien da links sind sie denn ???

  7. Scheibster sagt:

    Na, die Blonde natürlich.

  8. Herr Wolf sagt:

    Jetzt sieht man es auch deutlich. Sie blondieren sich nicht etwa die Spitzen, sie dunkeln nur Ihren Ansatz nach.

    So windig sieht es übrigens gar nicht aus. Haben Sie die Haare mit Fritierfett fixiert?

  9. erdge schoss sagt:

    Diese Ähnlichkeit, werter Herr Scheibster, verblüffend …

    Herzlich
    Ihr Erdge Schoss

  10. Lars sagt:

    Ich war auch Mal so jung und knackig, jetzt knacken nur die Gelenke wenn ich sie bewegen.

  11. Frau Vivaldi sagt:

    Na, sooo schlimm ists nun wirklich nicht… hab schon schlimmere Jugendsünden gesehen!
    Herzlichen Gruß von FrauVau (in der Hoffnung, dass DIESER Kommentar mal endlich zu sehen ist, nachdem ich mir unten bei Verlesenes die FINGER WUND getippt hab und nix erschienen ist.. nicht, dass Sie denken, ich ignoriere Sie.. )

  12. Ettore Schmitz sagt:

    Ja. Und Gerlinde vögeln wollen und nicht so recht wissen, wie – ewig langes Geschwätz und Geblubber und am Ende ein “als guten Freund mag ich dich unheimlich gerne, echt”.

    Die Jugendzeit, die Jugendzeit.

    Der Scotch bleibt. Scheibnerer, Sie werden es noch merken: der Scotch hat Bestand. Gerlinde können Sie vergessen.

    Haaachja.
    Ihrn MacSchmitz

  13. BeGu[∞] sagt:
  14. MacLeod sagt:

    Ja, so kenne ich doch noch!!!!:-))
    Aber das das alles schon so lange her ist, das will ich darf nicht wahr sein…..nein…nein….und nochmals nein….!!!!

  15. Oles wirre Welt sagt:

    Ich weiß auch noch, damals. Der Heibült. In London. “I want to become a Hamburger please.” Das waren Zeiten.

  16. Scheibster sagt:

    @Herr Wolf: Frittierfett wirkt Wunder und schont die Nachdunkelung.

    @Erdge Schoss: Ja, nicht? Ich bin auch froh, mich nach dreizehn Jahren nur unwesentlich verändert zu haben. Äußerlich.

    @Lars: Nun, Hauptsache Du hast noch Haare für blonde Strähnchen. 🙂

    @Frau Vivaldi: Danke, FrauVau. Es gibt auch schlimmere Jugendsünden, aber die behalte ich lieber für mich. :o)

    @Ettore Schmitz: Den Scotch darauf habe ich gehoben, demletzt im Pub in der Kurstadt. Der hatte in der Tat Bestand. Gerlinde sieht vierzehn Jahre nach Abfülldatum bestimmt nicht so gut aus, vom Geschmack ganz zu schweigen.

    @MacLeod: Gutes Gedächtnis, mein Lieber! 🙂

    @Ole: Und, bist Du Hamburger geworden? 🙂 Und was in aller Welt ist ein Heibült?

Gib deinen Senf dazu.

Jede Mahlzeit braucht einen Blutigen, der sie ausbricht.

Zählt und kostet nix.